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Umfrage

Ergebnisstand der aktuellen Umfrage:


Lomachenko vorzeitig
[ 2 Stimmen (33.33%)]

Lomachenko nach Punkten
[ 3 Stimmen (50.00%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux vorzeitig
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux nach Punkten
[ 1 Stimme (16.67%)]


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Lukas Konecny unterliegt Zaurbek Baysangurov

Lukas Konecny (Foto: SES)Lukas Konecny (Foto: SES)

WBO Interim-Weltmeister Lukas Konecny musste sich am vergangenen Samstag dem regulären Champion Zaurbek Baysangurov umstritten hoch nach Punkten geschlagen geben. Damit verlief auch der zweite WM Anlauf des Super-Weltergewichtlers aus dem Magdeburger SES Team erfolglos. Bereits vor dem ersten Gong gab es im Sport Palace in Kiew / Ukraine Aufregung. Wie fightnews.com berichtet, ließ das Team von Baysangurov die Box-Handschuhe des Steinforth Schützlings nachwiegen. Dabei stellte sich heraus, dass diese nicht die vereinbarte Größe hatten – Konecny musste mit einem anderen Paar in den Ring steigen. Dort ging es dann auch erwartungsgemäß gleich zur Sache. Konecny marschierte in bekannter Manier nach vorne und feuerte seine Schläge ab, immer wieder schlug er in der Halbdistanz zu Kopf und Körper. Auch wenn etliche Schläge auf der Deckung des Weltmeisters landeten, kam der 34-Jährige dennoch oft genug zu zählbaren Treffern. Baysangurov versuchte dagegen mit harten Einzelschlägen Wirkung zu erzielen. Nach diesem Muster verlief fast der gesamte Kampf, mit guten Szenen auf beiden Seiten. Konecny zog sich im letzten Durchgang einen stark blutenden Cut zu, doch der sollte keinen Einfluss mehr auf den Ausgang des Duells haben. Mit Spannung wurde das Urteil der drei Punktrichter erwartet: Mit Wertungen von 119:109, 118:110 und 117:111 gewann Zaurbek Baysangurov überraschend hoch, viele Beobachter sahen den Kampf deutlich knapper. Mit dem Sieg baute der Weltmeister seine Bilanz auf 28-1 (20) aus, während Konecny nun einen Rekord von 48-4 (23) hat.

Lukas Konecny sagte nach dem Kampf:  „Es war schon der erwartet harte und schwere Kampf. Leider hatte ich ab der ersten Runde Probleme mit meinen Augen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich jetzt nicht nach Ausreden für die Niederlage suche, aber diese Sichtbehinderung störte mich in meiner Kampfanlage und ich konnte unsere eigentliche Taktik nicht richtig umsetzen. Es störte einfach! Ich bin einfach riesig enttäuscht. Aber, egal worin heute die Ursache für die Niederlage nach unserer jetzt nötigen Analyse liegt, es geht für mich weiter und ich werde meinen Traum vom finalen WM-Titel nie aufgeben!“

Konecny-Coach Dirk Dzemski: „Natürlich war dieser Kampf viel, viel knapper als diese komischen Punkturteile. Ich war soweit mit Lukas bis zur siebten Runde zufrieden, ab dann lief der Kampf aber in die verkehrte Richtung. Ein Lukas Konecny ist keiner, der nach einer Niederlage nach Ausreden sucht. Aber, wenn ich jetzt die Sichtprobleme von ihm höre, dann sind mir sein teilweise fehlendes Distanzgefühl und die vermehrten Schläge am Ziel vorbei besser erklärbar. Mal ehrlich, ein so verdrehtes Punkturteil hat er nach dem Kampfverlauf nie und nimmer verdient!“

SES-Promoter Ulf Steinforth: „Schade, schade! Ein so toller Kämpfer und Sportler wie Lukas Konecny wird auf dem Papier so um den Lohn eines guten Kampfes gebracht. Ich bin wahnsinnig enttäuscht, dass ein Punktrichter nach diesem intensiven und engen Kampf es wagt, nur eine Runde an Lukas zu geben. Das entspricht gar nicht dem Kampfverlauf, sondern ist eine Demütigung für einen aufrechten Sportler, der immer alles gibt und sich 15 Jahre diese WM-Chance erarbeitet hat. Ich hatte sogar Lukas Konecny vorne gesehen, hätte ein knappes Urteil gegen uns akzeptiert, bin aber von solchen Punkturteilen, die komplett am Kampfverlauf vorbeigehen, tief erschüttert!“

zurückIngo Barrabas, 07.10.2012

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