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Huck will Minto nicht unterschätzen

WBO-Weltmeister für den 1. Mai zuversichtlich

WBO-Weltmeister Marco Huck (Foto: f.b.)WBO-Weltmeister Marco Huck (Foto: f.b.)

Für Marco "Käpt´n" Huck steht am 1. Mai in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg die dritte Titelverteidigung als Weltmeister auf dem Programm. Der WBO-Champion, der den Cruisergewichts-Gürtel im August letzten Jahres gegen den Argentinier Victor Emilio Ramirez gewann, trifft auf den Amerikaner Brian Minto. Derzeit bestreitet Huck ein Trainingslager in Zinnowitz an der Ostsee. Anfang nächster Woche wird er mit seinem Coach Ulli Wegner in Oldenburg erwartet. Im Interview spricht er über den anstehenden WM-Kampf.

Herr Huck, am 13. März besiegten Sie den Amerikaner Adam Richards. Danach gab es ein paar freie Tage für Sie, bevor Sie wieder ins Training eingestiegen sind. Glauben Sie, dass die Zeit ausreichend war, um sich vernünftig auf den 1. Mai vorzubereiten?
Marco Huck: Die Vorbereitung auf den letzten Kampf verlief sehr gewissenhaft. Insofern kann ich auch davon noch ein wenig zehren. Ich weiß, dass ich am 1. Mai fit sein muss, dafür trainiere ich.

Millionen von Boxfans sahen im TV den Sieg von Brian Minto im November 2006 gegen Axel Schulz. Glauben Sie, dass der Amerikaner seither überschätzt wird? Oder wird er unterschätzt?
Marco Huck: Ich unterschätze ihn jedenfalls nicht. Immerhin ist er die Nummer fünf der aktuellen WBO-Weltrangliste. Er war schon im Schwergewicht in den Top-15 platziert, jetzt will er sein Glück im Cruisergewicht versuchen. Minto hat sich mit seinem Sieg gegen Schulz in Deutschland und auf der ganzen Welt einen Namen gemacht. Doch man darf nicht vergessen, dass er noch 33 weitere Kämpfe gewann. Das zeigt mir, welche Qualitäten er hat.

Haben Sie den Kampf Schulz vs. Minto eigentlich gesehen?
Marco Huck: Ja, am liebsten wäre ich sogar damals live vor Ort im Gerry Weber Stadion in Halle (Westfalen) dabei gewesen. Doch da für mich drei Wochen später selbst ein Kampf anstand, musste ich im Training bleiben. Ich habe mir aber alles im TV angesehen. Alle dachten damals, Axel Schulz würde den Kampf gewinnen. Doch dann kam alles ganz anders.

Was glauben Sie, warum ist Minto so stark?

Marco Huck: Er ist ein Kämpfertyp. Er ist zäh und kann einstecken. Er beißt auf die Zähne, er kann nach vorne marschieren und seine Gegner zermürben. Ich schätze ihn so ähnlich ein wie Jean Marc Monrose, den ich im September 2008 als Europameister entthronte. Solche Leute muss man erst einmal besiegen.

Brian Minto kündigt sehr selbstbewusst an, dass er Sie entthronen will. Bringen Sie solche Dinge zum Grübeln?
Marco Huck: Wenn man Boxer ist, muss man ein gesundes Selbstbewusstsein haben. Auch Ola Afolabi war sich im Dezember letzten Jahres sehr sicher, dass er mich entthronen würde. Doch am Ende kam es anders. Und so ähnlich wird es auch Brian Minto ergehen. Denn wenn ich gut vorbereitet bin, kann mich keiner schlagen.

Glauben Sie, dass Sie durch den WM-Titel auch als Persönlichkeit gereift sind?
Marco Huck: Natürlich ist das so. Und es wäre schlimm, wenn das nicht so wäre. Als Weltmeister trägt man Verantwortung und repräsentiert sein Team.

Wirkt sich diese Veränderung auch auf Ihren Kampfstil aus? Boxen Sie heute kontrollierter?
Marco Huck: Ich möchte auf jeden Fall kontrollierter boxen. Mein Stil ist sehr aufwändig und zerrt an der Substanz. Da ich sehr häufig boxe, muss ich aufpassen und mir meine Kräfte gut einteilen. Grundsätzlich bin ich mir sicher, dass ich mich noch steigern kann.

Ihr Teamkollege Arthur Abraham hat Ende März gegen Andre Dirrell gerade die erste Niederlage seiner Profilaufbahn kassiert. Hatte der Ausgang dieses Kampfes auch Auswirkungen auf Ihre Herangehensweise an den Minto-Fight?
Marco Huck: Der Kampf hat gezeigt, was alles beim Boxen passieren kann. Ich würde sagen, die Erwartungen an mich sind jetzt noch höher. Doch mit einem Sieg gegen Minto will ich die Ehre unseres Teams wieder herstellen.

Am 1. Mai stehen Sie schon zum dritten Mal in Ihrer Profilaufbahn in Oldenburg im Ring. Boxen Sie dort besonders gerne?
Marco Huck: Ich boxe wirklich gerne in Oldenburg. Ich habe dort schon in beiden Hallen, in der EWE Arena und in der Weser-Ems-Halle, geboxt. Die Unterstützung des Publikums war beide Male sehr gut. Darüber hinaus hat mir die Stadt gut gefallen. Oldenburg hat eine schöne Innenstadt. Da kann man ein bisschen Shoppen gehen und die Seele baumeln lassen. Das ist vor so einem wichtigen Boxkampf genau das Richtige für mich.

Eintrittskarten für die Boxgala in Oldenburg sind unter der Tickethotline 01805 ⁄ 10 14 14 (€ 0,14 ⁄ min) und im Internet bei www.ticketcorner.com erhältlich.

zurückF.B., Box-News.de-Redaktion, 19.04.2010

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