ANZEIGE

Umfrage

Ergebnisstand der aktuellen Umfrage:


Joshua vorzeitig
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Joshua nach Punkten
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 1 Stimme (5.56%)]

Fury vorzeitig
[ 2 Stimmen (11.11%)]

Fury nach Punkten
[ 1 Stimme (5.56%)]


Die Abstimmung ist beendet.

Aktuelles

Denis Radovan (Foto: Sebastian Heger WBSS)

Denis Radovan wurde von WBA-Super-Champion George Groves zum Sparring eingeladen… lesen

Dmitry Chudinov (Foto: IB)

Der mittlerweile 45-Jährige Super-Mittelgewichtler Lolenga Mock sorgte am… lesen

Robert Stieglitz (Foto: IB)

Der ehemalige Welt- und Europameister Robert Stieglitz setzt seine Karriere bei… lesen

Fedor Chudinov (Foto: IB)

Super-Mittelgewichtler Fedor Chudinov hat sich für einen erneuten WM-Anlauf… lesen

Der zweifache Weltmeister Orlando Salido hat seinen Rücktritt bekannt… lesen

Der IBF Gürtel (Foto: Frank Bleydorn)

Caleb Truax (29-3-2 (18)) ist neuer IBF Weltmeister im Super-Mittelgewicht. Der… lesen

Mario Jassmann (Foto: Jassmann)

Mario Jassmann hat seine BDB Internationale Deutsche Meisterschaft im… lesen

Yuriorkis Gamboa (Foto: Arena)

Super-Federgewichtler Yuriorkis Gamboa hat sich noch einmal für weitere… lesen

Patrick Wojcicki (Foto: WBSS)

Die Box-Karriere von Patrick Wojcicki geht in die entscheidende Phase! Nur noch… lesen

Am vergangenen Samstag veranstaltete Peter Althof im Nürnberger Maritim… lesen

 

Interview mit Kubrat Pulev

Vor dem Duell gegen Alexander Ustinov

Kubrat Pulev (Foto: SE)Kubrat Pulev (Foto: SE)

Einen so schnellen Sprung in die Weltspitze schaffen nur wenige Schwergewichtler: Wenn Europameister und IBF-International Champion Kubrat Pulev am 29. September in der Sporthalle Hamburg gegen den in Weißrussland lebenden Alexander Ustinov in den Ring steigt, kann er sogar die Nummer eins der IBF-Weltrangliste werden – und dies gerade mal drei Jahre nach seinem Profidebüt in Neubrandenburg. Der Schützling von Trainer Otto Ramin hatte im Mai in Erfurt gegen Alexander Dimitrenko den EM-Titel erobert. Im hohen Norden will er jetzt Ustinov schlagen, damit er den WM-Gürtel ins Visier nehmen kann.

Herr Pulev, am 29. September verteidigen Sie zum ersten Mal den EM-Titel. Wie verlief die Vorbereitung bisher?
Kubrat Pulev: Es ist eigentlich wie sonst auch: Zunächst habe ich nach dem Kampf gegen Dimitrenko eine kurze Pause gemacht. Dann begann ich in Bulgarien mit dem Grundlagentraining. Später ging ich für zwei Wochen nach Berlin, um speziell an meinen athletischen Fähigkeiten zu arbeiten. Zwischendurch war ich noch einmal kurz in Sofia. Am Ende der Woche werde ich in Berlin meine vierwöchige Sparringsphase abschließen. Ich fühle mich gut, bin hervorragend vorbereitet.

Nach Alexander Dimitrenko kommt mit Alexander Ustinov gleich der nächste "Brocken" auf Sie zu. Wie schätzen Sie Ihren etwa 140 Kilogramm schweren Gegner ein?
Kubrat Pulev: Alexander Ustinov ist ein echtes Pfund! Er ist nicht nur ein paar Zentimeter größer als ich, sondern er wiegt auch noch einen halben Zentner mehr. Das spiegelt sich auch in seiner Schlaghärte wieder. Ich muss also voll konzentriert in den Kampf gehen. Man sagt nicht umsonst, dass im Schwergewicht jeder Schlag entscheidend sein kann.

Mit welcher Strategie geht man in den Kampf gegen so einen "Koloss"?
Kubrat Pulev: Klar ist, dass ich diesen Kampf über die Athletik, Schnelligkeit und Dynamik gewinnen muss. Er hat ja keinen wirklichen Hintergrund als Amateur und dementsprechend bin ich auch technisch im Vorteil.

Es geht nicht nur um den EM-Titel, sondern auch um die Top-Platzierung bei der IBF. Wie weit sehen Sie sich noch von einer möglichen WM-Chance entfernt?
Kubrat Pulev: Im letzten Kampf habe ich die Europameisterschaft errungen. Damit ist schon mal ein großer Traum für mich in Erfüllung gegangen. Jetzt verteidige ich diesen Titel zum ersten Mal. Dass ich so gut in den Weltranglisten platziert bin, sehe ich zunächst nur als Bonus. Gegen Ustinov will ich mich erst einmal als europäischer Champion etablieren. Wie es danach mit mir weitergeht, überlasse ich meinem Team. Da weiß man, was das Beste für mich ist.

Wie wurde eigentlich der Gewinn der Europameisterschaft in Ihrer bulgarischen Heimat aufgenommen?
Kubrat Pulev: Die Menschen waren natürlich total aus dem Häuschen - ich bin schließlich der erste bulgarische Schwergewichts-Europameister bei den Profis. Wenn ich unterwegs bin, grüßen mich die Leute und bedanken sich dafür bei mir. Das ist mir manchmal sogar etwas unangenehm. Aber ich bin stolz darauf, das für mein Land vollbracht zu haben.

Und was sagt der stolze Europameister über den Ausgang des Kampfes gegen Ustinov voraus?
Kubrat Pulev: Alexander Ustinov ist niemand, den man im Vorbeigehen schlägt. Ich bereite mich so gut wie möglich auf ihn vor. Das hat bisher bei jedem Gegner geklappt. Somit hoffe ich, dass ich mich auch nach dem Kampf in Hamburg Europameister und IBF-International Champion nennen kann.

zurückIngo Barrabas, 19.09.2012

Box-News & Schlagzeilen


Trotz sorgfältiger Erstellung wird für die Richtigkeit keine Haftung übernommen.
top ↑ | RSS | © 2018 i••design | | 0.0242