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Yoan Pablo Hernandez (Foto: Marianne Müller)
Am 13. März verteidigt WBO Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck in der Berliner Max-Schmeling-Halle seinen Titel gegen den amerikanischen Herausforderer Adam Richards. Auch in einem weiteren Fight im Limit bis 90,72 Kilogramm geht es um Titelehren. Denn beim Kampf zwischen Yoan Pablo Hernandez und seinem argentinischen Herausforderer Cesar David Crenz steht die IBF-Intercontinental Meisterschaft zur Disposition.
Nachdem Hernandez im Oktober letzten Jahres in Berlin Enad Licina entthronte, steht er wieder auf dem Sprung zu einem WM-Kampf. „2010 wird mein Jahr“, verspricht der in Kuba geborene Rechtsausleger deshalb auch. „Der Gewinn des Intercontinental Gürtels war sehr wichtig für meine sportliche Zukunft, für meinen Trainer Ulli Wegner und für mich und meine Familie. Denn wer weiß, wie es heute aussehen würde, wenn ich damals verloren hätte. Doch das ist nicht passiert und deshalb kann ich mir endlich wieder Hoffnungen machen, um eine WM zu boxen.“
Das schien schon Anfang 2008 im Bereich des Möglichen. Doch dann kassierte Hernandez, der 20 von 21 Profifights gewann, eine vorzeitige Niederlage gegen Wayne Braithwaite. Und das, obwohl er den Ex-WBC-Weltmeister aus Guyana zuvor selbst am Boden hatte. „Ich denke heute noch an diesen Kampf zurück. Der Fight hatte aber auch eine positive Seite, denn ich habe viel daraus gelernt. Ich hatte einen Moment nicht aufgepasst und wollte einfach zu viel. Doch seit diesem Tag bin ich erst in der Lage, meine Siege richtig zu genießen“, so Hernandez.
Den nächsten Erfolg will er gegen Cesar David Crenz, der mit 18 Siegen aus 21 Kämpfen nach Deutschland kommt, einfahren. „Er ist beweglich, tänzelt umher und ist schwer zu treffen. Da er auch etwas größer ist, wird das nicht einfach“, warnt der 25-Jährige vor dem Argentinier. Dennoch sei er optimistisch: „Nach dem letzten Fight habe ich nur drei Wochen Pause gemacht. In der Weihnachtszeit gab es nur kurz frei. Ich gehe also gut trainiert in den Kampf am 13. März. Und derzeit hole ich mir im Trainingslager in Kienbaum den letzten Feinschliff.”
zurückwww.boxing.comIngo Barrabas, 28.02.2010