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Lomachenko nach Punkten
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Interview mit Fritz Sdunek

Vor dem Duell Hernandez vs. Alekseev

Fritz Sdunek (Foto: Marianne Müller)Fritz Sdunek (Foto: Marianne Müller)

Die Box-Nacht in Bamberg rückt immer näher. Am 23. November stehen sich in der brose Arena IBF-Weltmeister Yoan Pablo Hernandez (27-1, 13 K.o.´s) und Pflichtherausforderer Alexander Alekseev (24-2-1, 20 K.o.´s) gegenüber. Ein Mann, der fest davon überzeugt ist, dass an diesem Abend ein neuer Champion gekrönt wird, ist Fritz Sdunek. Der 66-Jährige, der bereits zwölf Weltmeister in seiner Karriere betreute, sieht seinen 32-Jährigen Schützling dafür bestens gerüstet. Was seiner Ansicht nach den Unterschied im Duell der beiden Cruisergewichtler ausmachen wird, erzählt er hier im Interview.

Herr Sdunek, wie sehen Sie die Chancen, nach dem 23. November einen neuen Weltmeister zu betreuen?
Fritz Sdunek: Die sind meiner Meinung nach sehr groß. Ich bin sehr optimistisch, da wir uns seit Wochen auf diese Herausforderung vorbereiten. Ich betreue Alexander ja schon seit einigen Jahren. Allein die letzten Sparringseinheiten, die er bestritten hat, bringen mich zu der Überzeugung, dass er den Kampf in Bamberg siegreich bestreiten wird und sich endlich den WM-Titel holt.

Momentan haben Sie ja alle Hände voll zu tun, da schon Anfang Dezember der nächste WM-Kampf auf Sie wartet – reicht da überhaupt die Zeit, sich komplett auf die Vorbereitung von Alexander Alekseev zu konzentrieren?
Fritz Sdunek: Im Endeffekt haben wir die Hauptvorbereitung schon abgeschlossen und legen jetzt den Fokus darauf, die Leistung bis zum 23. November zu konservieren.  An dieser Stelle macht Bülent Baser einen super Job und arbeitet mit Alekseev nach den von mir erstellten Trainingsplänen. Er begleitet Alexander anfangs der Kampfwoche nach Bamberg und ich stoße dann zum Kampf hin aus Köln dazu.

Wo sehen Sie die besondere Stärke von Alekseev, die in Bamberg den Unterschied ausmachen wird?
Fritz Sdunek: Sowohl Alexander als auch Pablo sind technisch hervorragend ausgebildete Boxer. Doch in Sachen Schlagkraft wird Alekseev, so glaube ich, Hernandez zeigen, wo der Hammer hängt. Außerdem musste Hernandez wegen seiner Verletzung lange pausieren. Das wird wohl ebenfalls eine gewichtige Rolle spielen.

Womit kann IBF-Weltmeister Hernandez ihrem Schützling gefährlich werden?
Fritz Sdunek: Ich hoffe, dass er überhaupt kein Mittel finden wird. Ernsthaft: Hernandez hat eine sehr gute Führhand ist sehr beweglich und streut schon mal gefährliche Aufwärtshaken ein. Genau bei solchen Aktionen muss Alexander auf der Hut sein.

Hat es für Sie eine Brisanz, dass Ulli Wegner in der gegnerischen Ecke steht?
Fritz Sdunek: Nein, überhaupt nicht. Wir haben uns schon einige Male bei den Profis und sehr viel häufiger früher bei den Amateuren gegenübergestanden. Wie immer geht es um die Boxer. Sie müssen zeigen, wer der Bessere ist. Ulli und ich haben darauf am Kampftag nur noch wenig Einfluss.

Ulli Wegner hat seinen Vertrag vor Kurzem verlängert – wie lange wollen Sie noch aktiv als Trainer arbeiten?
Fritz Sdunek: So lange, wie ich noch Spaß an der Sache habe und es gesundheitlich bewerkstelligen kann. Ich habe immer noch viele Anfragen ambitionierte Boxer zu betreuen - da kann ich nur einem Bruchteil nachkommen.

 

zurückIngo Barrabas, 15.11.2013

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