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Joshua vorzeitig
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Joshua nach Punkten
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 1 Stimme (5.56%)]

Fury vorzeitig
[ 2 Stimmen (11.11%)]

Fury nach Punkten
[ 1 Stimme (5.56%)]


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Interview mit Karo Murat

Vor dem Duell gegen Hopkins

Karo Murat (Foto: SE)Karo Murat (Foto: SE)

Karo Murat (25-1-1, 15 K.o.´s) kann es kaum noch abwarten, gegen Bernard Hopkins (53-6-2, 32 K.o.´s) in den Ring zu steigen. Ein Erfolg in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober gegen den IBF-Weltmeister aus den USA und Murat wäre über Nacht ein Star! Wie sich der 30-jährige Herausforderer auf das WM-Duell in Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey vorbereitet, verrät er im Interview.

Herr Murat, in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober treffen Sie auf IBF-Halbschwergewichts-Champion Bernard Hopkins. Welche Bedeutung hat dieser Kampf für Sie?
Karo Murat: Es ist die Chance meines Lebens. Hopkins ist mehrfacher Weltmeister und mit 48 Jahren schon jetzt eine Legende des Boxsports. Ich hätte mir keine besseren Umstände für meinen ersten WM-Fight vorstellen können.

Heißt das auch, dass Sie noch härter in der Vorbereitung an sich arbeiten?
Karo Murat: Ich gebe im Training immer alles, denn nur so ist es möglich, eine gute Leistung im Kampf abzurufen. Doch eine gute Leistung allein wird nicht ausreichen, um Hopkins zu entthronen. Daher habe ich vor allem an meiner mentalen Stärke gearbeitet. Sich durchzubeißen und immer wieder dahingehen, wo es schmerzt - das kann in so einem Kampf die Entscheidung herbeiführen.

Sie sind 30 Jahre alt - Hopkins könnte mit 48 Jahren Ihr Vater sein. Wie groß ist Ihr Respekt für den Gegner?
Karo Murat: Eine Sache vorweg: Ich werde Hopkins auf keinen Fall unterschätzen. Er ist eine Ausnahmeerscheinung und kann sich immer noch auf den Punkt in Form bringen. Er zählt zur absoluten Spitze des Halbschwergewichts. Ich glaube aber, dass ich einfach mehr Energie als Hopkins habe. Ich muss ihn nur fordern und an seine physischen Grenzen führen. Dann kann ich ihm wehtun und besiegen.

Ihr letzter Ringauftritt liegt fast eineinhalb Jahre zurück. Stellt das ein Problem für Sie dar?
Karo Murat: Der letzte offizielle Kampf liegt schon eine Weile zurück, doch in der Zwischenzeit habe ich viele Sparringseinheiten absolviert. Jeder Boxer hat einen unterschiedlichen Rhythmus, in dem er Kämpfe bestreiten muss, um nicht einzurosten. Ich bin jemand, den man ruhig ins kalte Wasser werfen kann.

Für das Duell mit Hopkins müssen Sie in die USA reisen...
Karo Murat: Und darauf freue ich mich schon riesig. Wer etwas im Boxsport erreichen will, muss sich in den Staaten mit den Besten messen. Im Endeffekt findet der Kampf sowieso in einem Ring statt. In welchem Land der steht, das ist egal.

Wenn Sie in den USA siegen, was passiert dann?
Karo Murat: Dann bin ich über Nacht weltberühmt. Es geht nicht einfach nur darum, Weltmeister zu werden. Die Leute sollen danach wissen, wer ich bin. Ich möchte nicht der Typ sein, der gegen Hopkins geboxt hat. Ich will Karo Murat sein, der eine Boxlegende schlug.

Wie groß ist denn Ihre Überzeugung, dass es so weit kommt?
Karo Murat: Ich schließe jeden Abend die Augen und stelle mir vor, wie ich den Kampf gegen Bernard Hopkins gewinne. Im Endeffekt liegt der WM-Titel zwischen uns und es geht darum, wer mit seinem Stil im Ring dominieren wird. Ich werde Hopkins unter Druck setzen und ihn nicht zum Zug kommen lassen. Damit beende ich seine Karriere und starte selbst so richtig durch.

zurückIngo Barrabas, 14.10.2013

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