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Umfrage

Ergebnisstand der aktuellen Umfrage:


Joshua vorzeitig
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Joshua nach Punkten
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 1 Stimme (5.56%)]

Fury vorzeitig
[ 2 Stimmen (11.11%)]

Fury nach Punkten
[ 1 Stimme (5.56%)]


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Aktuelles

Im Rahmenprogramm der Spence Jr. Peterson WM im Barclays Center in Brookly / USA… lesen

Denis Radovan (Foto: Sebastian Heger WBSS)

Denis Radovan wurde von WBA-Super-Champion George Groves zum Sparring eingeladen… lesen

Dmitry Chudinov (Foto: IB)

Der mittlerweile 45-Jährige Super-Mittelgewichtler Lolenga Mock sorgte am… lesen

Robert Stieglitz (Foto: IB)

Der ehemalige Welt- und Europameister Robert Stieglitz setzt seine Karriere bei… lesen

Fedor Chudinov (Foto: IB)

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Der IBF Gürtel (Foto: Frank Bleydorn)

Caleb Truax (29-3-2 (18)) ist neuer IBF Weltmeister im Super-Mittelgewicht. Der… lesen

Mario Jassmann (Foto: Jassmann)

Mario Jassmann hat seine BDB Internationale Deutsche Meisterschaft im… lesen

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Patrick Wojcicki (Foto: WBSS)

Die Box-Karriere von Patrick Wojcicki geht in die entscheidende Phase! Nur noch… lesen

 

Nader und Raoui siegen in Wien

Marcos Nader und Nadia Raoui siegen bei Charity Boxgala in Wien

Marcos Nader (Foto: Frank Bleydorn)Marcos Nader (Foto: Frank Bleydorn)

Am Samstag 03. Oktober flogen in der Wiener Stadthalle B die Fäuste. Unter dem Ehrenschutz von Bundeskanzler Werner Faymann und Norbert Darabos, Bundesminister für Sport und Verteidigung, wurde von der Organisation Öplus, dem Faustkampfverband Österreich und dem Amateurboxverband Wien, ein Charity-Boxabend gegen Kinderarmut und -leid ausgetragen. Auf Initiative von Öplus geht ein Teil des Reinerlöses an Happy Kids und an die Kinderwohngemeinschaft der Volkshilfe Wien. Im Mittelpunkt stand neben den beiden Meisterschaftskämpfen von Nadia Raoui und Vilmos Balog der erste Auftritt von Mittelgewichtler Marcos Nader in seiner Heimatstadt.
 
Nadia Raoui aus Herne erkämpfte sich die Weltmeisterschaft der WPBO im Fliegengewicht. Die 24-Jährige hätte eigentlich den Rückkampf gegen Eileen Olszewski um den Weltmeistergürtel der WIBA bestreiten sollen, doch das Management der Amerikanerin sagte den Kampf zum wiederholten Mal ab. Stattdessen sah das Publikum in der Wiener Stadthalle das packende Duell zwischen Nadia Raoui und der mehrfachen serbischen Meisterin Fleis Djendji. Nachdem Raoui schon in der ersten Runde die besseren Treffer landete, kam in der folgenden Runde vermehrt die Rechte zum Kopf durch. Ab der vierten Runde kassierte Djendji viele harte Treffer zum Körper. Die Serbin drehte sich nach einem erneuten Körpertreffer in der achten Runde weg, daraufhin wurde sie von Ringrichter Ernst Salzgeber angezählt. In den letzten Runden lag ein K.o. förmlich in der Luft, doch die zähe Fleis Djendji zeigte gute Nehmerfähigkeiten und steckte zahlreiche harte Schläge von Raoui weg. Nach dem Ringgefecht bestätigten die Punktrichter den souveränen Auftritt von Nadia Raoui, die den kompletten Kampf dominiert hatte, mit den Urteilen 100:89, 99:90 und 100:89. Die neue WPBO-Weltmeisterin war anschließend überglücklich: „Es ist ein super Gefühl den Gürtel jetzt mit nach Hause zu nehmen und das Publikum hier in Wien war echt klasse."
Lokalmatador Marcos Nader boxte im Anschluss gegen den Slowaken Robert Blazo. Das österreichische Mittelgewichtstalent des Sauerlandstalls hatte in seinem vierten Profikampf mit dem Rechtsausleger Blazo eine schwere Aufgabe. Der Slowake war nämlich dafür bekannt, dass er sehr unangenehm zu boxen ist. Blazo machte seinem Ruf alle Ehre und begann die erste Runde mit überfallartigen Angriffen. In der zweiten Runde wurde es im Publikum plötzlich still, als sich Österreichs große Boxhoffnung einen tiefen Cut unter dem linken Auge zuzog. Doch der Jung-Profi, der in seiner Ecke von Otto Ramin und Bruder Daniel betreut wurde, überstand auch diese kritische Phase und konnte mit langen Händen zum Kopf bei den Punktrichtern punkten. "Unsauberes Boxen" war der Grund für einen Punktabzug bei Robert Blazo in dritten Runde Anschließend in Runde 4 drehte Nader auf und landete einige Treffer. Seinen ersten 6-Runden-Kampf gewann Marcos Nader am Ende mit den Urteilen 60:55, 59:56 und 58:55 und bleibt damit weiterhin ungeschlagen.  Trainer Otto Ramin war mit seinem jungen Schützling zufrieden und lobte anerkennten: "Marcos hat die Angelegenheit gut gelöst. Manchmal hat er sich zu sehr auf den direkten Schlagabtausch eingelassen. Doch aus der Distanz heraus landete er die klareren Treffer."
Der Mittelgewichtler Gogi Knezevic aus Wien, Schützling von dem deutschen Manager Olaf Schröder, ging gegen seinen Kontrahenten Joseph Sovijus von Beginn an sehr aggressiv zu Werke und erarbeitete sich immer wieder Chancen für Wirkungstreffer. Der Slowake hielt tapfer dagegen, geriet aber immer wieder in die Defensive. Knezevic setzte in diesen Situationen nach und hatte in der 4. Runde mit einem Aufwärtshaken Erfolg. Sovijus ging zu Boden und wurde schließlich vom Ringrichter aus dem Gefecht genommen. Knezevic baute seine Bilanz auf 16-2 (7) aus und hofft in naher Zukunft auf einen internationalen Titelkampf.
Im Hauptkampf des Abends wurde die WBC-Mediterranean Super-Mittelgewichtstitel zwischen den unbesiegten Co-Herausforderern Vilmos Balog und Vasil Klyusa ausgefochten. Beide lieferten sich über die volle Distanz ein sehr intensives Gefecht, zunächst mit deutlichen Vorteilen für den Wahl-Österreicher Balog. Ein ums andere Mal wirkte sein ukrainischer Kontrahent angeschlagen, konnte sich aber mit Halten und Klammern über die kritischen Situationen retten. Im letzten Drittel des Kampfes kippte dann das Geschehen, Klyusa war aktiver, hatte mehr Treffer, Balog jedoch die härteren, auch wenn er nicht mehr so viel schlug, wie zu Beginn des Kampfes. Am Ende gab es einen einstimmigen Punktsieg für Vilmos Balog, der somit seinen 27. Erfolg im Profilager unter Dach und Fach bringen konnte und vom WBC-Delegierten Willibald Palatin den Meistergürtel umgeschnallt bekam.

zurückAdrian Saur / Ingo Barrabas, 05.10.2009

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