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Interview mit Robert Stieglitz

Vor dem Duell gegen Arthur Abraham

Robert Stieglitz (Foto: SE)Robert Stieglitz (Foto: SE)

Robert Stieglitz (43-3, 24 K.o.´s) ist zuversichtlich. Der 31-jährige Super-Mittelgewichtler wird am 23. März zum Rematch gegen den amtierenden WBO-Weltmeister Arthur Abraham (36-3, 28 K.o.´s) antreten. In der Magdeburger GETEC-Arena will Stieglitz die Niederlage aus dem ersten Aufeinandertreffen  wiedergutmachen. Denn am 25. August unterlag er in der o2 World Berlin über zwölf Runden einstimmig nach Punkten. Doch im zweiten Aufeinandertreffen soll alles anders werden. Wie Stieglitz im Interview ankündigt, wird er den Titel zurück nach Magdeburg holen.

Herr Stieglitz, am 25. August verloren Sie den WBO-Gürtel an Arthur Abraham. Wie sehen Sie den Kampf heute?
Robert Stieglitz: Normalerweise schaue ich nicht zurück. Mein Weg war immer der des Vorwärtsgehens. Natürlich habe ich gemischte Gefühle, wenn ich an den ersten Kampf zurückdenke. Ich habe zwar nach Punkten verloren und meinen Titel abgeben müssen, aber es war trotzdem ein toller Fight, der vor einer großen Kulisse in der Berliner o2 World stattfand und der ARD eine sehr gute TV-Quote bescherte. Die Zuschauer waren begeistert. Deshalb ist das Interesse jetzt wieder riesig. Für mich gilt: Der Gürtel ist nur verliehen - und verliehene Dinge hole ich mir immer zurück!

Viele Experten sagten damals voraus, dass Abraham nur vorzeitig gewinnen könnte. Wie überrascht waren Sie selbst, dass er dann doch über die Punkte erfolgreich war?
Robert Stieglitz: Erstens: Er hat über die zwölf Runden mehr boxerische Dinge richtig gemacht als ich. Fakt ist aber auch, Arthur Abraham hat mich nicht vorzeitig besiegen und seine K.o.-Quote nicht bestätigen können. Zweitens: Die Cuts in der vierten bzw. fünften Runde haben mich in den darauffolgenden Runden wirklich behindert und ich konnte nicht den Druck ausüben, der Abraham über die Distanz und am Ende Probleme gemacht hätte. Also, wirklich überrascht war ich nicht. Ich war über mich und die heftigen Cutverletzungen verärgert!

Welche Fehler haben Sie mit Ihrem Trainer im ersten Kampf ausgemacht? Was haben Sie getan, um diese zu beheben?
Robert Stieglitz: In jeder Sportart gibt es Niederlagen. Die Fehler müssen herausgearbeitet werden. Zweimal sollte man einen Fehler nicht machen. Ich habe mit meinem Trainer Dirk Dzemski viel analytisch gearbeitet. Hier will ich nicht verraten, was diesmal anders laufen wird. Jeder weiß doch, so auch Arthur, dass ich die Gegner über meine boxerische Technik, die Dynamik und meine Work-Rate zermürbe und so besiege!

Wie läuft Ihre Vorbereitung und wie hat sich diese im Vergleich zur Vorbereitung für den ersten Kampf verändert?
Robert Stieglitz: Es ist alles im Plan. Ich habe eine Hand-OP im September gut überstanden, meinen ‚Zwischenkampf’ im Januar in Barcelona mit einem K.o. in der dritten Runde beendet und wir haben im Februar ein Trainingslager im Bayerischen Wald absolviert. Da standen beispielsweise mit Schneeschuhläufen viele neue und intensive Elemente auf dem Programm. Das hat mein Physis- und Konditions-Coach Alfred Segerer ganz auf mich abgestimmt. Also, alles bestens!

Fällt Ihnen das Training für das erneute Aufeinandertreffen leichter? Schließlich standen Sie ja schon gegen Abraham im Ring?
Robert Stieglitz: Klar, ich weiß jetzt noch genauer, wie ein Arthur Abraham in guter Form so agiert. Darauf kann man sich jetzt besser einstellen. Ihm geht es andererseits genauso. Nur hatte er mich nicht unbedingt in absoluter Bestform vor den Fäusten.

Der erste Kampf fand in Berlin, der Heimat von Abraham statt. War dies ein Vorteil für ihn? Haben Sie am 23. März einen Vorteil, weil das Rematch in Magdeburg stattfindet?
Robert Stieglitz: Wichtig ist erst einmal, ich bin als Weltmeister in seine Stadt gereist. Jetzt ist es umgekehrt, und Arthur sagt selbst, dass er in die ‚Höhle des Löwen’ reist. Dazu gehört Mut und wir haben uns dafür beidseitig Respekt ausgesprochen. In Magdeburg wird die Stimmung gegenüber Berlin sicherlich noch getoppt. Mal sehen, ob er damit klarkommt.

Wie wichtig ist der Ausgang dieses Kampfes für die Zukunft Ihrer Karriere? Ist dies für Sie, als auch für Abraham, eine Alles-oder-Nichts-Situation?
Robert Stieglitz: Die Frage wurde auch schon vor dem ersten Kampf gestellt und nun freuen sich alle auf das Rematch. Es ist müßig, über ein ‚Alles oder Nichts’ zu diskutieren. Man sollte sich freuen, dass man in Deutschland derzeit zwei große Boxer im Super-Mittelgewicht hat, die um die Weltmeisterschaft boxen. Jeder von uns hat auch nach einer Niederlage die boxerische Substanz, in der Welt-Elite weiterzuboxen.

Wie geht der Kampf am 23. März aus?
Robert Stieglitz: Der Sieger und Weltmeister heißt Robert Stieglitz und ich hole den WBO-Titel und den verliehenen Gürtel zurück in meine Heimatstadt Magdeburg, zurück in meinen Box-Stall SES.

Gibt es dann einen dritten Kampf gegen Abraham oder wäre dann ein Vereinigungskampf gegen den Gewinner aus Kessler vs. Froch II ein Thema?
Robert Stieglitz: Ich denke, das ist heute ‚Kaffeesatzleserei’. Eine Antwort ist erst nach dem Kampf am 23. März seriös!

zurückIngo Barrabas, 13.03.2013

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