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[ 7 Stimmen (38.89%)]

Joshua nach Punkten
[ 7 Stimmen (38.89%)]

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[ 1 Stimme (5.56%)]

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Fury nach Punkten
[ 1 Stimme (5.56%)]


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Huck besiegt Afolabi klar über die Distanz

Sauerland Kampftag in Berlin

Marco Huck (Foto: SE)Marco Huck (Foto: SE)

Mit einer überzeugenden Leistung gegen Ola Afolabi (19-3-4 (9)) hat Cruisergewichtler Marco Huck (36-2-1 (25)) seinen WM Titel nach Version WBO erfolgreich verteidigt. Der Lokalmatador besiegte am vergangenen Samstag in der Berliner Max-Schmeling-Halle den Interim Champion klar nach Punkten.

Nach seinen letzten Kämpfen hatte sich der Weltmeister noch viel Kritik anhören müssen, doch in dem dritten Kampf gegen Afolabi zeigte Huck eine beeindruckende Leistung. Vor 5000 Zuschauern gab es nur ein kurzes Abtasten, dann übernahm Huck das Kommando. Der Sauerland Boxer traf mit Kombinationen immer wieder den Kopf seines Kontrahenten, der zum Körper schlug. Doch die Treffer zeigten im Verlaufe des Kampfes keine Wirkung. Im Gegenteil, der Weltmeister schien auch am Ende noch frischer.

"Ich dachte, dass wir das Ruder so ab Runde zehn noch einmal herumreißen können, Marco hat uns da leider einen Strich durch die Rechnung gemacht", sagte Afolabi-Trainer Fritz Sdunek nach dem Fight. In der Tat hatte Huck fast über die komplette Distanz immer eine Antwort auf Aktionen des Briten. "Ich habe mein Bestes gegeben. Er hat verdient gewonnen. Da gibt es von meiner Seite keine Ausreden“, meinte Afolabi.

Beim Urteil gab es dann aber doch noch eine Überraschung. Einer der Punktrichter sah das Duell mit 114:114 Remis, die beiden anderen Offiziellen werteten aber mit 115:113 und 117:111 für den alten und neuen Champion. "Ich bin heute über mich hinausgewachsen und habe gezeigt, dass ich nicht nur kämpferisch, sondern auch boxerisch überzeugen kann", so Huck hinterher. Und meinte weiter: "Ich war dieses Mal top vorbereitet. Beim Kampf im letzten Jahr gegen Afolabi war ich mit den Gedanken ganz woanders. Dieses Mal war ich voll auf ihn fokussiert und man hat das Ergebnis gesehen."

Trainer Ulli Wegner sah das genauso. "Ein großes Lob an Marco. So wie er das von Anfang bis Ende durchgezogen hat - das ist schon aller Ehren wert", sagte der Meistercoach direkt nach dem dritten Gefecht der beiden Cruisergewichtler. "Es war famos, wie er die Taktik umgesetzt hat. Die Boxfans in Deutschland haben einen Kämpfer wie Marco Huck verdient. Afolabi ist technisch ein beschlagener Mann, doch heute hat er gegen den besseren Mann und die bessere Strategie verloren."

Huck, der die WBO-Weltmeisterschaft zum nunmehr elften Mal verteidigte, fühlt sich schon für das Rematch gegen seinen Teamkollegen und Pflichtherausforderer Firat Arslan bereit. "Doch darüber will ich heute nicht mehr sprechen. Ich habe gewonnen und das werde ich feiern. Ich will den Fans noch viele spannende Kämpfe liefern und zeigen, dass ich jeden klar schlagen kann."

Im Rahmenprogramm verteidigte Robert Woge seine IB Inter-Continental Meisterschaft im Halbschwergewicht erfolgreich. Der Sauerland Boxer besiegte Dariusz Sek nach Punkten. Ebenfalls in dieser Geewichtsklasse wurde die vakante Inter-Continental Krone nach Version WBA ausgefochten. Dabei gewann Eduard Gutknecht gegen Richard Vidal nach Punkten. In weiteren Kämpfen siegten Youri Kalenga, Noel Gevor, Enrico Kölling und Tyron Zeuge.

zurückIngo Barrabas, 09.06.2013

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