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Umfrage

Ergebnisstand der aktuellen Umfrage:


Lomachenko vorzeitig
[ 2 Stimmen (33.33%)]

Lomachenko nach Punkten
[ 3 Stimmen (50.00%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux vorzeitig
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux nach Punkten
[ 1 Stimme (16.67%)]


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Interview mit Dustin Dirks

Vor dem Duell gegen Cleiton Conceicao

Dustin Dirks (Foto: SE)Dustin Dirks (Foto: SE)

Für Dustin Dirks (25-0, 19 K.o.´s) ist es der bisher größte Kampf in seiner Profilaufbahn: Am Samstag greift der 23-Jährige im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen nach der aktuell vakanten WBA-Intercontinental Meisterschaft im Halbschwergewicht. Sein Gegner wird der dann 33-jährige Brasilianer Cleiton Conceicao (18-4-2, 14 K.o.´s) sein. Wie der Deutsche seine erste Chance auf einen Profititel meistern will, verrät er vorab im Interview.

Herr Dirks, am 3. November kämpfen Sie um die WBA-Intercontinental Meisterschaft im Halbschwergewicht. Haben Sie Ihre Sparringsphase schon beendet? Wie ist die Vorbereitung verlaufen?
Dustin Dirks: Die Vorbereitung ist gut verlaufen. In der letzten Woche gab es noch einmal drei Sparrings: über zehn, über sechs und über acht Runden. Das Training für den Kampf gegen Conceicao war natürlich etwas intensiver, als ich es vorher kannte. Die Läufe waren länger. Ich habe mehr Sparringsrunden absolviert und an den Geräten natürlich auch intensiver als vor den bisherigen Kämpfen gearbeitet. Aber das ist ja normal, schließlich werde ich zum ersten Mal einen auf zwölf Runden angesetzten Kampf bestreiten.

Sie sind in Berlin-Friedrichshain geboren. Heute leben Sie in Berlin-Friedrichshagen. Das Halbschwergewicht hat eine große Tradition in Deutschland. Ein Name, der dabei immer wieder fällt, ist Henry Maske. Können Sie sich einen ähnlich erfolgreichen Weg vorstellen?
Dustin Dirks: So weit denke ich erst einmal nicht. Ich habe nur den 3. November im Kopf und an dem Tag muss ich gewinnen. Und um ehrlich zu sein, ich glaube, ich sollte mich nicht mit einer Person wie Henry Maske vergleichen. Er hatte schon als Amateur zahlreiche Erfolge und hat in Deutschland einen wahren Box-Boom während seiner Profikarriere ausgelöst. Auch unterscheiden wir uns vom Stil. Maske brillierte boxerisch, ich bin hingegen eher auf ein vorzeitiges Ende der Kämpfe aus.

Sie begannen erst mit 15 Jahren mit dem Boxen. Mit 18 wurden Sie bereits Profi. Wie sehen Sie Ihre Entwicklung vom ersten Profikampf bis heute?
Dustin Dirks: Die Schlagkraft war bei mir schon als Amateur vorhanden. Mein Trainer Otto Ramin hat deshalb bei den Profis mit mir verstärkt daran gearbeitet, dass sich meine Technik und Beinarbeit verbessert. Natürlich ist das Selbstbewusstsein durch die Siege größer geworden. Ich kenne mich inzwischen ganz gut im ‚Box-Geschäft’ aus und weiß, wo es langgeht. Immerhin bin ich im Januar fünf Jahre dabei.

Nach 25 Siegen aus 25 Profikämpfen führt Sie die WBO bereits auf Platz drei der Weltrangliste. Somit könnten sich beim Gewinn der WBA-Intercontinental Meisterschaft in absehbarer Zeit noch größere Kämpfe ergeben. Wie sehen Sie das?
Dustin Dirks: Man sollte nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Erst einmal muss ich am 3. November siegen. Danach wird man sehen, wie es weitergeht. Für einen WM-Kampf wäre es vielleicht noch ein bisschen zu früh. Aber eine Titelverteidigung als Intercontinental Champion oder ein EM-Kampf wären schon jetzt reizvoll für mich. Letztendlich wird das aber in Abstimmung mit dem Trainer und dem Management entschieden. Und wenn es dann irgendwann um die WM geht, ist das umso besser. Schließlich ist dies das Ziel, dass man sich als Profi setzt.

Zunächst müssen Sie aber Cleiton Conceicao schlagen. Wie stark schätzen Sie ihn ein?
Dustin Dirks: Herr Ramin hatte DVD-Material vom Gegner. Das war aber nicht so aktuell. Insofern ist es schwer zu sagen, was da auf mich zukommt. Conceicao hat eine gute K.o.-Quote, insofern muss ich auf alles eingestellt sein. Aber ich schätze eine Video-Analyse sowieso nicht sehr hoch ein. Denn man weiß ja nie, wie verlässlich das Material ist – ob der Gegner einen guten oder schlechten Kampf an dem Tag gezeigt hat und gut vorbereitet war oder nicht.

Sie sind dafür bekannt, vor den Kämpfen recht nervös zu sein. Wie ist es diesmal, liegen die Nerven vor Ihrer ersten Titelchance blank?
Dustin Dirks: Natürlich ist die Aufregung riesengroß. Deshalb versuche ich, mich zu entspannen. Für mich ist das tatsächlich nicht so einfach. Doch nach 25 Siegen habe ich das nötige Selbstbewusstsein, um die Situation zu meistern.

zurückIngo Barrabas, 29.10.2012

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