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Ergebnisstand der aktuellen Umfrage:


Lomachenko vorzeitig
[ 2 Stimmen (33.33%)]

Lomachenko nach Punkten
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Das Duell endet Unentschieden
[ 0 Stimmen (0.00%)]

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Interview mit Arthur Abraham

Vor dem Duell Shihepo

Arthur Abraham (Foto: IB)Arthur Abraham (Foto: IB)

Am 24. August steigt Arthur Abraham (36-4, 28 K.o.´s) wieder in den Ring. In der Sport- und Kongresshalle Schwerin tritt er gegen „die schwarze Mamba“ Willbeforce Shihepo (20-6, 15 K.o.´s) an. Ein Sieg ist für den früheren Mittel- und Super-Mittelgewichts-Weltmeister eigentlich Pflicht. Denn nur bei einem Erfolgserlebnis gegen den Kontrahenten aus Namibia kann Abraham wieder einen WM-Titel ins Visier nehmen. Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren Grund, um zu glänzen: Abraham, der am 16. August 2003 sein Profidebüt gab, will den Boxfans anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums etwas bieten…

Herr Abraham, am 16. August 2003 stiegen Sie erstmals als Profi in den Ring. Können Sie sich noch daran erinnern?
Arthur Abraham: Ja, das weiß ich noch ganz genau. Das war auf dem Nürburgring, am gleichen Wochenende war dort die DTM vor Ort. Ich war so nervös, ich habe richtig gezittert vor Aufregung. Aber ich habe zu mir gesagt: Du musst jetzt in den Ring, also konzentriere dich gefälligst! Dann habe ich gegen Frank Kary geboxt und vorzeitig gewonnen. Obwohl es damals recht heiß war, habe ich das nicht so richtig gespürt. Die Veranstaltung war damals übrigens in einem speziell für die Veranstaltung errichteten Box-Zelt.

Was war der größte Glücksfall Ihrer bisherigen Profilaufbahn?
Arthur Abraham: Eigentlich war es die Tatsache, dass ich überhaupt einen Profivertrag bei Sauerland Event bekommen habe. Wenn das nicht passiert wäre, hätte ich längst nicht so viel im Laufe der Jahre erreicht.

An welche Kämpfe erinnern Sie sich besonders?
Arthur Abraham: Da gibt es mehrer Kämpfe, die ich nennen möchte. Ein großer Moment war 2005, als ich gegen Kingsley Ikeke IBF-Weltmeister im Mittelgewicht wurde. Dann muss man natürlich den ersten Kampf gegen Miranda - den Sieg mit einem doppelt gebrochenen Kiefer - nennen. Das war im September 2006 in Wetzlar. Ein weiterer Höhepunkt folgte im letzten Jahr: In der Berliner o2 World wurde ich WBO-Weltmeister im Super-Mittelgewicht - also in der zweiten Gewichtsklasse.

Aber in einer langen Karriere gibt es auch Rückschläge. Wie gehen Sie damit um?
Arthur Abraham: Natürlich gab es da ein paar Dinge. Aber über Misserfolge rede ich nicht so gerne.

Gibt es besondere Erfahrungen, die Sie gesammelt haben?
Arthur Abraham: Am meisten lernt man tatsächlich in nicht so guten Zeiten. Aber ich denke, man kann aus Niederlagen und aus Siegen lernen. Zehn Jahre ist eben eine lange Zeit. Da passiert eine Menge. Insofern lernt man auch viel.

Wie wichtig ist für Sie die Unterstützung Ihrer Fans?
Arthur Abraham: Das ist sehr wichtig! Ich nehme die Stimmung in der jeweiligen Arena immer sehr deutlich wahr. Insofern war die Unterstützung der Zuschauer in meiner Karriere immer ein ganz wichtiger Faktor. Ich habe den Fans viel zu verdanken. Sie haben auch in nicht so guten Zeiten zu mir gestanden, sind zu meinen Kämpfen gereist und haben mich unterstützt. Herausheben möchte ich aber die Stimmung, die ich in Berlin, Kiel, Bamberg, Nürnberg und Oldenburg erlebt habe. Jetzt bin ich gespannt, wie es in Schwerin wird. Da kennen sich die Zuschauer aus. Denn Schwerin hat eine große Boxtradition, das weiß ich.

Dort kämpfen Sie am 24. August gegen Willbeforce Shihepo. Der wird vom Weltverband WBO aktuell auf Position acht der Weltrangliste geführt. Für wie stark halten Sie ihn?
Arthur Abraham: Wenn jemand in den Top-10 der Weltrangliste ist, dann kann man davon ausgehen, dass er ein guter Boxer ist. Deshalb darf ich ihn nicht unterschätzen. Ich muss mich anstrengen, gegen ihn gewinnen und WBO-Intercontinental Champion werden. Danach ist es mein Ziel, wieder Weltmeister zu werden.

zurückIngo Barrabas, 15.08.2013

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