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Wegner optimistisch

Erfolgscoach will in Detroit mit Abraham gewinnen

Trainer Ulli Wegner (Foto: f.b.)Trainer Ulli Wegner (Foto: f.b.)

Am 27. März schlägt für Arthur Abraham in Detroit die Stunde der Wahrheit. Wird der 30-jährige Tabellenführer des Super Six World Boxing Classic-Turniers auch in der Joe Louis Arena gegen den Amerikaner Andre Dirrell bestehen? Erfolgscoach Ulli Wegner hat in den letzten Monaten mit seinem Schützling Abraham alles dafür getan, damit in den USA der nächste Sieg eingefahren werden kann. Doch der Trainer weiß, dass dieser Fight auf gar keinen Fall ein Spaziergang wird...

Herr Wegner, zunächst sollte Arthur Abraham schon Ende Januar im Ring stehen. Dann war der 6. März geplant, jetzt wird es der 27. März sein. Das war eine sehr, sehr lange Vorbereitung für Ihren Schützling. War die Situation deshalb besonders schwer für Sie?

Ulli Wegner: Die Schwierigkeit lag darin, dass ich Arthur immer wieder neu motivieren musste. Für mich selbst war das aber keine ungewöhnliche Situation. Ich arbeite ja seit vielen, vielen Jahren im Spitzensport - zunächst bei den Amateuren und seit 1996 bei den Profis. Das sind natürlich Erfahrungen, die mir keiner nehmen kann.

Hatten Sie denn das Gefühl, dass Arthur Abraham demotiviert ist?

Ulli Wegner: Ich will es mal anders formulieren. Als wir in Palm Springs trainierten, hatte er Mühe, seine Form zu finden. Das hatte damit zu tun, dass er einfach nicht zur Ruhe kam. Er hat unglaublich viel Besuch von dort lebenden Freunden bekommen. Das waren alles sehr freundliche und angenehme Besucher. Doch solche Dinge passen einfach nicht in eine Wettkampfvorbereitung. Nachdem wir im Trainingslager in Kienbaum waren, ging er wieder konzentrierter an die Sache heran. Zunächst hatte ich ja meinen Unmut über die Terminverschiebung geäußert, doch um ehrlich zu sein, war der 27. März im Nachhinein auch für uns ein echter Glücksfall. Denn Arthur kam in der Abgeschiedenheit von Kienbaum zur Ruhe und konnte seine Form steigern.

Wie sind Sie denn selbst mit den ganzen Terminverschiebungen klar gekommen? War die Belastung auch für Sie als Trainer groß?

Ulli Wegner: Ich finde, das ist eine Frage der Einstellung zum Trainerberuf. Klar gab es Stress, da ja auch gerade erst der WM-Kampf von Marco Huck anstand. Doch ich arbeite nach wie vor mit großer Bereitschaft in meinem Beruf. Und ich freue mich, dass ich einer so großartigen Betätigung nachgehen kann.

Dirrell gilt mit beiden Händen als schlagstark. Darüber hinaus zeichnet ihn seine Schnelligkeit aus. Glauben Sie, dass Ihr Schützling dennoch ungeschlagen bleibt?

Ulli Wegner: Arthur hat schon bei seinem klaren Sieg im Juni 2008 in Hollywood (Florida) gegen Edison Miranda bewiesen, dass er in der Lage ist, auch in den USA gegen Top-Leute zu bestehen. Dirrell ist aber wirklich ein sehr starker Boxer. Seine Überraschungsangriffe wirken auf mich sehr gefährlich. Arthur muss deshalb gegen ihn konsequent die Strategie, die wir in den letzten Wochen erarbeitet haben, umsetzen. Dann wird er in Detroit gewinnen.

zurückF.B., Box-News.de-Redaktion, 18.03.2010

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