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Umfrage

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Lomachenko vorzeitig
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Lomachenko nach Punkten
[ 3 Stimmen (50.00%)]

Das Duell endet Unentschieden
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Rigondeaux vorzeitig
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Rigondeaux nach Punkten
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Interview mit Karsten Röwer

Vor dem Duell Brähmer vs. Glazewski

Karsten Röwer (Foto: SE)Karsten Röwer (Foto: SE)

Jürgen Brähmer und Karsten Röwer sind ein eingespieltes Team. Vor der Titelverteidigung des WBA-Weltmeisters im Halbschwergewicht am 6. Dezember schwärmt der Coach über die Eindrücke der Vorbereitung seines Schützlings. Was Röwer von Brähmers WM-Herausforderer Glazewski erwartet, welche Ziele er mit seinem Champion noch verfolgt und wie es um die Nachwuchsboxer in seiner Trainingsgruppe bestellt ist, verrät er im folgenden Interview.

Herr Röwer, wie läuft die Vorbereitung mit Ihrem Weltmeister?
Karsten Röwer: Sehr gut! Ich bin sehr zufrieden mit den Trainingsleistungen von Jürgen. Besonders schön ist das Zusammenspiel mit den Amateurboxern vor Ort am Olympiastützpunkt Schwerin. Mein alter Schulfreund Michael Timm, der als Leiter des Olympiastützpunktes in Schwerin fungiert, hatte uns seine Unterstützung angeboten und da haben wir natürlich sofort zugesagt. Die Übungseinheiten mit den Amateuren haben Jürgen auf jeden Fall geholfen und in eine sehr gute Form gebracht.

Vor einigen Tagen wurde Ihr WM-Schützling zum zweiten Mal Vater - mitten in der entscheidenden Trainingsphase. Ist da die Konzentration auf seine anstehende Titelverteidigung überhaupt hoch genug?
Karsten Röwer: Wenn ich jemanden das Prädikat „Vollprofi“ geben würde, dann Jürgen Brähmer! Er teilt sich die Zeit zwischen Familie und Wettkampf genauestens ein. Als bestes Beispiel kann ich da nur den Medientag Mitte November nennen. In der Nacht zuvor kam Jürgens zweites Kind zur Welt. Trotzdem erschien er zum Treffen mit den Journalisten, absolvierte eine intensive Trainingseinheit, stellte sich allen Fragen und machte danach sogar noch ein Fotoshooting mit! Ich glaube sogar, dass Jürgen die Geburt seines Sohnes einen extra Schub verleihen wird.

Wie schätzen Sie den Gegner ein? Was für einen Kampf darf man zwischen Jürgen Brähmer und Pawel Glazewski erwarten?
Karsten Röwer: Glazewski sollte man weder unter- noch überschätzen. Er hat eine solide boxerische Ausbildung genossen, technisch würde ich ihn zu Jürgens stärkeren Gegnern der jüngsten Vergangenheit zählen. Seine gefährlichste Waffe ist meiner Meinung nach der linke Seitwärtshaken. Als Rechtsausleger muss sich Jürgen davor besonders in Acht nehmen. Doch eines ist für mich klar: Glazewski kann vieles gut, Jürgen jedoch alles besser!

Gemäß des Falles, dass Brähmer seinen Titel verteidigt: Wie sehen Sie seine Zukunftsperspektiven?
Karsten Röwer: Jürgen kann theoretisch noch lange das Geschehen an der Weltspitze mitbestimmen. Von seinen jüngeren Trainingskollegen macht ihm aktuell noch keiner etwas vor. Wir haben lange keinen guten WM-Kampf zwischen zwei deutschen Boxern im Halbschwergewicht gesehen. Eventuell ergeben sich da ja im neuen Jahr ein paar interessante Möglichkeiten. Ansonsten ist unser gemeinsames Hauptziel eine Titelvereinigung. Jürgen hat dafür auf jeden Fall die notwendigen Qualitäten.

Zudem bereiten Sie mit Tyron Zeuge einen Hoffnungsträger für die Zukunft des Team Sauerland vor. In Oldenburg verteidigt er die IBF-International-Meisterschaft gegen Ex-WM-Herausforderer Stjepan Bozic. Was können Sie zu seiner Entwicklung sagen?
Karsten Röwer: Tyron hat sich viel vorgenommen. Vor allem hat er begriffen, dass es nicht ohne die nötige Einstellung und Disziplin vorangeht. Das sehe ich nicht nur täglich im Training, sondern auch auf der Waage, wo er schon nahe am geforderten Limit des Super-Mittelgewichts ist. Seine boxerischen Möglichkeiten sind ja unbestritten: Tyron hat das Potenzial ein ganz Großer zu werden. Wenn er sich dazu weiterhin an Jürgens professioneller Einstellung ein Beispiel nimmt, werden die Boxfans noch viel Freude an ihm haben!

Mit Enrico Kölling und Stefan Härtel haben Sie neben Zeuge noch weitere Top-Talente in Ihrer Trainingsgruppe. Wann kann man mit dem nächsten Weltmeister unter Trainer Karsten Röwer rechnen?
Karsten Röwer: Das kann schneller passieren, als man denkt. Enrico und Tyron haben bereits ein paar kleine Titel als Profis gewonnen und sind jetzt nicht mehr weit davon entfernt, ihre Chance zu ergreifen. Ich denke mal, dass Ende 2015 ein realistisches Ziel für die Operation „Weltmeisterschaft“ für beide Jungs ist. Bei Stefan ist es natürlich noch ein weiterer Weg - er hat schließlich erst im August sein Profidebüt gefeiert. Ich bin aber optimistisch und glaube, dass über kurz oder lang jeder von den Dreien zumindest eine WM-Chance verdienen wird.

zurückIngo Barrabas, 26.11.2014

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