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Joshua nach Punkten
[ 7 Stimmen (38.89%)]

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Fury nach Punkten
[ 1 Stimme (5.56%)]


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Interview mit Tony Averlant

Vor dem D

Der 27. April stellt für Tony Averlant (18-7-2, 4 K.o.´s) eine zweite Chance dar. Ende März letzten Jahres unterlag er im Kampf um den EM-Titel Eduard Gutknecht umstritten nach Punkten. Jetzt will er in der Sporthalle Hamburg das bessere Ende für sich verbuchen und Jürgen Brähmer (39-2, 30 K.o.´s) den Gürtel abnehmen. Wie er das anstellen will erklärt der furchtlose Franzose in diesem Interview.

Herr Averlant, am 27. April werden Sie zum zweiten Mal in Ihrer Karriere um die Europameisterschaft im Halbschwergewicht boxen. Wie bereiten Sie sich darauf vor?
Tony Averlant: Natürlich gewissenhaft, wie auf jeden meiner Kämpfe. In meinem letzten Fight hatte ich mir ja meine rechte Hand gebrochen. Diese musste daraufhin operiert werden. Ich habe in der Zwischenzeit viel an meiner Kondition gearbeitet. Nachdem die Ärzte grünes Licht gegeben hatten, konnte ich dann wieder am Sandsack arbeiten und habe mit intensiven Sparringseinheiten begonnen.

Bei Ihrem ersten Angriff auf den EM-Titel sind Sie Ende März 2012 auf Eduard Gutknecht getroffen. Wie würden Sie rückblickend diesen Kampf beschreiben?
Tony Averlant: Um wirklich ehrlich zu sein, glaube ich, dass mir die Punktrichter gegen Gutknecht einen Sieg verwehrt haben. Auch nach all der Zeit sehe ich mich hier als klarer Sieger.

Wie Sie schon sagten, haben Sie bei Ihrem letzten Auftritt Mitte Januar in Ihrer Heimat Frankreich gegen Mounir Toumi im Ring frühzeitig einen Handbruch erlitten. Trotzdem haben Sie sich durchgebissen und nicht aufgegeben, obwohl nur wenig Chancen auf einen Sieg bestanden. Sind Sie ein geborener Kämpfer?
Tony Averlant: Schmerzen machen mir keine Angst. Die Verletzung geschah schon in der ersten Runde und ich habe bis zum Kampfende von zehn Runden mit nur einer Hand durchgehalten. Das zeigt, was für einen riesigen Willen ich besitze.

Sie boxen nun gegen Jürgen Brähmer, der Eduard Gutknecht im Februar als Europameister entthront hat. Was wissen Sie über ihn?
Tony Averlant: Ich weiß, dass wir beide einen guten Kampf gegen Gutknecht gemacht haben. Nur hat man ihm auch den Sieg zugesprochen. Ich bedanke mich beim Sauerland-Team, nun erneut die Chance zu bekommen, die Europameisterschaft zu erringen. Es wurde mir versprochen und Wort gehalten.

Wird Brähmer für Sie eine größere Herausforderung darstellen als Gutknecht?
Tony Averlant: Brähmer ist mit Sicherheit ein schwerer Gegner. Ob er nun eine größere Herausforderung für mich darstellt, wird sich meiner Meinung nach erst im Kampf herausstellen.

Wie gehen Sie mit dem Druck um, wieder um die Europameisterschaft zu boxen. Ist dieser vielleicht gar nicht so groß, da Sie ja schon einmal die Erfahrung gesammelt haben?
Tony Averlant: Sagen wir mal so: Der Ausgang meines Kampfes gegen Gutknecht gibt mir eine zusätzliche Motivation, diesen Fight siegreich zu gestalten.

Müssen Sie sich speziell auf Brähmers Stil einstellen? Er ist schließlich ein Rechtsausleger...
Tony Averlant: Ich habe schon einige Rechtsausleger in meiner Karriere geboxt. Viele Kämpfer gehen solchen Leuten gerne aus dem Weg. Ich bin da anders. Es beeindruckt mich also nicht im Mindesten, dass Brähmer in dieser Auslage antritt.

Sie sind um einiges größer als Brähmer - könnte das entscheidend in diesem Fight sein?
Tony Averlant: Weder meine Größe noch seine Auslage werden entscheidend sein, sondern meine harten Schläge, die ihn am 27. April treffen werden!

Sie haben mit Artur Hein bereits einen Schützling von Karsten Röwer besiegt. Könnte das ein Vorteil sein, da ja auch Jürgen Brähmer von Röwer trainiert wird?
Tony Averlant: Das würde nur entscheidend sein, wenn Herr Röwer Zweifel an seiner eigenen Trainingsarbeit hätte. Ich weiß aber, dass er ein großartiger Coach ist und Brähmer in Top-Form bringen wird - in dieser werde mich dann aber auch befinden.

Wer wird nach dem 27. April Halbschwergewichts-Europameister sein?
Tony Averlant: Wie gesagt, ich bedanke mich beim Sauerland-Team für diese zweite Chance. Aber man sollte sich schon einmal darauf einstellen, einen Champion weniger in den eigenen Reihen zu haben. Am 27. April werde ich mir in Hamburg endlich den Gürtel schnappen!

zurückIngo Barrabas, 16.04.2013

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