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Umfrage

Ergebnisstand der aktuellen Umfrage:


Joshua vorzeitig
[ 7 Stimmen (26.92%)]

Joshua nach Punkten
[ 2 Stimmen (7.69%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Wilder vorzeitig
[ 17 Stimmen (65.38%)]

Wilder nach Punkten
[ 0 Stimmen (0.00%)]


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Aktuelles

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Pressekonferenz Gutknecht vs. Brähmer

Am 02. Februar in Berlin

Brähmer und Gutknecht (Foto: SE)Brähmer und Gutknecht (Foto: SE)

In entspannter Atmosphäre trafen sich heute Europameister Eduard Gutknecht (24-1-0, 9 K.o.´s) und Herausforderer Jürgen Brähmer (38-2-0, 30 K.o.´s) im Zentrum Berlins. Das deutsch-deutsche Duell im Halbschwergewicht wird das erste Highlight des Box-Jahres 2013 in der Hauptstadt sein. Dabei geht es in der Max-Schmeling-Halle nicht nur um die EM, sondern auch um die Chance, der Pflichtherausforderer des Weltverbandes WBO zu werden.

Zuerst ergriff der Titelverteidiger aus Gifhorn bei der Pressekonferenz im Maritim proArte Hotel das Wort. „Ich bin kein Spaßvogel, sondern nehme diese Sportart sehr ernst. Ich habe viel Spaß am Kampf Mann gegen Mann“, so Gutknecht. Er fügte hinzu, dass der Boxsport keine leichte Angelegenheit sei. „Jürgen war in seiner Karriere schon oben. Seine Zeit ist meiner Meinung nach inzwischen um. Er will sie jetzt gegen mich neu beleben, um noch einmal an der Weltspitze anzuklopfen. Diesen Weg werde ich ihn aber nicht gehen lassen.“

Nach dieser deutlichen Kampfansage sprach der Herausforderer zur Presse. „Das Training mit Karsten Röwer, der mich schon zu Amateurzeiten betreut hat, gefällt mir sehr gut. Im Gym in Berlin-Marzahn ist die Atmosphäre genauso, wie ich mir das vorgestellt habe.“ Was dies genau bedeute, verriet Brähmer kurz darauf. „Ich flachse mit den anderen Jungs aus der Trainingsgruppe immer mal wieder rum – und so muss das ab und an sein. Wenn ich Spaß habe, trainiert es sich gleich besser und meine Motivation auf den Kampf steigt an. Daher fühle ich mich bei Herrn Röwer sehr wohl.“

Trifft also bitterer Ernst auf Humor? Erfolgscoach Ulli Wegner sieht das folgendermaßen: „Bei uns geht es nicht so lustig zu – Spaß kann man in der Freizeit haben.“ Trotzdem sagt der Meistermacher, der aktuell vier Weltmeister unter seinen Fittichen hat, dass Brähmer eine große Herausforderung für seinen Schützling Eduard Gutknecht darstelle. „Jürgen muss schon in seinem ersten Kampf für das Team Sauerland beweisen, was er kann. Das wird ein tolles Duell zwischen beiden Halbschwergewichtlern.“ 

Der 70-jährige Trainerfuchs glaubt aber, dass sein Schützling durchaus das Zeug hat, gegen den vier Jahre älteren Brähmer zu bestehen. „Eduard ist körperlich gut in Schuss und daher brauche ich mit ihm keine lange Anlaufzeit. Er hat eine großartige Technik und muss nur taktisch richtig von mir geführt werden.“ Dass im Camp des ehemaligen Welt- und Europameisters Brähmer die Chemie stimmt, bestätigt dessen Trainer Karsten Röwer. „Ich kenne Jürgen schon etwas länger - um genau zu sein seit 1995“, so der Trainer. „Ein Jahr später ist er dann unter mir bei den Amateuren Junioren-Weltmeister geworden. Natürlich ist die Situation jetzt bei den Profis nicht mit damals vergleichbar, aber von der Einstellung her hat sich bei Jürgen nichts verändert. Er liebt und lebt für den Sport. Die jungen Leute bei mir schauen zu ihm auf. Es passt also alles perfekt.“

Am Ende der Pressekonferenz gab der 34-jährige Herausforderer aus Schwerin zu Protokoll, dass er noch einmal richtig angreifen will. „Wenn ich gut trainiert und richtig in Form bin, kann man mich nur schwer schlagen. Das weiß auch mein Coach. Er wird mich dementsprechend in Schuss bringen.“ Den Fans sagt Brähmer einen Klasse-Fight voraus. „Die Chance, wieder Europameister zu werden und bei einem Sieg auch in Kürze wieder um die WM zu boxen, ist grandios. Dazu bekommt das Publikum ein Duell auf Augenhöhe zu sehen. Man kann als Zuschauer also kaum mehr erwarten.“ Das bestätigte auch Titelverteidiger Eduard Gutknecht: „Ich wollte schon während meiner Zeit bei Universum hoch ins Halbschwergewicht wechseln, um gegen Jürgen zu boxen. Ich musste viele Jahre auf diese Chance warten, doch jetzt ist sie da. Aber nun bin ich der Europameister und das wird er merken!“

zurückIngo Barrabas, 06.12.2012

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