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Aktuelles

Der IBF Gürtel (Foto: Frank Bleydorn)

Super-Mittelgewichtler James DeGale hat den Rückkampf gegen IBF Champion… lesen

Alexander Povetkin (Foto: IB)

Alexander Povetkin bleibt weiter auf Erfolgskurs. Der russische Schwergewichtler… lesen

Schwergewichtler Joe Joyce hat auch seinen dritten Profikampf vorzeitig gewonnen… lesen

Jack Culcay (Foto: SE)

Ago Sports von Ingo Volckmann veranstaltete am vergangenen Samstag zum ersten… lesen

Howik Bebraham (Foto: Petkovic)

Howik Bebraham hat den Kampf gegen Fedor Papazov am vergangenen Samstag in… lesen

Der IBF Gürtel (Foto: Frank Bleydorn)

Mikey Garcia ist neuer IBF Champion im Halb-Weltergewicht. Er besiegte am… lesen

Michael Wallisch (Foto: IB)

Michael Wallisch kletterte nach längerer Inaktivität wieder durch die… lesen

Kevin Lerena (Foto: IB)

Kevin Lerena (20-1) bleibt Weltmeister im Cruisergewicht nach Version IBO. Der… lesen

Avni Yilderim (Foto: WBSS)

Avni Yilderim hat seine WBC International Meisterschaft im Super-Mittelgewicht… lesen

Halbschwergewichtler Scott Westgarth ist tot. Der britische Profiboxer starb am… lesen

 

Jahresrückblick 2009

Die Kämpfe

Das Jahr 2009 ist zu Ende. Zeit zurück zu blicken. Haben wir nur vergessen, was in den letzten Jahren abging, oder dreht sich die Welt wirklich schneller? Wer heute viel bejubelter Weltmeister ist, kann morgen schon den Status eines Rahmenkämpfers haben, der um seinen Job fürchten muss. Oder andersherum. Lange feiern kann man nach Siegen demnach nicht mehr, wer aufhört jeden Tag ein Stück besser zu werden, hat verloren. Der Mut zum Risiko macht es möglich. Die Veranstalter sind in der heutigen Zeit geradezu gezwungen, den Zuschauern in der Halle oder vor den Fernsehschirmen attraktive Paarungen zu bieten, Boxer bekannt zu machen und schnell in den Ranglisten nach oben zu bringen. Den Nachteil dieser Entwicklung, Talente können nicht mehr vorsichtig über einen längeren Zeitraum aufgebaut werden, dürften Fans dank unterhaltsamer Duelle verschmerzen. Möglicherweise hilft die aktuelle Situation den Sportlern langfristig gesehen, denn die, die sich in dieser harten Selektion durchsetzen, werden einen höheren Erkennungswert haben und demnach auch einen höheren Marktwert. Die Transparenz ist hoch, Kampfrekorde können heute mit einem Klick geprüft werden und Ergebnisse dank verschiedener Seiten aus unterschiedlichsten Winkeln beleuchtet. Für alle Fälle kann man sich strittige Entscheidungen nochmal bei Plattformen wie youtube ansehen... Die Welt dreht sich also doch schneller, Überlebenschancen hat nur, wer professionell agiert und sich stets bestens vorbereitet. Und nebenbei dem steigenden Druck gewachsen ist. Das gilt nicht nur für Boxer, sondern auch alle anderen Beteiligten. Auch wenn das noch nicht alle begriffen haben. Also ist Boxen doch das Leben, schön, dass es in der heutigen Zeit noch direkte Wege gibt.

