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Interview mit Karsten Röwer

Vor dem Kampf Brähmer vs. Gutknecht

Brähmer und Röwer (Foto: SE)Brähmer und Röwer (Foto: SE)

Am 2. Februar steht in der Berliner Max-Schmeling-Halle das mit Spannung erwartete EM-Duell zwischen Titelverteidiger Eduard Gutknecht (24-1, 9 K.o.´s) und Ex-Weltmeister Jürgen Brähmer (38-2, 30 K.o.´s) auf dem Programm. Da beide Halbschwergewichtler beim Sauerland-Team unter Vertrag stehen, kommt es zwangsläufig zum Kräftemessen der jeweiligen Trainer - Ulli Wegner und Karsten Röwer. Wegner trainiert den Titelverteidiger, den Gifhorner Gutknecht. Röwer, der einst schon Sebastian Sylvester zum WM-Gewinn führte, hat in der Ecke des Schweriners Jürgen Brähmer das Zepter in der Hand. Dass der Coach des Herausforderers im "Schlagabtausch" mit seinem Trainerkollegen glänzen will, liegt auf der Hand. Wie er die Chancen seines Schützlings Jürgen Brähmer einschätzt, gegen Gutknecht zu gewinnen, verrät er im Interview.

Herr Röwer, Sie bereiten Jürgen Brähmer auf seinen EM-Kampf gegen Eduard Gutknecht vor. Wie verläuft die bisherige Vorbereitung?
Karsten Röwer: Ich bin recht zufrieden mit der Vorbereitung. Wir haben bisher gut gearbeitet und zunächst die konditionellen Grundlagen geschaffen. Momentan befinden wir uns in der Sparringsphase. Hier arbeiten wir am technischen und taktischen Feinschliff. Dass da noch nicht alles passt, ist auch klar – dafür sind ja noch ein paar Tage Zeit. Diese werden genutzt, um Jürgens Stärke, das Konterboxen, weiter auszubauen. Wir sind auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.

Es ist nicht das erste Mal, dass Sie mit Brähmer zusammenarbeiten. Sie haben in seiner Amateurzeit bereits große Erfolge mit ihm gefeiert. Stimmt die Chemie zwischen Ihnen?
Karsten Röwer: Jürgen vertraut mir als Trainer. Er weiß, dass wir schon einmal zusammen erfolgreich waren – das war 1996. Der Höhepunkt war damals der Gewinn der Junioren-Weltmeisterschaft. Er ist mittlerweile natürlich ein anderer, gereifter Jürgen Brähmer und trainiert bewusster als damals. Jürgen lebt den Boxsport und das sieht man auch in der Trainingshalle. Seine Aufopferung dafür ist vorbildlich. Er war eines der größten Talente des deutschen Boxsports und will zeigen, dass immer noch mit ihm zu rechnen ist. Wenn es am 2. Februar darauf ankommt, wird man sehen können, wie gut wir zusammenarbeiten. Jürgen muss den Kampf um die Europameisterschaft gewinnen. Dann können wir weitersehen.

Jürgen Brähmer ist mit 34 Jahren sozusagen der „Senior“ in Ihrer Trainingsgruppe. Welchen Einfluss hat das auf die jüngeren Boxer, die Sie betreuen?
Karsten Röwer: Er hat einen absolut positiven Einfluss auf die Leistungen der anderen Jungs. Seine Einsatzbereitschaft im Training ist vorbildlich für die jungen Athleten. Sie stehen ja zumeist noch am Anfang ihrer Karriere und wissen, dass Jürgen schon Weltmeister war. Das steigert auch ihre Motivation, mit ihm trainieren zu dürfen.

Jürgen Brähmer ist ja für einen recht offensiven Kampfstil bekannt. Haben Sie daran etwas verändert, ihm vielleicht sogar ein paar neue Tricks beigebracht?
Karsten Röwer: Man sollte das Rad nicht neu erfinden. Wir haben versucht, an seinen Stärken zu arbeiten und sein Balancegefühl zu verbessern. Jürgen ist mit allen Wassern gewaschen und weiß, wie man sich im Kampf durchsetzt. Ich habe vollstes Vertrauen in seine Fertigkeiten.

Eduard Gutknecht ist allerdings der amtierende Europameister. Wo sehen Sie seine Stärken?
Karsten Röwer: Gutknechts Stärken liegen nicht unbedingt in den technischen Fertigkeiten, sondern eher in der Willenskraft. Er hat ein großes Kämpferherz und da wird Jürgen schon ordentlich auf die Zähne beißen müssen. Gutknecht ist nicht umsonst der Titelverteidiger.

Gutknecht hat in seiner Profikarriere selten gegen Rechtsausleger geboxt – ist das ein Vorteil für Jürgen Brähmer?
Karsten Röwer: Auf jeden Fall scheint mir das kein Nachteil für uns zu sein. Aber das ist nicht ausschlaggebend, da er mit Sicherheit mit Rechtsauslegern trainiert hat. Dafür ist Gutknechts Coach zu clever.

In der Ecke von Gutknecht steht mit Ulli Wegner der wohl populärste deutsche Box-Trainer. Sie gehören eher zur „jungen“ Garde. Ist das Aufeinandertreffen am 2. Februar deshalb für Sie eine ganz besondere Angelegenheit?
Karsten Röwer: Natürlich ist es eine große Herausforderung, gegen einen der besten Trainer der Welt zu bestehen und ihn am Ende vielleicht sogar zu bezwingen. Aber es ist so, wie es Ulli Wegner auch schon gesagt hat: Er mag es nicht, zu verlieren - das Gleiche gilt für mich! Letzten Endes geht es jedoch nicht um uns Trainer, sondern um das, was unsere Schützlinge ich Ring leisten.

zurückIngo Barrabas, 22.01.2013

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