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Interview mit Ulli Wegner

Vor dem Duell Abraham vs. Smith

Ulli Wegner (Foto: Sauerland)Ulli Wegner (Foto: Sauerland)

Aller guten Dinge sind drei! Nachdem Ulli Wegner seine beiden Cruisergewichts-Weltmeister Yoan Pablo Hernandez und Marco Huck im August zu WM-Siegen führte, will der Erfolgstrainer nun mit Arthur Abraham nachlegen. Diese Aufgabe wird jedoch alles andere als leicht werden, denn am 27. September wird der Super-Mittelgewichts-Champion vom Engländer Paul Smith gefordert. Im folgenden Interview spricht Wegner über Erfahrungen in der Vorbereitung mit Abraham und einem Ort, an dem er zusammen mit dem gegnerischen Trainer auf der gleichen Seite mitfiebern würde.

Herr Wegner, was halten Sie von Freundschaftsspielen?
Ulli Wegner: Freundschaftsspiele sind unbedeutend und lassen dem Trainer höchstens Zeit für Experimente. Wenn es um etwas geht, dann muss man da sein! Das beste Beispiel war doch zuletzt das Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Argentinien - da hatte Trainer Jogi Löw die Möglichkeit, eine neue Aufstellung zu testen und man verlor mit 2:4. Monate zuvor bot er hingegen die Besten auf und der Lohn war der vierte Stern.

Kann man hier einen Vergleich zum Boxen ziehen?
Ulli Wegner: Mit Sicherheit! Vor allem wenn ich an meinen „Liebling“ Arthur Abraham denke. In der Anfangsphase einer jeden Vorbereitung schludert er häufig und hängt sich nicht voll rein. Das ändert sich aber täglich, desto näher der Kampf rückt. Meine Aussage, Arthur ist ein Mann mit 15 Jobs, steht immer noch. Zum Glück weiß er, wann er zu liefern hat - dann, wenn es darauf ankommt! Der Abschluss einer jeden Sparringsphase und seine letzten Kämpfe beweisen mir, dass ich Recht habe.

Welche Bewandtnis hat dann die Abschottung von Abraham im Trainingslager in Zinnowitz?
Ich will noch einmal die letzten Prozente aus Arthur rauskitzeln – ihm zeigen, dass er alles aus sich herausholen muss. Es geht hierbei ja nicht einfach darum, zu gewinnen, sondern das Boxen als attraktiven Sport zu verkaufen. Die Zuschauer schalten den Fernseher ein bzw. kommen in die Halle, um mit ihren Helden mitzufiebern. Das konnte Arthur zwar aufgrund einer Verletzung zuletzt nicht zeigen, doch jetzt ist er wieder gefordert. Ich glaube, dass er das schaffen wird.

Liefern muss Abraham spätestens wieder am 27. September. Wie ist sein Gegner Paul Smith einzuschätzen?
Ulli Wegner: Ich habe mir einige Kämpfe von Smith auf Video angeschaut und muss sagen, dass der Junge immer den Angriff sucht. Er ist technisch versiert und wird aus den Kämpfen, die er gegen die Klasse-Leute Groves und DeGale verlor, gelernt haben. Wir erwarten am 27. September daher den stärksten Paul Smith, was nicht zuletzt an seinem Trainer Joe Gallagher liegt …

Mit ihm schienen Sie sich bei der ersten Pressekonferenz blendend zu verstehen. Sie sind beide Fans von Manchester United. Ist da denn schon etwa ein gemeinsamer Stadionbesuch geplant?
Ulli Wegner: Ich hätte nichts dagegen. Die Frage muss man aber ihm stellen, da es fast unmöglich ist, an Eintrittskarten für Spiele in Old Trafford heranzukommen. Sollte er zwei Dauerkarten haben, freue ich mich, wenn er mich einladen würde – unabhängig vom Kampfausgang. Boxen ist meine Leidenschaft, doch Fußball ist mein Leben! Und im sogenannten „Theater der Träume“ ein Spiel live zu verfolgen, etwas ganz Großes.

Die Titelverteidigung Ihres Schützlings findet indes in der Heimatstätte des THW Kiel statt, ...
Ulli Wegner: ... was mich als Fan des Handballs sehr freut. Ein Club mit so viel Tradition und Erfolg, ähnlich wie Manchester United im Fußball, lebt vor allem durch die Fans. Ich glaube, dass viele Anhänger des THW Arthur am 27. September für eine erfolgreiche Titelverteidigung die Daumen drücken werden. Im Endeffekt ähneln sich ja beide Sportarten ein wenig: Es geht extrem physisch zur Sache und es gibt den einen oder anderen Volltreffer zu sehen ...

... mit denen Arthur Abraham den nächsten Sieg einfährt?
Ulli Wegner: Ich glaube fest an Arthurs Erfolg in Kiel. Ob es für den K.o. reicht, kann ich vorher nicht sagen. Eines ist in jedem Fall klar: Erleidet er eine Verletzung, wie bei seinem Kampf im Mai, wird es extrem schwer. Dafür ist der Engländer einfach auf einem ganz anderen Level als Arthurs letzter Gegner. Doch ich kann mir nicht vorstellen, dass ihm so etwas zweimal hintereinander passiert. Wie schon zu Beginn gesagt: Wenn es zuletzt darauf ankam, war Arthur bei der Sache und das wird in Kiel nicht anders sein!

zurückIngo Barrabas, 18.09.2014

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