Aber zurück zum abgelaufenen Jahr 2009. Was waren da für Hammer Kämpfe dabei. Über Manny Paquiao muss man nicht mehr viele Worte verlieren, der bombt Ricky Hatton und Miguel Cotto scheinbar mühelos weg. Bezeichnend: Shane Mosley gilt vor seinem Duell gegen Cotto Bezwinger Margarito als „durch“. Nach neun starken Runden und einem vorzeitigen Erfolg ist „Sugar“ aber wieder dick im Geschäft und in den P4P Listen ganz vorne mit dabei. So schnell kann es gehen. Wer gestern weg war, ist heute wieder da. Schwergewichtler „Fast“ Eddie Chambers überraschte viele Fans. Seine Siege über Ex-Weltmeister Samuel Peter und den unbesiegten Universum Boxer Alexander Dimitrenko bringen dem US-Amerikaner nun einen attraktiven Titelkampf gegen mehrfach Champion Wladimir Klitschko. Der verteidigte seine Gürtel letztes Jahr in  Gelsenkirchen gegen Ruslan Chagaev erfolgreich, nachdem dieser in Finnland nicht gegen WBA Weltmeister Nikolai Valuev antreten konnte und als Ersatz für David Haye ein sprang. Der IBF Pflichtherausforderer Alexander Povetkin vom Sauerland Team blieb im letzten Jahr bei zwei Einsätzen siegreich und will mit seinem neuen Coach Teddy Atlas in naher Zukunft Wladimir Klitschko vom Thron stoßen. Der Engländer Haye wurde mit einem Punktsieg über Nikolai Valuev   WBA Schwergewichtsweltmeister und muss seinen Titel nun gegen Pflichtherausforderer John Ruiz verteidigen. WBC WM Vitali Klitschko stoppte Juan Carlos Gomez und Chris Arreola, musste gegen Kevin Johnson aber über die Distanz. Als dessen Pflichtherausforderer will Arena Boxer Odlanier Solis anerkannt werden, der Öner Boxer siegte im vergangenen Jahr drei Mal, stoppte in seinem letzten Kampf Monte Barrett kurzrundig.
Eine Krone im Schwergewicht sicherte sich auch Natascha Ragosina mit einem K.o. Erfolg über Pamela London. Zuvor hatte die Russin mehrere ihrer WM Gürtel im Super-Mittelgewicht erfolgreich verteidigt.
Der nun nicht mehr unbesiegte Dimitrenko sollte Ende 2009 zu einem Stallduell gegen Luan Krasniqi antreten, der sagte aber verletzungsbedingt ab. Auch Cengiz Koc oder Oleg Platov hatten Verletzungen, was ein mehrmals angekündigtes Duell beider Schwergewichtler bisher verhinderte.

Im Cruisergewicht war auch richtig was los im Jahr 2009. Der Pole Tomasz Adamek stoppte Jonathon Banks und Bobby Gunn, ehe er ins Schwergewicht wechselte und dort in der Premiere Andrew Golota bezwang. Die Cruisergewichts-Hoffnung Alexander Alexeev wurde von Victor Emilio Ramirez im Duell um die WBO Interim Krone entzaubert, Ramirez wurde kurze Zeit später vollwertiger Champion und war bei seiner ersten Titelverteidigung gegen Ali Ismailov erfolgreich. Lange Freude hatte er aber nicht an dem Titel, denn ein starker Marco Huck knöpfte Ramirez den Gürtel ab und verteidigte diesen gegen den Interim Meister Ali Afolabi erfolgreich. Der hatte sich diesen Status mit einem knackigen Sieg über  Enzo Maccarinelli erarbeitet, mehr ließ Wegner Schützling Huck im Duell um die richtige WM aber nicht zu. Enad Licina, der Anfang 2009 noch mit einem spektakulären Fight gegen Jose Luis Herrera auf sich aufmerksam gemacht hatte, verlor im Herbst gegen Yoan Pablo Hernandez, der mit diesem Erfolg  in den Ranglisten einen großen Sprung nach vorne machte. Einen Quantensprung in der Sympathie Skala der Fans dürfte auch Zsolt Erdei gemacht haben. Der jahrelange WBO Weltmeister im Halbschwergewicht stieg eine Gewichtsklasse auf und fordert den Italiener Giacobbe Fragomeni heraus, der mit einem viel diskutierten Unentschieden gegen Krysztof Wlodarczyk sein WBC Championat erfolgreich verteidigt hatte. In einer wahren Materialschlacht siegte der Universum Boxer schließlich nach Punkten.

