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Brian Minto im Interview

Vor Duell mit Marco Huck

Brian Minto (Foto: Marianne Müller)Brian Minto (Foto: Marianne Müller)

Am 1. Mai wird Brian Minto in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg den WBO-Weltmeister Marco „Käpt´n“ Huck herausfordern. Der Amerikaner, der in der aktuellen WBO-Weltrangliste im Cruisergewicht Platz fünf belegt, bestritt die komplette Vorbereitung im berühmten Wildcard Gym in Hollywood im US-Bundesstaat Kalifornien. Wie der 35-Jährige im Interview bestätigt, ist er fest entschlossen, Huck am 1. Mai als Champion zu entthronen.

Herr Minto, früher traten Sie im Schwergewicht an. Jetzt boxen Sie im Cruisergewicht. Was war der Grund für den Wechsel?
Brian Minto: Nachdem ich im letzten Kampf über 20 Kilogramm leichter war als Chris Arreola und recht kurzfristig antrat, merkte ich, dass es Zeit ist, mir Gegner „in meiner Größe“ zu suchen.

War es denn leicht für Sie, das neue Gewichtslimit zu erreichen?
Brian Minto: Das ist kein Problem. Ich habe meistens zwischen 93 und 96 Kilogramm gewogen, obwohl ich Schwergewichtler war. Ich musste zunehmen, damit ich überhaupt ein Gewicht von 98 Kilogramm erreichte.

Wo liegen denn Ihrer Meinung nach die Unterschiede zum Schwergewicht?
Brian Minto: Ich bin jetzt viel schneller. Aber meine Power habe ich nicht verloren.

Sie haben schon ein paar große Kämpfe bestritten. Doch am 1. Mai geht es zum ersten Mal in Ihrer Profilaufbahn um die Weltmeisterschaft. Sind Sie deshalb noch motivierter?
Brian Minto: Ja. Ich bin 35 Jahre alt, es könnte meine letzte Chance sein, Weltmeister zu werden. In diesem Kampf geht es um alles.

Wie haben Sie denn reagiert, als Sie hörten, dass Sie um den Titel boxen werden?
Brian Minto: Ich war positiv überrascht. Gerade weil Huck ja im März noch gegen Richards geboxt hatte. Es sah eigentlich so aus, als wenn ich noch auf die Möglichkeit warten müsste. Deshalb verdient Marco Huck auch mein Ansehen. Er steigt gleich wieder in den Ring und gibt mir diese Chance.

Im November 2006 sorgten Sie mit Ihrem Sieg gegen Axel Schulz in Deutschland schon einmal für eine riesige Sensation. Wie haben Sie das damals alles erlebt?
Brian Minto: Ach, eigentlich war das ein normaler Arbeitstag für mich. Axel Schulz hat sich damals wie ein Gentleman verhalten. Er ist ein guter Kämpfer, aber sein Alter und die lange Wettkampfpause - und natürlich ein paar meiner harten Treffer - machten ihm in der Nacht einen Strich durch die Rechnung.

Gab es damals ein bestimmtes Erfolgsrezept?
Brian Minto: Ich versuche, mich auf jeden Kampf gleich intensiv und mit großem Einsatz einzustellen. Die Kämpfe werden eigentlich schon vorher beim Training im Gym gewonnen. Richtige Kämpfer boxen gegen jeden Gegner, an jedem Ort und zu jeder Zeit! Ich bin so ein Kämpfer!

Freuen Sie sich, wieder in Deutschland zu boxen?
Brian Minto: Natürlich. Tausende Boxinteressierte aus Deutschland besuchen jede Woche meine Website und meine Gespräche mit den deutschen Fans waren immer sehr, sehr positiv. Außerdem hat meine Frau Heidi noch immer Familie in Deutschland. Deshalb haben wir eine sehr intensive Verbindung zu den Deutschen.

Wie schätzen Sie eigentlich Marco Huck als Gegner ein. Welche Schwächen und welche Stärken hat er?
Brian Minto: Er ist eigentlich immer gut in Form und besitzt eine sehr gefährliche Rechte. Deshalb geht es darum, seine Schwächen zu nutzen. Ich werde nicht verraten, was ich meine. Denn es ist wichtig, den Überraschungseffekt auf meiner Seite zu haben. Ich habe auch mit Ola Afolabi, einem früheren Huck-Gegner, Sparring gemacht. Ola glaubt, dass ich den Kampf gewinnen kann und werde. Welche Tipps er mir gegeben hat, wird erst nach dem Kampf verraten.

Wie sehen Sie die Chance, Huck zu entthronen? 60:40, 50:50 oder 40:60?
Brian Minto: Ich erwarte, den WBO-Titel zu gewinnen. Deshalb sage ich, die Chance liegt bei 100 Prozent.


 

zurückIngo Barrabas, 16.04.2010

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