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Interview mit Giovanni De Carolis

Vor dem Duell gegen Zeuge

Giovanni De Carolis (Foto: SE)Giovanni De Carolis (Foto: SE)

Der 16. Juli ist für Giovanni ein ganz besonderer Tag, dann verteidigt der Mann aus Rom erstmals die WBA-WM im Super-Mittelgewicht. Gegen den Berliner Tyron Zeuge bekommt es De Carolis, nach seinem Erfolg über Vincent Feigenbutz, erneut mit einem jungen deutschen Talent zu tun. Wie er den Schützling von Jürgen Brähmer einschätzt und ob er bei einem Sieg über Zeuge seinem ehemaligen Bezwinger Arthur Abraham eine Chance auf ein Rematch geben würde, verrät De Carolis hier im Interview.

Herr De Carolis, wie lebt es sich als Weltmeister?
Giovanni De Carolis: Genauso gut, wie zuvor. In meinem Leben hat sich nicht wirklich viel verändert. Okay, ich habe einige Einladungen von wichtigen Persönlichkeiten erhalten, die ich auch wahrgenommen habe – z. B. von unserem ehemaligen Staatschef Silvio Berlusconi. Leider hat dies der öffentlichen Wahrnehmung des Boxsports in Italien nicht viel gebracht, der weiterhin ein Nischendasein fristet – und das zum 100-jährigen Jubiläum unseres Verbandes. Das finde ich traurig.

In Deutschland haben Sie hingegen eine größere Wertschätzung erfahren. Direkt nach dem WM-Sieg Anfang Januar war der Beifall des Publikums in Offenburg groß …
Giovanni De Carolis: Ja, es ist verrückt, dass ich hier ähnlich viele Fans habe, wie in meiner Heimat (lacht). Die Boxfans in Deutschland sind sehr fachkundig und respektieren den Boxer, der die bessere Leistung zeigt – egal ob es einer der ihren oder ein Ausländer ist. Das imponiert mir sehr. Trotzdem hoffe ich natürlich auch auf eine Vielzahl von Tifosi am 16. Juli in der der Max-Schmeling-Halle.

Mit Tyron Zeuge bekommen Sie dann das nächste deutsche Talent vor die Fäuste. Was unterscheidet ihn im Vergleich zu Vincent Feigenbutz?
Giovanni De Carolis: Zeuge ist ein Naturtalent – technisch versiert, dynamisch und mit einer guten Beinarbeit ausgestattet. Das wird also ein komplett anderer Kampf, als die Schlachten mit Feigenbutz. Ich glaube aber nicht, dass der Unterhaltungswert darunter leiden wird. Wir treten beide an, um zu siegen und werden alles dafür geben. Allein diese Zutaten sollten für einen Klasse-Fight sprechen.

Anfang Juni haben Sie Zeuge das erste Mal getroffen. Was für einen Eindruck hat er auf Sie gemacht?
Giovanni De Carolis: Tyron ist ein höflicher, netter Junge mit guten Manieren. Er schien mir damals sehr entspannt und von seiner Sache überzeugt zu sein. Ich bin gespannt darauf, wie er sich dann im Ring gegen mich verhält. Immerhin ist es sein erster großer Kampf – dazu auch noch in seiner Heimatstadt. Daran ist schon so manch einer zerbrochen.

Wird am 16. Juli Ihre Erfahrung den Ausschlag geben?
Giovanni De Carolis: Erfahrung ist mit Sicherheit ein entscheidender Faktor, aber nicht alles. Nehmen wir beispielsweise meine Physis: Ich bin heute körperlich deutlich robuster und durchtrainierter, als ich es mit 24 Jahren war. Der De Carolis von heute würde den von vor acht Jahren problemlos schlagen. Und jetzt schaue ich auf Zeuges Karriere: In den letzten zwei Jahren hat er nicht häufig geboxt und wenn doch, dann gegen maßgeschneiderte Gegner. Irgendwie ist das bisher alles zu glatt für ihn gelaufen. Ich werde alles daran setzen, dass er gegen mich nicht nur ins Stolpern kommt, sondern fällt.

Im Vorprogramm steigt übrigens Ihr ehemaliger Gegner Arthur Abraham in den Ring. Würden Sie ihm bei einem Sieg über Zeuge die Chance auf den WM-Titel gewähren?
Giovanni De Carolis: Warum nicht? Er hat mir vor einigen Jahren die Chance gegeben, mich mit ihm zu messen – einem der besten Super-Mittelgewichtler der letzten Jahre. Ohne dieses Erlebnis, auch wenn es eine Niederlage für mich war, wäre ich heute nicht Weltmeister.

Ist Ihre nächste Titelverteidigung also schon in Sack und Tüten?
Giovanni De Carolis: Mitnichten. Momentan liegt meine volle Konzentration auf dem Duell mit Tyron Zeuge. Darauf habe ich mich fast drei Monate hart vorbereitet. Boxen ist mein Beruf, mein Leben und nur ein Sieg über Zeuge garantiert mir, dass ich in Zukunft die Chance auf die großen Kämpfe, wie z. B. gegen Abraham, habe. Wie es danach weitergeht, entscheide ich danach.

zurückIngo Barrabas, 10.07.2016

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