Dessen Erbe als WBO Halbschwergewichts-Weltmeister nahm Jürgen Brähmer ein, zunächst als Interim, später als richtiger Weltmeister. In seinem letzten Kampf hatte Brähmer gegen Dmitry Sukhotsky in der 10. Runde einen Schlaghagel von gefühlten 100 Volltreffern zu überstehen, ehe er einen verdienten Punktsieg einfahren konnte. Chad Dawson bezwang die alten Haudegen Antonio Tarver und Glen Johnson und bleibt auch weiterhin unbesiegt. Tarvoris Claud sollte weiter im Auge behalten werden.

Die Punktrichter benötigte „King“ Arthur Abraham gegen Jermain Taylor zum Auftakt des Super- Six-Turniers nicht. Spektakulär sein Knockout in der ausverkauften O2 World von Berlin. Obwohl mit Mikkel Kessler ein Teilnehmer des SE Teams von Andre Ward besiegt wurde, spricht genau dies für ein Erfolg des Turniers und Initiator Kalle Sauerland. Jeder kann jeden schlagen, eine Niederlage bedeutet nicht das Aus. Das Super-Six-Turnier sorgt nach dem Ward Erfolg nun in dem wichtigen US-Markt für sehr großes Interesse, die knappe und umstrittene Punktniederlage von Andre Direll gegen Carl Froch hat dazu ebenfalls beigetragen.

Den von Abraham niedergelegte IBF Gürtel im Mittelgewicht sicherte sich Sebastian Sylvester. Der WBA Weltmeister in diesem Limit, Felix Sturm, verteidigte seinen Titel gegen Koji Sato und Koren Gevor erfolgreich und kündigte an, nie wieder für Universum durch die Ringseile steigen zu wollen und gründete die Plus-One Promotion. Der WBO Weltmeister im Super-Weltergewicht, Sergiy Dzinziruk, verließ eigenmächtig Universum. Hier soll es aber bereits ein Urteil geben, was die Position des Hamburger Unternehmens stärkt. Wie es in diesen Sachen weitergeht, darauf warten wohl nicht nur die Fans ganz gespannt. Bei der WBA dürfte wohl demnächst Universum Boxer Gennady Golovkin als Pflichtherausforderer bekannt gegeben werden. Einen weiteren Weltmeister büßte das Hamburger Unternehmen im Ring ein. WBA Halb-Weltergewichtsweltmeister Andreas Kotelnik verteidigte zunächst seinen Titel  gegen den schlagstarken Marcos Rene Maidana und verlor danach gegen Amir Khan. Spotlight Boxer Maidana ging ins Ausland und meldete sich dort mit einem vorzeitigen Erfolg gegen Victor Ortiz zurück. Khan, selbst als unbesiegter Boxer Opfer eines Erstrunden Knockouts, stoppte zuletzt den unbesiegten Dmitry Salita ebenfalls in der Eröffnungsrunde. Dies passierte auch dem deutschen Schwergewichtler Steffen Kretschmann gegen Denis Bakhtov. Auch der unbesiegte Weltmeister Jorge Linares wurde von Herausforderer Juan Carlos Salgado in Runde 1 kalt erwischt.

Super-Fliegengewichts Star Vic Darchinyan ging auch durch ein Wechselbad der Gefühle. Zunächst verteidigte der WBA, WBC und IBF King seine Krone gegen Jorge Arce erfolgreich. Danach scheiterte er aber bei dem Versuch die IBF Krone im Bantamgewicht seiner Trophäen-Sammlung hinzuzufügen, als er sich Titelverteidiger Joseph Agbeko einstimmig nach Punkten geschlagen geben musste. Danach ging er wieder eine Gewichtsklasse tiefer und stoppte Tomas Rojas in der zweiten Runde. Mit den WM Gürteln der Verbände WBC und WBA feiert Darchinayan nun den Jahreswechsel.

