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Lomachenko nach Punkten
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interview mit Robert Stieglitz

Vor dem Duell gegen Arthur Abraham

Robert Stieglitz (Foto: SE)Robert Stieglitz (Foto: SE)

Robert Stieglitz (42-2, 23 K.o.´s) brennt auf seine nächste Titelverteidigung. Der WBO-Weltmeister im Super-Mittelgewicht tritt am 25. August in der "Höhle des Löwen" (ab 22.45 Uhr live in der ARD) gegen Arthur Abraham (34-3, 27 K.o.´s) an. Der Veranstaltungsort, die o2 World Berlin, wird gerne als Abrahams Wohnzimmer bezeichnet. Doch der 31-jährige Magdeburger kennt keine Furcht und will beweisen, dass er der bessere Boxer ist. Im folgenden Interview gibt er seine Einschätzung zum Gegner preis und verrät, wie er Abraham schlagen will...

Herr Stieglitz, ist Ihr nächster Herausforderer Arthur Abraham für Sie ein Wunschgegner?
Robert Stieglitz: Arthur Abraham hat sich das Recht erkämpft, mich herausfordern zu können. Die WBO ernannte ihn zum Pflichtherausforderer. Das sind die Regeln des Verbandes und diesen stelle ich mich. Ich hatte ja leider schon viele Pflichtherausforderer in den letzten Jahren, die dann absagen mussten und sich mir nicht im Ring gestellt haben!

Reizvoll dürfte der Name Abraham für Sie dennoch sein, oder?
Robert Stieglitz: Natürlich ist das ein reizvolles Duell. Arthur hat sich in Deutschland einen guten Namen gemacht. Die Boxfans wollen solche Fights und ich freue mich darüber, dass ich diesen Kampf bieten kann. Allerdings bin ich der Champion, habe den Weltmeistergürtel und nicht Arthur.

Im Falle eines Sieges können Sie Ihrem sportlichen Namen mehr Gewicht geben?
Robert Stieglitz: Sicher. Arthur hatte bisher eine größere mediale Aufmerksamkeit. Deshalb ist diese Verteidigung auch eine Chance, mich mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Diese Möglichkeit werde ich mir nicht entgehen lassen.

Welche Stärken schätzen Sie an Arthur Abraham?
Robert Stieglitz: Jeder weiß, dass er einen guten Punch hat. Er stand gegen Andre Ward und Carl Froch im Ring. Das sind klangvolle Boxernamen. Er konnte beide nicht bezwingen, aber hat viel Erfahrung gesammelt. Das alles achte und schätze ich an ihm.

Und mit welchen Mitteln wollen Sie ihn schlagen?
Robert Stieglitz: Ich denke, ich kann Arthur über meine Power, mit Technik und mit beständigem Druck bezwingen. Gefährliche Treffer werde ich zu verhindern wissen. Ich muss meine Arbeit so gut machen, wie ich es kann. Deutschland wird sehen, dass ich der bessere Fighter bin. Außerdem habe ich ein tolles und starkes SES-Team hinter mir. Das gibt mir zusätzliche Kraft und noch mehr Motivation. Unser Motto: Einer für alle - alle für einen!

Ihr Manager hat darum gerungen, dass der Kampf in Magdeburg ausgetragen wird. Wäre Ihnen die Heimatstadt lieber gewesen?
Robert Stieglitz: Selbstverständlich wäre Magdeburg mein Favorit gewesen. Ich hätte meinen vielen Fans hier gerne gezeigt, dass sie einen würdigen Weltmeister in ihren Stadtmauern haben. Aber Berlin ist auch nicht schlecht. Da kann ich Arthur in seiner Wahlheimat besiegen und die Bundeshauptstadt ist ein sehr guter Ort für dieses bedeutende deutsch-deutsche Duell.

Werden viele Magdeburger Fans in Berlin sein?
Robert Stieglitz: Es werden sehr viele Magdeburger und viele Fans aus Sachsen-Anhalt in Berlin sein. Es kommen noch ständig Ticketanfragen. Es werden immer mehr. Das beeindruckt mich sehr.

Denken Sie schon über die Titelverteidigung hinaus?
Robert Stieglitz: Die Gedanken gehen immer weiter. Aber ich lasse mich davon nicht allein leiten, weil ich mich vorerst auf dieses Duell konzentrieren muss.

Welche sportlichen Träume haben Sie?
Robert Stieglitz: Ich möchte Champion bleiben, solange es meine Gesundheit und Kraft zulässt. Vor mir liegen sicher noch gute Fights. Eine Titelvereinigung wäre ein schönes Ziel für die Zukunft, um meinen Stellenwert als Profi in der Welt auszubauen.

Fühlen Sie jetzt schon eine gewisse Anspannung vor dem Kampf?
Robert Stieglitz: Ich bin lange genug Profi, um zwischen Trainings- und Entspannungsphasen eine Balance herstellen zu können. Die öffentlichen Auftritte und Medientermine kosten viel Zeit. Doch das gehört zu meinem Job dazu. Ich habe gelernt, damit umzugehen.

Spielt das Wort Niederlage in Ihren Gedanken eine Rolle?
Robert Stieglitz: Ich denke und arbeite für den Sieg. Ich kann meinen Job gut. Also spielt das Wort keine große Rolle. Warum sollte es mir Schwierigkeiten bereiten? Ich habe gelernt, mit Niederlagen umzugehen. Das Leben ginge auch dann weiter. Mein Weg ist jetzt die Siegerstraße. Davon lasse ich mich von nichts und niemanden abbringen.
 
 

zurückIngo Barrabas, 16.08.2012

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