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Abraham im Interview

Super Six World Boxing Classic News

Arthur Abraham (Foto: Marianne Müller)Arthur Abraham (Foto: Marianne Müller)

Nicht einmal mehr zehn Tage, dann trifft Arthur Abraham in den USA auf Andre Dirrell. An diesem Freitag wird er im Trainingslager in Kienbaum sein letztes Sparring vor dem Kampf bestreiten. Am Samstagmorgen fliegt der Tabellenführer des Super Six World Boxing Classic-Turniers dann mit seinem Team nach Detroit im US-Bundesstaat Michigan. In der Joe Louis Arena will er dort am 27. März auch gegen den Lokalmatador Dirrell bestehen. Was den Box-Champion vor der Abreise in die Staaten bewegt, verrät er im Interview…

Arthur Abraham, zunächst trainierten Sie in Deutschland, dann in Palm Springs in Kalifornien, dann wieder in Deutschland. Am Samstag werden Sie wieder in die USA reisen. Wie wirken sich die mehrmaligen Zeitverschiebungen und Klimawechsel aus?

Arthur Abraham: Die ersten zwei, drei Tage fühle ich mich schon anders. Es ist, als wenn man schwebt. Ich bin irgendwie noch gar nicht so richtig bei der Sache. Das ist ein befremdendes Gefühl. Doch dann geht es irgendwann wieder und ich bin hellwach.

Zunächst sollte das Aufeinandertreffen gegen Dirrell Ende Januar, dann am 6. März stattfinden. Letztlich kommt es jetzt am 27. März endlich zum Kampf. Haben Sie sich jemals so lange auf einen Fight vorbereitet?

Arthur Abraham: Das war die längste Vorbereitung aller Zeiten für mich. In meinem ersten Jahr als Profi habe ich zwölf Kämpfe gemacht. Jetzt habe ich für einen einzigen Fight fünf Monate lang - also seit November - trainiert. Es ist einfach schade um die Zeit. Und das macht mich irgendwie traurig.

In der letzten Zeit sind Sie quasi von Trainingslager zu Trainingslager gereist. Wann waren Sie eigentlich das letzte Mal eine Woche lang zu Hause und haben sich ausgeruht?

Arthur Abraham: Eine Woche lang? Ich glaube, das ist sieben Jahre her. Das war, bevor ich Profiboxer wurde. Seitdem war immer irgendetwas los - Kämpfe, Pressetermine, Interviews und, und, und. Auch jetzt war ich quasi seit November durchgängig unterwegs und hatte keine richtige Ruhe mehr. Manchmal fühle ich mich, wie ein ‚Sklave des Sports‘. Aber auf der anderen Seite liebe ich den Boxsport und das Drumherum.

Waren die Terminverschiebungen auch ein mentales Problem für Sie? Sind Sie sauer?

Arthur Abraham: Nein, das kann man nicht sagen. Doch ich hatte natürlich andere Pläne für die letzten Wochen, die ich deshalb ändern musste. Dennoch, Boxen ist mein Beruf. Und deshalb ist der Boxsport auch die wichtigste Sache in meinem Leben.

In den USA gibt es sicherlich einige Städte, die schöner sind als Detroit. Mit welchen Gedanken reisen Sie dorthin?

Arthur Abraham: Das ist mir wirklich ganz egal. Ich bin nicht dort, um Urlaub zu machen. Ich reise dahin, weil ich gewinnen will. Ich fliege an diesem Samstag los und am Tag nach dem Kampf wieder zurück. So viel werde ich da nicht von Detroit sehen.

Im Palm Springs hätten Sie sicherlich viele Zuschauer lautstark unterstützt, da gerade in Los Angeles und um Los Angeles herum sehr viele Menschen leben, die aus Armenien in die USA eingewandert sind. In Detroit ist Dirrell der Lokalmatador…

Arthur Abraham: Ich hoffe natürlich, dass mich auch in Detroit einige Zuschauer unterstützen werden. Auch dort leben viele Deutsche und Armenier. Andere wiederum nehmen extra die lange Anreise in Kauf, um diesen Kampf zu sehen und mir die Daumen zu drücken. Das verspricht ein sehr interessanter Fight zu werden.

Zum Abschluss interessiert die Boxfans natürlich, wie Arthur Abraham in Form ist. Wie fühlen Sie sich kurz vor der Abreise nach Detroit?

Arthur Abraham: Ich fühle mich ganz normal. Ich bin gesund, hatte keine Verletzungen in der Vorbereitung und reise mit sehr viel Optimismus in die USA.



zurückIngo Barrabas, 18.03.2010

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