Manche Leute bringen ihr Gewicht nicht, das war auch in 2009 so. Unglaublich, dass dies sogar   Boxstars passiert. Nate Campbell war im Leichtgewicht so ein Kandidat, er gewann dennoch gegen Ali Funeka aus Südafrika. Auch sein Duell gegen Timothy Bradley um die WBO Halb-Weltergewichtskrone hatte es in sich, es endete mit einem kontroversen No Contest. Funeka hatte im Verlaufe der letzten Monate weiter kein Glück. Er kam gegen Juan Guzman nicht über ein umstrittenes Unentschieden hinaus, was den Südafrikaner deutlich benachteiligt haben soll.
Umstritten ging es auch bei den Damen zu, Ester Schouten sah sich im Rückkampf gegen Ina Menzer durch die Punktniederlage klar benachteiligt. Umstritten hin oder her,
Bantamgewichtler Wladimir Sidorenko verlor 2009 auch den Rückkampf gegen Anselmo Moreno und wird wohl nicht mehr in deutschen Ringen zu sehen sein. Wohl ganz im Gegensatz zu den frisch gekürten Weltmeistern aus dem Spotlight Team, Dimitri Sartison als WBA Titelträger im Super-Mittelgewicht und Vitali Tajbert als WBC Interim Champion im Super-Federgewicht.

Drei unterhaltsame Kämpfe lieferte „Killer Queen“ Weltmeisterin Susi Kentikian vom Hamburger Spotlight Team, die gegen Elena Reid, Carolina Gutierrez Gaita und Julia Sahin klar die Oberhand behielt. Weltergewichtlerin Cecilia Braekhus wurde erste Championesse im Sauerland Team. Die „First Lady“ wurde gegen Vinni Skovgaard WBA und WBC Weltmeisterin und verteidigte diese gegen Amy Yuratovac und Lucia Morelli erfolgreich. Fliegengewichtlerin Nadja Raoui gewann zunächst die Interim WIBA Weltmeisterschaft gegen Maria Rosa Tabbuso und sicherte sich gegen Fleis Djendji die WPBO Krone. Elena Tissen aus Warendorf wurde 2009 in der dritten Gewichtsklasse Weltmeisterin. Nach dem GBU Titel im Federgewicht und GBC Gürtel im Super-Federgewicht, folgte im letzten Jahr der Gewinn der GBC Krone im Super-Bantamgewicht.

Zu den klaren Absteigern des Jahres 2009 dürfte Roy Jones Jr. zählen. In diese Kategorie müsste Jones aber im Prinzip jährlich seit 2003 eingestuft werden, warum er nach seinem legendären Erfolg über John Ruiz vor fast 7 Jahren nicht aufhörte, wird sein Geheimnis bleiben. Gerüchte, wonach Jones bei der Zucht von Kampfhähnen einige Verluste hinnehmen musste, halten sich hartnäckig. Jedenfalls war Jones nach Siegen über Omar Sheika und Jeff Lacy wieder für einen weiteren guten Zahltag gegen Bernard Hopkins im Gespräch. Dazwischen lag nur noch ein Duell gegen Danny Green gegen den Jones in einer Runde unterging. Obwohl ein Protest anhängig sein soll, dürfte Jones damit dem Ruhestand deutlich näher gekommen sein.

Dies trifft wohl auch für Timo Hoffmann zu, der eine Niederlage gegen Francois Botha hinnehmen musste. Der Südafrikaner unterschrieb danach beim SES Team einen Vertrag und wäre bei einer weiteren Titelverteidigung fast über Pedro Carrion gestolpert. Ins Straucheln geriet auch die Karriere von Karloy Balzsay. Zunächst war der ungarische Super-Mittelgewichtler vom Universum Team im Januar gegen Denis Inkin WBO Weltmeister geworden, verlor diesen Gürtel im Verlaufe des Jahres aber im heimischen Budapest vorzeitig gegen Robert Stieglitz und seinen nächsten Fight im November gegen Eduard Gutknecht nach Punkten. Eine Achterbahnfahrt erlebte 2009 auch Schwergewichtler Gbenga Oloukun. Der wurde nach seiner vorzeitigen Niederlage gegen Manuel Charr bei Universum aussortiert, meldete sich fast sensationell mit einem Punktsieg über Lamont Brewster zurück, um dann gegen Rene' Dettweiler und Pulat Kubrev wieder zu verlieren. Dettweiler galt bei vielen Fans als weiteres Opfer und „durch“, nahm sein Herz aber in beide Fäuste und besiegte den nach seinem Erfolg gut in den Ranglisten platzierten Oloukun verdient nach Punkten. Olympiasieger Pulev ist wieder eine Beispiel dafür, wie schnell die Jungs aufgebaut werden, immerhin war der Oloukun Fight es erst dessen dritter Profikampf. Im Ring wirkte es andersherum, Pulev boxte Oloukun klar aus.

