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Umfrage

Ergebnisstand der aktuellen Umfrage:


Joshua vorzeitig
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Joshua nach Punkten
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 1 Stimme (5.56%)]

Fury vorzeitig
[ 2 Stimmen (11.11%)]

Fury nach Punkten
[ 1 Stimme (5.56%)]


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Interview mit Arthur Abraham

Vor dem Rückkampf gegen Smith

Arthur Abraham (Foto: IB)Arthur Abraham (Foto: IB)

Arthur Abraham ist genervt – genervt von Unterstellungen aus England, er habe das erste Aufeinandertreffen mit Paul Smith nur durch eine falsche Punktrichterentscheidung zu seinen Gunsten entschieden. Daher will der WBO-Weltmeister in weniger als zwei Wochen endgültig mit Smith abrechnen. Wie das in der Berliner o2 World aussehen soll und welchen weiteren Ansporn Abraham für einen klaren Sieg hat, verrät er im folgenden Interview.
 
Arthur Abraham, Ihr kommender Kampf steht unter dem Motto „Der Tag der Abrechnung“. Am 21. Februar geben Sie Paul Smith die erneute Chance, um die WBO-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht zu boxen. Wollen Sie etwas aus der Welt schaffen?
 
Arthur Abraham: Ich will noch einmal deutlich klarstellen, wer hier der Champion ist. Paul Smith hat im ersten Kampf eine gute Leistung gezeigt, doch ich war eben der Bessere. Wieso danach rumgejammert und in einigen englischen Medien von Fehlurteil geredet wurde, verstehe ich nicht. Weder der Veranstalter noch ich bestimmen die Punktrichter. Wie auch beim letzten Mal entscheidet darüber der Weltverband.
 
Befürchten Sie, aufgrund der Diskussionen in Smiths Heimat, dass die Unparteiischen beim Rematch das Geschehen im Ring nicht objektiv bewerten werden?
 
Arthur Abraham: Die Punktrichter werden über Jahre für diesen Job ausgebildet, und erst wenn Sie sich bewährt haben, dürfen sie überhaupt für einen WM-Kampf eingesetzt werden. Ich mache mir daher überhaupt keine Sorgen. Im Endeffekt gibt es nur eine Möglichkeit, ihnen die Verantwortung abzunehmen - einen Sieg durch K.o.!
 
Das gleiche hat Ihr Kontrahent Paul Smith vor. Er glaubt, dass Sie etwas richtig stellen müssen, da Sie sich für das Punkturteil von Ende September schämen ...
 
Arthur Abraham: Das ist absoluter Quatsch! Smith will mich nur provozieren. Er sollte lieber weiter ordentlich trainieren, denn beim Rückkampf werde ich keine Gnade walten lassen. Beweisen will ich es eigentlich nur der englischen Presse, die aus Kampf Nummer Eins einen Skandal gemacht haben.
 
Gibt es dennoch etwas anderes, das Sie aus dem ersten Kampf gegen Smith gelernt haben? Also außer Kämpfe vorzeitig zu entscheiden, um jegliche Kontroversen zu vermeiden ...
 

Arthur Abraham: Ja und zwar, dass Paul Smith eine bessere Figur als TV-Experte denn als Boxer macht. Da zeigt er häufig eine Weltklasseleistung. Im Ring hat er zwar gegen mich auch gezeigt, dass er oben mitboxen kann - doch für ganz oben reicht es für ihn eben nicht. Am 21. Februar werde ich dafür den erneuten Beweis liefern.
 
Falls alles klappt, wie Sie es sich vorstellen, haben Sie zudem doppelten Grund zur Freude. Einen Tag zuvor werden Sie 35 Jahre alt ...
 
Arthur Abraham: ... und ich fühle mich wie gerade einmal 25. Zum Glück, denn ich will noch einige Jahre boxen, den Fans tolle Fights zeigen und meinen WM-Titel verteidigen. Diese Ziele sind für mich vor allem Ansporn, gegen Smith ein Ausrufezeichen zu setzen.
 
Von welchen möglichen Duellen sprechen wir denn da?
 
Arthur Abraham: Es ist ja kein Geheimnis, dass durch die Zusammenarbeit von Team Sauerland und SAT.1 in Zukunft Highlights, wie zum Beispiel ein Kampf gegen Felix Sturm, möglich ist. Das ist schon seit Jahren ein Traum von mir, der mir und den Boxfans in Deutschland und der Welt bald erfüllt werden kann ...
 
... welchen Paul Smith mit Hilfe von Legionen englischer Fans platzen lassen will. Beunruhigt es Sie, dass es in Ihrem „Wohnzimmer“ o2 World zu einem „Auswärtsspiel“ für Sie kommen könnte?
 
Arthur Abraham: Das ist für mich eher zusätzliche Motivation. Ich glaube sogar, dass sich meine Fans dadurch eher noch angestachelt fühlen werden, um mich mit Leib und Seele zu unterstützen. Und ich verspreche ihnen: Smith wird die 12. Runde nicht erleben!

zurückIngo Barrabas, 10.02.2015

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