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Interview mit Marco Huck

Vor dem Duell gegen Arslan

Marco Huck (Foto: IB)Marco Huck (Foto: IB)

WBO-Weltmeister Marco Huck (34-2-1, 25 K.o.´s) freut sich auf seinen Auftritt in Halle/Westfalen. Denn sein Kampf gegen den ehemaligen WBA-Cruisergewichts-Champion Firat Arslan (32-5-2, 21 K.o.´s) verspricht aus vielerlei Hinsicht ein echtes Highlight zu werden. Der 27-jährige Schützling von Erfolgscoach Ulli Wegner befindet sich vor seiner zehnten Titelverteidigung nach Trainingsaufenthalten auf Mallorca und in Neuruppin in einer Top-Verfassung. Und auch im Team des Herausforderers – da sind sich die Experten einig – hat man alles getan, um an frühere Erfolge anknüpfen zu können. Wie sich Huck vor dem Kampf am 3. November im Gerry Weber Stadion gegen Arslan fühlt, sagt er im Interview.

Herr Huck, Ihr letzter Kampf fand im Mai dieses Jahres statt. Nach dem Fight wurde angekündigt, dass Sie erst einmal eine längere Pause einlegen werden. Das haben Sie auch getan. War das die richtige Entscheidung?
Marco Huck: Auf jeden Fall. Ich hatte ja zuvor kaum Zeit zum Verschnaufen und das sah man auch teilweise im Kampf am 5. Mai in Erfurt. Nun ist mein Tank aber wieder aufgefüllt und ich kann es kaum erwarten, meine Fäuste im Ring sprechen zu lassen. Der Kampf gegen Afolabi im Mai war nicht leicht für mich. Das lag aus meiner Sicht daran, dass ich nur kurz zuvor um die Weltmeisterschaft im Schwergewicht geboxt hatte. Und das war ein harter Kampf. Im Endeffekt habe ich mich aber durchgebissen und den Cruisergewichts-Titel gegen Afolabi verteidigt. Nun liegt meine Konzentration auf meiner zehnten Titelverteidigung als WBO-Weltmeister.

Ihr Gegner heißt am 3. November Firat Arslan. Der war schon WBA-Weltmeister. Für wie gefährlich halten Sie ihn?
Marco Huck: Vorweg muss ich erst einmal sagen, dass ich Firat sehr schätze. Er hat erst sehr spät mit dem Boxen angefangen und hat sich durchgekämpft. Davor habe ich großen Respekt. Darüber hinaus ist er sympathisch. Das ist für mich eigentlich eine neue Situation. Denn es gab schon viele Gegner, die ich nicht mochte. Aber gegen einen Herausforderer anzutreten, den man für das, was er geschafft hat und wie er sich gibt, sehr respektiert, das ist schon eine andere Sache. Ich unterschätze Firat keineswegs. Ich weiß, er ist ein gefährlicher Gegner, und zwar für jeden Cruisergewichtler. Ich glaube, dass er aktuell gegen jeden anderen Weltmeister in dieser Gewichtsklasse gewinnen würde - aber nicht gegen mich! Dafür werde ich im Gerry Weber Stadion sorgen. Es ist kein Wunder, dass ihm außer mir kein anderer Champion die Möglichkeit gibt, um den WM-Titel zu boxen.

Auf was haben Sie bei Ihrer Vorbereitung für den Kampf gegen Arslan besonderen Wert gelegt?
Marco Huck: Inhaltlich hat sich im Training kaum etwas verändert. Doch die Intensität war höher. Dadurch war meine Konzentration gefordert. Denn wenn man sich auspowert, lässt die mit der Zeit langsam nach. Ich habe das aber ganz gut gemeistert. Das erfordert aber auch eine gewisse Selbstdisziplin.

Ein Unterschied ist auch, dass sich Ihr Trainier Ulli Wegner fast ausschließlich auf Sie fokussiert hat. Denn von Ihren Teamgefährten war – bis auf Robert Helenius in Neuruppin – keiner der anderen Boxer aus dem Sauerland-Team im Trainingslager auf Mallorca und im Brandenburgischen dabei. Wie gefiel Ihnen das?
Marco Huck: Das ist schon ein gutes Gefühl und zeigt auch die Wertschätzung meines Trainers für mich. Wenn es nach mir geht, könnte das immer so sein. Denn so kann man natürlich besonders konzentriert und intensiv arbeiten. Doch meine Teamkollegen müssen natürlich auch die Möglichkeit haben, so erfolgreich zu werden, wie ich es momentan bin. Und dazu brauchen Sie einen Top-Coach, wie es Herr Wegner ist. Er hat mich mit seiner Art sogar dazu angestachelt, auch dann zu trainieren, wenn die Lichter im Gym schon ausgegangen waren.

Sind Sie deshalb vielleicht sogar besser als jemals zuvor?
Marco Huck: Das kann ich jetzt noch nicht sagen. Das wird sich am 3. November zeigen. Ich bin mir aber sicher, einen klaren Sieg davonzutragen. Ich muss aber bestätigen, was ich im Training gelernt und gezeigt habe. Deshalb freue ich mich auf den Kampf gegen Firat Arslan. Dort können die Zuschauer dann sehen, ob ich mich sportlich weiterentwickelt habe.

Im Ring dürfen die Box-Fans also eine Menge von Ihnen erwarten. Wie sieht es mit Ihrer Persönlichkeit aus, hat sich die in den letzten Jahren auch entwickelt?
Marco Huck: Das müssen eigentlich andere Menschen beurteilen – und zwar die, die ständig mit mir zu tun haben. Ich denke, man wächst mit seinen Aufgaben und Herausforderungen - nicht nur im Sport, sondern auch im privaten Bereich. Ich selbst glaube aber auch, dass ich von vielen Menschen anders eingeschätzt werde, als ich wirklich bin. Ich habe das Image des Haudraufs, der sein Herz auf der Zunge trägt. Doch ich habe natürlich auch andere Seiten.

Wie geht der Kampf gegen Firat Arslan aus?
Marco Huck: Ich glaube, für das Publikum ist der Kampf ein Knaller. Firat Arslan wurde vielleicht schon von einigen abgeschrieben, aber nicht von mir. Wenn man sieht, wie er das Duell gegen mich angeht, kann man davon ausgehen, dass er ein harter Brocken wird. Den muss ich aus dem Weg räumen. Denn nur wenn ich gewinne, wird mich der Weltverband WBO zum Super-Champion ernennen.

zurückIngo Barrabas, 27.10.2012

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