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Troelenberg zu stark für Schulze

Schröder-Schützling gewinnt nach Punkten

Thomas Troelenberg siegte (Foto: Frank Ludwig)Thomas Troelenberg siegte (Foto: Frank Ludwig)

Nächster Sieg für Thomas "TNT" Troelenberg. Der Deutsche und Internationale Deutsche Meister im Mittelgewicht, der von Hartmut Schröder gecoacht wird, setzte sich am Freitagabend beim "Helle Mitte Profiboxen" in Berlin mit einem Punktsieg gegen den Veltener Marco Schulze durch.

Sowohl der 22-jährige Troelenberg als auch sein Gegner konnten sich über die mangelnde Unterstützung des Publikums nicht beklagen. Während die Fans des in Greifswald geborenen Champions lautstark "TNT" skandierten, waren aus dem Fanlager des Gegners immer wieder laute "Schulle, Schulle" Sprechchöre zu hören.

So ausgeglichen wie die lautstarken Rufe der Zuschauer war der Kampf allerdings nicht. Denn Troelenberg war derjenige, der in den ersten Runden mit seiner Führhand und hoher Schlagfrequenz immer wieder punktete. Darüber hinaus brachte der Schröder-Schützling mehrmals seine rechten Aufwärtshaken und Links-Rechts-Kombinationen ins Ziel.

Doch der Druck Schulzes, der permanent versuchte, nach vorne zu marschieren, schien sich ab dem vierten Durchgang auszuzahlen. Sein Gegner schlug weniger Hände als zuvor und war nicht immer in der Lage, den Widersacher auf Distanz zu halten. In dieser Phase kam sein 32-jähriger Kontrahent mehrmals mit rechten Kopfhaken durch.

Doch ab der siebten Runde legte Troelenberg noch einmal einen Zahn zu. Seine Schlagkombinationen schlugen in dieser Phase wieder deutlich häufiger beim Gegner ein. Zudem war er in der Lage, Schulze auf Distanz zu halten. Damit hatte der Veltener kaum Möglichkeiten, seine Haken am Mann ins Ziel zu bringen und zu punkten.

In dem auf zehn Durchgänge angesetzten Aufeinandertreffen behielt Thomas Troelenberg bis zum Schluss die Oberhand. Zwar versuchte sein Konkurrent noch einmal, alle Kräfte zu mobilisieren. Doch gefährden konnte er den in Greifswald geborenen Mittelgewichtler nicht mehr. Somit lag dieser am Ende verdient mit 98:94 vorne.

Über den elften Sieg als Profi durfte sich auch Nick Klappert freuen. Der Schützling von Trainer Otto Ramin, der am Mittwoch 27 Jahre alt geworden war, hatte in der Helle Passage in Berlin allen Grund zum Feiern und bereitete sich mit einem klaren Punktsieg über Baker Barakat nachträglich selbst das größte Geburtstagsgeschenk.

Vor 1.500 Zuschauern versuchte er von der ersten Sekunde an, das Kampfgeschehen mit seiner Führhand in den Griff zu bekommen. Doch sein 28-jähriger Konkurrent hielt vereinzelt mit linken und rechten Haken kräftig dagegen und war in der Lage, den in Berlin trainierenden Kämpfer mehrmals an die Ringseile zurückzudrängen.

Doch mit schnellen und variablen Händen riss Klappert das Geschehen immer wieder an sich. Besonders häufig waren dabei seine Links-Rechts-Kombinationen zum Kopf des Gegners zu sehen. Da Barakat zunächst allerdings in der Deckung sehr sicher stand, hatte es der Lokalmatador schwer, Wirkungstreffer zu erzielen.

Nachdem Barakat den Kontrahenten im dritten Durchgang selbst mit seinen Angriffen an den Ringseilen in Bedrängnis gebracht hatte, drehte Nick Klappert wieder auf. Am Ende der vierten Runde deckte er den Euskirchener mit einem regelrechten Schlaghagel ein. Doch sein Widersacher rettete sich in die Rundenpause.

Ab dem sechsten Durchgang erarbeitete sich Klappert klarere Vorteile. Nach einem linken Haken zum Kinn schien sein Gegner angeschlagen. Zwar setzte der Ramin-Schützling dem Kontrahenten danach weiter mit Links-Rechts-Kombinationen und rechten Aufwärtshaken zu, doch Baker Barakat bewies Nehmerqualitäten.

In der siebten Runde musste der Halb-Mittelgewichtler aus Nordrhein-Westfalen dennoch von Ringrichter Ingo Barrabas angezählt werden, nachdem zweimal eine Linke bei ihm eingeschlagen hatte und er durch die Ringseile stürzte. Doch Barakat schien unbeeindruckt und schlug wenig später mit einem linken Haken zum Kopf zurück.

In der achten und letzten Runde ließ Nick Klappert nichts mehr anbrennen. Zwar kam sein Kontrahent, der sich inzwischen eine blutige Nase eingefangen hatte, einige Mal mit der Linken durch, doch in größere Gefahr geriet der Erfolg des Deutschen nicht mehr. Am Ende durfte sich Klappert über einen glatten Punktsieg freuen.

Erfolgreich verlief der Abend auch für Patrick Nielsen. Der dänische Mittelgewichtler bekam in seinem zweiten Profifight den Ungarn Gabor Balogh vor die Fäuste und gewann durch technischen K.o. in der ersten Runde. Der 2,09 Meter große Schwergewichtler Jens Krull siegte gegen Florian Benke (Rumänien) durch technischen K.o. in Runde vier.

Halbschwergewichtler Dustin Dirks setzte seine Erfolgsserie ebenfalls fort. Der 20-Jährige kam am Freitag zu einem technischen K.o. in der zweiten Runde gegen Istvan Orsos. Im letzten Fight des Abends verbuchte Frank Shabani im Halb-Mittelgewicht einen klaren Punktsieg über acht Runden gegen Antal Kubicsek aus Ungarn für sich.

zurückF.B., 15.11.2009

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