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Umfrage

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Lomachenko vorzeitig
[ 2 Stimmen (33.33%)]

Lomachenko nach Punkten
[ 3 Stimmen (50.00%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux vorzeitig
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux nach Punkten
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Interview mit Stefano Abatangelo

Vor dem Duell gegen Jürgen Brähmer

Stefano Abatangelo (Foto: Team Abatangelo)Stefano Abatangelo (Foto: Team Abatangelo)

Einst war Stefano Abatangelo (17-2-1, 6 K.o.´s) ein übergewichtiger Jugendlicher, der keine sportlichen Ambitionen hatte. Dann begann er mit dem Boxtraining, um ein paar Pfunde zu verlieren. Doch es folgte ein kontinuierlicher Weg nach oben. In diesem Jahr eroberte der Halbschwergewichtler aus Italien sogar die Meisterschaft seines Landes. Am 24. August (ab 22.35 Uhr live in der ARD) bekommt er in der Schweriner Sport- und Kongresshalle die Chance, gegen Jürgen Brähmer (40-2, 31 K.o.´s) Europameister zu werden. Mit welchen Mitteln der 31-Jährige dies bewerkstelligen will, verrät er im Interview…

Herr Abatangelo, am 24. August wollen Sie Jürgen Brähmer die Europameisterschaft im Halbschwergewicht streitig machen. Wie verläuft Ihre Vorbereitung auf diesen Kampf?
Stefano Abatangelo: Ich lege großen Wert auf meine athletischen Fähigkeiten. Mein Training an sich ist sehr hart und ich versuche immer, über meine Grenzen hinauszugehen. Das liegt einfach daran, dass ich wahrscheinlich nicht so talentiert bin wie Jürgen Brähmer. Diesen Nachteil will ich durch eine gute Vorbereitung ausgleichen.

Zuletzt haben Sie Ende Mai mit der italienischen Meisterschaft gegen Emanuele Barletta Ihren bisher größten Erfolg als Profi gefeiert. Wie verlief dieses Gefecht aus Ihrer Sicht?
Stefano Abatangelo: Meiner Meinung nach habe ich das Duell mit Barletta von Beginn an dominiert. Ich wusste schon vorher, dass ich diesen Kampf einfach nicht verlieren kann - so überzeugt war ich von mir selbst.

Wie gehen Sie damit um, dass Brähmer, ähnlich wie Ihr letzter Gegner, ein gutes Stück größer ist als Sie?
Stefano Abatangelo: Das ist ja nicht neu für mich, denn mit einer Größe von 1,70 Meter bin ich sowieso ein sehr ‚kleiner’ Halbschwergewichtler. Brähmer wird mit Sicherheit versuchen, mich mit seinen langen Armen auf Distanz zu halten. Ich werde aber eine Menge Druck auf ihn ausüben, um das zu unterbinden. Permanent nach vorn zu marschieren, das ist meine große Stärke.

Brähmer agiert zudem in der Rechtsauslage. Müssen Sie sich darauf speziell einstellen?
Stefano Abatangelo: Bisher habe ich nur selten Rechtsauslegern gegenübergestanden. Daher habe ich jetzt im Sparring fast ausschließlich mit solchen Boxern zu tun, um im Kampf bestmöglich mit Brähmers Stil zurechtzukommen.

Das wird Ihr erster Fight außerhalb Italiens sein. Wie wird es sich anfühlen, zum ersten Mal im Ausland anzutreten?
Stefano Abatangelo: Ich sehe das als eine Chance, mich zu beweisen. Einige meiner Trainingskollegen aus Turin, zum Beispiel Alessio Furlan und Roberto Cocco, haben schon in Deutschland geboxt und mir davon erzählt. Von ihnen habe ich wertvolle Ratschläge bekommen, wie ich mit dem Druck umgehen soll. Ich denke, ich kann am 24. August befreit im Ring auftreten.

Es ist ja außerdem der bisher größte Kampf Ihrer Karriere. Macht Sie das nervös oder wird das für Sie ein ganz normaler Boxkampf?
Stefano Abatangelo: Wie gesagt, ich sehe keine große Last auf meinen Schultern. Die Leute in meinem Team helfen mir, mit der Situation umzugehen. Mein Trainer Dino Orso hat schon Boxer bei WM-Kämpfen in Japan und Argentinien betreut. Das wird mir gegen Brähmer mit Sicherheit helfen.

Wieso werden Sie eigentlich "The Hammer" genannt?
Stefano Abatangelo: Ich trage diesen Spitznamen seit meinen Tagen als Amateurboxer. Ich schlug bei einem Wettkampf in Nizza, Frankreich, den Lokalfavoriten. Dabei ‚hämmerte’ ich nach Aussagen der lokalen Presse auf ihn ein und zwang ihn zur Aufgabe. Seitdem nennt man mich so.

Was können die Zuschauer von Ihnen in Schwerin erwarten?
Stefano Abatangelo: Ich kann nicht versprechen, den Ring gegen Brähmer als Sieger zu verlassen. Was ich versprechen kann, ist aber, dass ich alles geben werde. Das Wort ‚Aufgabe’ kenne ich nicht und so werde ich auch boxen!

zurückIngo Barrabas, 12.08.2013

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