ANZEIGE

Umfrage

Wer würde ein Duell zwischen Anthony Joshua und Deontay Wilder gewinnen?








Aktuelles

Der IBF Gürtel (Foto: Frank Bleydorn)

Super-Mittelgewichtler James DeGale hat den Rückkampf gegen IBF Champion… lesen

Alexander Povetkin (Foto: IB)

Alexander Povetkin bleibt weiter auf Erfolgskurs. Der russische Schwergewichtler… lesen

Schwergewichtler Joe Joyce hat auch seinen dritten Profikampf vorzeitig gewonnen… lesen

Jack Culcay (Foto: SE)

Ago Sports von Ingo Volckmann veranstaltete am vergangenen Samstag zum ersten… lesen

Howik Bebraham (Foto: Petkovic)

Howik Bebraham hat den Kampf gegen Fedor Papazov am vergangenen Samstag in… lesen

Der IBF Gürtel (Foto: Frank Bleydorn)

Mikey Garcia ist neuer IBF Champion im Halb-Weltergewicht. Er besiegte am… lesen

Michael Wallisch (Foto: IB)

Michael Wallisch kletterte nach längerer Inaktivität wieder durch die… lesen

Kevin Lerena (Foto: IB)

Kevin Lerena (20-1) bleibt Weltmeister im Cruisergewicht nach Version IBO. Der… lesen

Avni Yilderim (Foto: WBSS)

Avni Yilderim hat seine WBC International Meisterschaft im Super-Mittelgewicht… lesen

Halbschwergewichtler Scott Westgarth ist tot. Der britische Profiboxer starb am… lesen

 

Botha schlägt Hoffmann

Bittere Niederlage für den Deutschen

Schlechter Tag für Timo Hoffmann (Foto: Daniel Hiller)Schlechter Tag für Timo Hoffmann (Foto: Daniel Hiller)

Desaströse Leistung von Timo Hoffmann! Der deutsche Schwergewichtler unterlag am Samstagabend vor 5.000 Zuschauern in der Magdeburger Bördelandhalle dem inzwischen 40-jährigen Francois Botha, Champion der international recht unbedeutenden WBF (World Boxing Foundation), über zwölf Runden nach Punkten (110:117, 113:114 und 114:113). Damit musste der Schützling von Trainer Dirk Dzemski die siebte Niederlage im 46. Profikampf hinnehmen.

In der Anfangsphase sah es nicht nach einem Misserfolg für den in Eisleben geborenen Schwergewichtler aus. Der 34-Jährige ergriff von der Ringmitte aus die Initiative. Gegen den in die Jahre gekommenen Südafrikaner fand der Deutsche in den ersten drei Runden immer wieder Deckungslücken, die er mit seiner rechten Geraden einige Male wirkungsvoll bestrafte. Aus der Distanz heraus bereitete er seine Aktionen dabei geduldig vor, um immer wieder zu Treffern zu kommen.

Doch ab dem vierten Durchgang wendete sich das Blatt. Hoffmann verlor völlig seine Linie und wohl auch das Distanzgefühl. Darüber hinaus wurde sein Gegner vor allem mit der Rechten, die er jetzt auch als Seit- und Aufwärtshaken schlug, etwas variabler. Vor allem war es jedoch der rechte Cross des WBF-Titelträgers, der dem Herausforderer Kopfschmerzen bereitete. Gleich mehrfach schlug dieser im Laufe des Aufeinandertreffens über die linke Hand des Konkurrenten hinweg am Kopf ein.

Timo Hoffmann war nicht mehr in der Lage, seine Reichweitenvorteile zu nutzen. Das Geschehen im Ring wurde ab der sechsten Runde zerfahrener, beide Widersacher versuchten häufig, zu halten. Da der Fight bis zum zehnten Durchgang recht ausgeglichen verlief, hoffte man im Lager des Deutschen vielleicht auf die besseren Kraftreserven. Doch das war ein Irrtum. Nachdem Francois Botha mehrmals mit seiner Rechten zum Kopf des Gegners durchgekommen war, ging Hoffmann am Ende der elften Runde zu Boden.

Zwar rettete er sich in die Pause zum zwölften Durchgang, doch auch danach stand er am Rande einer K.o.-Niederlage. Botha verbuchte einen weiteren Niederschlag für sich. Sein Konkurrent hatte danach Mühe, sich auf den Beinen zu halten. Obwohl er die Schlussphase überstand, reichte es nicht mehr zu einem Sieg - zwei von drei Punktrichtern sahen Francois Botha nach zwölf Runden vorne. Damit verbesserte der Südafrikaner seine Bilanz als Berufsboxer auf 47 Siege und zwei Unentschieden aus 54 Fights.

Im Rahmenprogramm setzte sich Robert Stieglitz gegen Jindrich Velecky (Tschechien) durch. Der 27-jährige Super-Mittelgewichtler lag nach zehn Runden einstimmig nach Punkten gegen seinen siebe Jahre älteren Konkurrenten vorne. Enttäuschung hingegen bei Oliver Güttel: Der Weltergewichtler (24) musste sich gegen Anthony Ukeh aus Nigeria mit einem Unentschieden zufrieden geben. Besser lief es für Jan Zaveck. Der Slowene kam über sechs Runden zu einem einstimmigen Punktsieg gegen Arek Malek aus Polen.

zurückFrank Bleydorn, 16.05.2009

Box-News & Schlagzeilen


Trotz sorgfältiger Erstellung wird für die Richtigkeit keine Haftung übernommen.
top ↑ | RSS | © 2018 i••design | | 0.0352