Voll dabei ist auch wieder Super-Mittelgewichtler Robert Stieglitz, der 2009 den größten Erfolg seiner Laufbahn feiern konnte. War er im ersten WM Anlauf noch an Alejandro Berrio gescheitert und auch in einem Eliminator Fight gegen Librado Andrade sieglos geblieben, nutzte er seine möglicherweise letzte WM Chance gegen Balzsay. Ein toller Erfolg für den Steinforth Schützling. Sein früherer Gegner Andrade dagegen verlor den Rückkampf gegen Lucian Bute vorzeitig. Ein zweiter Steinforth Boxer sorgte 2009 für eine Sensation, denn wer hatte Weltergewichtler Jan Zaveck gegen IBF Weltmeister Isaac Hlatshwayo auf der Rechnung? Zaveck stoppte den Südafrikaner in dessen Heimat in der 3. Runde. Auch Federgewichtler Yuriorkis Gamboa vom Hamburger Arena Team macht seinem Namen El Ciclon de Guantanamo alle Ehre. Vier Mal boxte der Öner Schützling in den USA, alle Duelle endeten vorzeitig, Gamboa, nun WBA Federgewichtsweltmeister nach Version WBA, soll seinen Titel Ende Januar 2010 gegen Roger Mtagwa verteidigen.

Die deutschen Junioren Weltmeister boxten 2009 höchst unterschiedlich. So gewann Dominik Britsch vom Sauerland Team die Junioren-Weltmeisterschaft der IBF im Mittelgewicht, verteidigte diesen auch erfolgreich und bleibt weiter unbesiegt, während Ex-Junioren Weltmeister Oliver Güttel nach einer vorzeitigen Niederlage gegen Anthony Ukeh in einem Nicht-Titelkampf vor einer ungewissen Zukunft steht. Ob sich aus dem Unterbau die Talente wie z.B. Manuel Charr, Robert Helenius, Sebastian Köber, Steffen Kretschmann, oder Yakup Saglam im Schwergewicht, Alexander Frenkel, Serdah Sahin im Cruisergewicht, Igor Michalkin, Arthur Hein oder Dustin Dirks im Halbschwergewicht, Benjamin Simon im Super-Mittelgewicht, Thomas Troelenberg, Hamid Rahimi, Dennis Ronert oder Arda-Naim Özarslan im Mittelgewicht, Nick Klappert im Super-Weltergewicht, Tommy Altmann oder Zapir Rasulov im Weltergewicht, Ahmed Zayab im Halb-Weltergewicht, Marcel Meyerdiercks im Federgewicht oder auch Pal Bedak im Fliegengewicht den individuellen Rahmen ihrer Möglichkeiten weiter ausnutzen, bleibt abzuwarten. Wie oben bereits geschildert, das Risiko für Boxer und Manager steigt, jeder kleine Fehlgriff in Strategie, Planug und Umsetzung kann den Sportler weit zurückwerfen, möglicherweise sogar ganz aus der Spur bringen.

Bei Universum unterzeichnete 2009 Rachim Tschachkijew einen Vertrag, ebenso kurz vor Jahreswechsel Jack Culcay. Im Sauerland Stall blieb man ebenfalls nicht untätig, hier darf Kubrat Pulev als namenhafte Verstärkung aus dem Amateurbereich genannt werden. Dazu kam die Verpflichtung von Mikkel Kessler. Auch bei den „kleineren“ Veranstaltern tut sich einiges, möglicherweise bleibt hier auch mal jemand im Rost hängen... Es wäre dem Boxsport zu wünschen.

Traurige Meldungen gab es auch.
Chuck Bodak, Greg Page und Henk Ruhling verstarben nach Krankheit, Arturo Gatti wurde ermordet, Vernon Forrest erschossen, Giovanni Parisi verunglückte mit bei einem Autounfall tödlich und Alexis Arguello beging Selbstmord. Die Boxwelt hält inne, für alle Verstorbenen der vergangenen zwölf Monate.






zurückIngo Barrabas, 05.01.2010

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