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Interview mit Firat Arslan

Vor dem Duell gegen Marco Huck

Firat Arslan (Foto: IB)Firat Arslan (Foto: IB)

Am 14. September (ab 22.55 Uhr live in der ARD) greift Firat Arslan (33-6-2, 21 K.o.´s) erneut nach dem WM-Titel. Der 42-Jährige fordert in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart den amtierenden WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck (36-2-1, 25 K.o.´s) heraus. Im November letzten Jahres standen sich beide Kontrahenten im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen erstmals gegenüber. Damals unterlag Arslan knapp nach Punkten. Vor heimischer Kulisse soll jetzt allerdings der Titel her - gerade auch weil sich der Schützling von Trainer Dieter Wittmann im letzten Jahr selbst als Sieger sah. Was der frühere WBA-Weltmeister zum anstehenden Kampf gegen Huck zu sagen hat, verrät er im Interview.

Herr Arslan, schon vor dem ersten Kampf gegen Huck war zu hören, dass Sie eine Vielzahl von Sparringspartnern verschlissen haben. Wie viele waren es vor diesem Kampf?
Firat Arslan: Naja, verschlissen kann man nicht sagen. Zunächst einmal bin ich froh, dass mich im Prinzip die komplette Kampfsportszene aus meiner Region unterstützt hat. Somit hatte ich genügend Leute, mit denen ich meine Sparringseinheiten absolvieren konnte. Ich hatte bis jetzt zwölf verschiedene Sparringspartner. Die Vorbereitung verlief bisher sehr gut und ich hoffe, dass dies auch in den letzten Tagen so bleibt.

Oft wird ja über Ihr Alter diskutiert. Zwei Wochen nach dem Kampf gegen Huck feiern Sie Ihren 43. Geburtstag. Welche Vor- und Nachteile hat das?
Firat Arslan: Nachteile sehe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Ich fühle mich körperlich topfit - genauso wie sonst auch. Ich bemerke keine Verschlechterung. Mein Freund und Trainer Dieter Wittmann sagt sogar, dass ich tatsächlich noch einmal zulegen konnte und von Jahr zu Jahr stärker werde. Ich glaube, das liegt in erster Linie daran, dass ich die richtigen Gene habe. Aber es ist auch wichtig, wie man lebt und wie man sich ernährt. Ich bin ein Vollblutsportler. Als Vorteil sehe ich, dass meine Erfahrung heute viel größer ist als früher. Und das Wissen, das ich mir im Laufe der Jahre über das Boxen und die Trainingsmethodik angeeignet habe, trägt natürlich ebenfalls dazu bei. Darüber hinaus habe ich ein tolles Team, das mich permanent unterstützt.

Würden Sie Ihre Karriere im Falle eines Sieges oder bei einer Niederlage beenden?
Firat Arslan: Ich kann mich immer noch quälen. Alle Werte sind hervorragend. Solange ich mich so gut fühle, möchte ich in den Ring steigen. Ich kämpfe mit Leidenschaft. Für mich geht es nicht ums Geld. Deshalb beschäftige ich mich ehrlich gesagt auch gar nicht mit dem Aufhören. Heutzutage gibt es auch andere Sportler, die mit über 40 Jahren großartige Erfolge im Profiboxen erringen. Allen voran ist da sicher Bernard Hopkins zu nennen, der gerade erst im Alter von 48 Jahren noch einmal Weltmeister wurde. Also da hätte ich noch ein paar Jahre Zeit! Oder nehmen wir Schwergewichts-Weltmeister Vitali Klitschko. Auch er ist bei entsprechender Vorbereitung in der Lage, seine Gegner zu beherrschen. Auch Henry Maske möchte ich nicht vergessen. Er hat vor ein paar Jahren bei seinem Comeback-Kampf gegen Virgil Hill mit 43 Jahren eine tolle Leistung gezeigt.

Sie wirken vor dem erneuten Kampf gegen Huck sehr fokussiert. War Ihr Wille, Weltmeister zu werden, jemals größer als heute?
Firat Arslan: Ich hatte eigentlich immer einen sehr großen Willen. Doch diesmal bin ich besonders motiviert. Das liegt sicherlich auch an den Emotionen, die ich verspüre. Am 3. November letzten Jahres habe ich mich fünf Minuten lang als Weltmeister gefühlt. Doch dann kam das Urteil der Punktrichter und mein Traum vom Titelgewinn war zerplatzt. Doch letztendlich war das Ergebnis, wie es ist. Ich schaue nicht nach hinten. Das Urteil von damals hat mir stattdessen positive Energie für den Kampf am 14. September gegeben.

Marco Huck hat Ihnen das Rematch sofort gewährt. Lediglich seine Pflichtverteidigung gegen Ola Afolabi, die er nach den Regeln des Weltverbandes WBO machen musste, schob er ein. Glauben Sie, dass er das Kapitel ‚Firat Arslan’ schnell beenden möchte oder denken Sie, er sieht es als Ehrensache an, noch einmal gegen Sie anzutreten?
Firat Arslan: Wie auch immer es sein mag, ich rechne es ihm hoch an. Wahrscheinlich denkt sein Trainer Ulli Wegner, dass jetzt ein guter Zeitpunkt wäre, mich zu besiegen. Doch ich bin ohnehin ein geduldiger Mensch und hätte auch länger gewartet. Als Nummer eins der WBO-Weltrangliste und aktueller Pflichtherausforderer wäre die Möglichkeit ohnehin irgendwann gekommen.

Welche Chancen rechnen Sie sich konkret im Rematch aus?
Firat Arslan: Bei einem Kampf mit so einer Vorgeschichte schauen natürlich alle Beobachter ganz genau hin. Ich bin gut vorbereitet, denn wir arbeiten hart für den Erfolg. Ich denke, der 14. September wird der größte Tag meiner Karriere. Ich glaube daran, dass ich gewinnen werde. Es wird ein knallharter Kampf!

zurückIngo Barrabas, 03.09.2013

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