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Junioren WM Kämpfe für Zeuge und Kölling

Am 25. Januar in Stuttgart

Tyron Zeuge (Foto: IB)Tyron Zeuge (Foto: IB)

Erneut greifen zwei junge Nachwuchstalente nach ersten Titeln: Enrico Kölling und Tyron Zeuge. Am 25. Januar erhalten die beiden ungeschlagenen Boxtalente in Stuttgart erstmals die Chance, im Profigeschäft einen Titel zu gewinnen. Dabei bekommt es der 23-jährige Halbschwergewichtler Kölling im Duell um die WBO-Youth Meisterschaft mit Ravshan Djabbarov zu tun.

Eine Gewichtsklasse tiefer boxt der zwei Jahre jüngere Zeuge ebenfalls um den Youth-Titel nach Version der WBO - sein Gegner wird dann George Beroshvili sein. Der Berliner Kölling kann mit Blick auf seinen Fight in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle eine gewisse Spur von Nervosität nicht verbergen: „Klar sage ich mir, dass es ein Kampf wie jeder andere wird. Trotzdem hat man im Hinterkopf, dass es jetzt um einen Gürtel geht. Da steigt nicht nur die Motivation, sondern auch die Aufregung. Ich sehe das aber alles positiv.“

Sein Teamkollege blickt dem Ganzen ein wenig entspannter entgegen. „Sicherlich ist die erste Titelchance etwas Besonderes. Doch im Endeffekt wäre ich bei einem Sieg am 25. Januar immer noch nicht am Ziel meiner Träume - der Weltmeisterschaft bei den Herren. Für mich ist es jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung“, ist sich der ebenfalls aus der Bundeshauptstadt stammende Zeuge sicher.

Entscheidend wird laut Karsten Röwer, der beide Boxer unter seinen Fittichen hat, vor allem der Kopf sein. „In diesen Momenten spielt die Psyche eine entscheidende Rolle, denn Nervosität raubt Energie“, so die Analyse des Coaches. „Um seine Leistung auf den Punkt abzurufen, muss man locker bleiben. So etwas fließt ebenfalls in den Trainingsprozess mit ein. Das versuchen wir zum Beispiel durch Erfolgserlebnisse in der Sparringsphase zu unterstützen.“ Für den Erfolg von Kölling und Zeuge ist in Röwers Augen eins besonders wichtig: „Hauptsache, die Jungs verlieren ihre Unbekümmertheit nicht. Genug Reserven, um es nach ganz oben zu schaffen, haben Enrico und Tyron allemal.“

zurückIngo Barrabas, 09.01.2014

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