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Umfrage

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Lomachenko vorzeitig
[ 2 Stimmen (33.33%)]

Lomachenko nach Punkten
[ 3 Stimmen (50.00%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux vorzeitig
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux nach Punkten
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Interview mit Jack Culcay

Vor dem Rückkampf gegen Pitto

Jack Culcay (Foto: IB)Jack Culcay (Foto: IB)

Vor einigen Monaten musste Jack Culcay (14-1, 10 K.o.´s) eines der härtesten Urteile seiner Box-Karriere hinnehmen. Gegen den Argentinier Guido Nicolas Pitto (18-1, 7 K.o.´s) werteten am 27. April in Hamburg zwei von drei Punktrichtern im Kampf um die WBA-Intercontinental Meisterschaft gegen den Deutschen. Damit war sein Titel futsch! Die erste Profi-Niederlage für den Amateur-Weltmeister aus dem Jahr 2009 war besiegelt. Am 26. Oktober (ab 22.10 Uhr live in der ARD) will sich Jack Culcay den WBA-Intercontinental Gürtel zurückholen…

Herr Culcay, welche Lehren konnten Sie rückblickend aus Ihrer Niederlage gegen Pitto ziehen?
Jack Culcay: Man darf im Verlauf eines Kampfes nie nachlassen. Nur wenn man den Gegner eindeutig dominiert, kann man danach sicher sein, wirklich gewonnen zu haben. Meiner Meinung nach war ich im ersten Kampf besser als Pitto. Doch am wichtigsten ist, dass die Punktrichter das genauso sehen. In Oldenburg werde ich nicht vom Gas gehen, um alle in der Halle vollends von mir zu überzeugen.

Beim Wort eindeutig denken viele Menschen an einen K.o....
Jack Culcay: Das wäre natürlich das Beste. Wenn ich es schaffe, Pitto ein- bis zweimal niederzuschlagen, sollte es kaum Zweifel an meinem Erfolg geben. Ich weiß, dass ich das schaffen kann. Ich werde nicht versuchen, einen vorzeitigen Erfolg zu erzwingen. Doch wenn Pitto ein Anzeichen von Schwäche zeigt, werde ich zur Stelle sein.

Wie lief denn das Training für das Rematch?
Jack Culcay: Es wird der zweite Kampf sein, bei dem Fritz Sdunek bei mir in der Ecke steht. Beim ersten Mal konnte ich nur drei Wochen mit ihm zusammenarbeiten, was vielleicht ein wenig zu kurz war. In meine aktuelle Vorbereitung war er von Anfang an involviert. Ich merke vor allem in Sachen Kondition, welch großes Potenzial noch in mir steckt. Als einziges Problem empfand ich die Verlegung des Rückkampfes gegen Pitto vom 14. September auf den 26. Oktober. Es ist nervig, ein gutes Trainingscamp zu absolvieren und dann eine Absage zu erhalten. Jetzt freue ich mich allerdings auf Oldenburg und will mir endlich meinen Titel zurückholen.

Seit dem Gewinn der Amateur-Weltmeisterschaft und mit Ihren Siegen bei den Profis wurden die Erwartungen auch seitens der Medien größer. Wurde Ihnen das manchmal zu viel?
Jack Culcay: Nein, damit kann ich sehr gut umgehen. Das hat noch nie einen Einfluss auf meine Leistung im Ring gehabt. Zuletzt habe ich mich allerdings ein wenig zurückgezogen. So konnte ich mich voll auf die Vorbereitung auf diesen Kampf konzentrieren. Ich möchte am Tag nach dem Rematch gegen Pitto in den Zeitungen lesen, dass Jack Culcay wieder WBA-Intercontinental Champion ist.

Wie tanken Sie Kraft für dieses Vorhaben?
Jack Culcay: Da wäre in allererster Linie meine Dobermann-Hündin zu nennen. Sie ist sozusagen neben Fritz Sdunek, Moritz Klatten, meinem Vater und mir das fünfte Mitglied im ‚Team Culcay’. Mit ihr absolviere ich Läufe und es ist nach dem Training einfach schön, wenn man abends daheim freudig erwartet wird.

zurückIngo Barrabas, 18.10.2013

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