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Umfrage

Ergebnisstand der aktuellen Umfrage:


Joshua vorzeitig
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Joshua nach Punkten
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 1 Stimme (5.56%)]

Fury vorzeitig
[ 2 Stimmen (11.11%)]

Fury nach Punkten
[ 1 Stimme (5.56%)]


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Brähmer siegessicher

Pressekonferenz vor dem Kampf gegen Maccarinelli

Jürgen Brähmer (Foto: SE)Jürgen Brähmer (Foto: SE)

Nur noch wenige Tage bis zur WBA-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht zwischen Champion Jürgen Brähmer und Herausforderer Enzo Maccarinelli in der Rostocker Stadthalle.

Auf der heutigen Pressekonferenz gab sich der walisische Ex-Weltmeister im Cruisergewicht, Enzo Maccarinelli, zunächst kleinlaut. „Jürgen ist ein toller Boxer, ich habe großen Respekt vor ihm. Der Bessere wird am Samstag gewinnen“, sagte „Big Mac“ Maccarinelli. Das hörte sich im Vorwege ganz anders an. Da polterte der 1,93m-Riese los: „Den Titel nehme ich mit nach Wales. Das war ein großer Fehler von Brähmer und seinem Team, mich als Gegner zu wählen. Ich bin viel schlagstärker als Brähmer.“

Auch sein Trainer Gary Lockett, der sich noch vor wenigen Tagen über die seiner Meinung nach zu stark gepolsterten Kampfhandschuhen lustig gemacht hatte (Zitat Lockett: „Die haben wohl Angst vor uns und der Schlagstärke Enzos“), wollte davon plötzlich nichts mehr wissen. Lockett: „Mit den Handschuhen ist alles in Ordnung, ich verstehe den ganzen Trubel nicht.“ Brähmers Trainer Karsten Röwer kannte die Antwort: „Das sind die üblichen Sticheleien vor dem Kampf, die sind doch nur nervös. Die können froh sein, dass wir nicht mit den härteren Handschuhen boxen. Jürgen ist eindeutig schlagstärker.“ Röwer tippt sogar auf einen K.o.-Sieg seines Schützlings. Röwer: „Das können wir zwar nicht versprechen, werden es aber versuchen.“

Jürgen Brähmer sind solche Spielereien sowieso egal. Mit 35 Jahren denkt er längst nicht über sein Karriereende nach, will weiterboxen so lange es ihm Spaß macht. Brähmer: „Ich lasse Maccarinelli gern schlagen, die entscheidenden Treffer werde ich jedoch landen. Der WM-Titel bleibt in Deutschland.“ Das rief dann schließlich doch noch einmal Maccarinelli auf den Plan. „Ich bin der ‚weiße Tyson‘ - nur größer und schneller. Das werden alle am Samstag sehen!“

zurückIngo Barrabas, 02.04.2014

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