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Umfrage

Ergebnisstand der aktuellen Umfrage:


Lomachenko vorzeitig
[ 2 Stimmen (33.33%)]

Lomachenko nach Punkten
[ 3 Stimmen (50.00%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux vorzeitig
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux nach Punkten
[ 1 Stimme (16.67%)]


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Solis besiegt Airich

Einstimmiger Punktsieg nach zwölf Runden

Odlanier Solis (Foto: Yamada Arena)Odlanier Solis (Foto: Yamada Arena)

Comeback geglückt! Olympiasieger Odlanier Solis konnte seinen ersten Kampf nach 14-monatiger Verletzungspause am Samstagabend in Pharr (US-Bundesstaat Texas) klar gegen Konstantin Airich gewinnen und sich damit den IBF Intercontinental Champion Titel im Schwergewicht sichern. „La Sombra“ siegte nach zwölf einseitigen Runden einstimmig nach Punkten. Die Punktrichter sahen den Kubaner mit 119:109, 119:109 und 118:110 vorne.

Bei seinem bis dato letzten Auftritt hatte sich Solis im März 2011 im WM-Kampf gegen Vitali Klitschko eine schwere Knieverletzung zugezogen, die drei Operationen und eine mehr als einjährige Zwangspause nach sich gezogen hatte. Im Kampf gegen den schlagstarken „Sandmann“ Airich begann Solis abgeklärt und kontrolliert. Der Kubaner bestimmte das Geschehen vom ersten Gong an, ohne besonders zu glänzen. Airich kämpfte sehr verhalten und geriet in der dritten Runde mächtig unter Druck, als Solis einen Zwischenspurt anzog und den Deutschen in der Ringecke mit einer Schlagsalve eindeckte. Irgendwie schaffte es Airich, sich auf den Beinen zu halten und die brenzlige Situation zu überstehen. Solis begnügte sich in der Folgezeit damit, Airich vor sich her zu treiben und jede Angriffsbemühung des tapferen Deutschen durch geschicktes Auspendeln und Kontern im Keim zu ersticken. Der Kubaner zeigte vor allem defensiv eine sehr souveräne Leistung, ohne dabei Risiken einzugehen und ein großes Offensiv-Feuerwerk abzubrennen. In der elften und zwölften Runde wollte Solis offensichtlich einen späten KO erzwingen. Und obwohl Airich sichtlich mitgenommen war und im vorletzten Durchgang zwei Mal seinen Mundschutz ausspuckte, schaffte es der Deutsche, bis zum Schlussgong durchzuhalten. Am klaren und nie gefährdeten Sieg des Kubaners änderte das aber selbstverständlich nichts mehr.

„Ich bin nicht voll zufrieden mit meiner Leistung“, sagte ein sichtlich enttäuschter Airich nach dem Kampf. „Ich hatte einfach zu viel Respekt vor Solis. Ich weiß, dass er ein herausragender Konterboxer ist, deswegen habe ich zu wenig riskiert. So konnte ich den Kampf natürlich nicht gewinnen. Jede Niederlage tut weh, aber ich werde daraus lernen und stärker zurückkommen.“ Solis schien da schon glücklicher mit seiner Leistung zu sein. „Für den ersten Kampf nach so langer Pause war das schon ganz in Ordnung“, meinte der Kubaner. „Das Wichtigste ist, dass mein Knie der Belastung standgehalten hat und dass ich zeigen konnte, dass ich die volle Distanz gehen kann. Natürlich wollte ich Konstantin ausknocken, aber er hat ein gutes Kinn und einige harte Treffer gut weggesteckt. Außerdem kenne ich ihn ja und weiß, dass er verdammt hart schlagen kann und bis zum Schluss gefährlich ist. Deswegen musste ich bis zum Schluss aufpassen und bin nicht volles Risiko gegangen. Unterm Strich zählt für mich, dass ich gewonnen und ihm den Titel abgenommen habe. Ich weiß, dass ich noch viel verbessern muss. Deswegen will ich jetzt wieder regelmäßig kämpfen, um mich für eine neue WM-Chance zu empfehlen.“

Promoter Ahmet Öner war nicht zufrieden mit dem Kampf und der Leistung seines kubanischen Zugpferdes. „Man hat Solis den Ringrost deutlich angesehen“, so Öner. „Es ist zwar klar, dass man nach so langer Pause noch nicht bei einhundert Prozent sein kann, aber ich denke, wir wissen alle, dass Solis stärker ist, als er es heute gezeigt hat. Sicher, er hat eine souveräne Leistung gezeigt und ungefährdet gewonnen, aber ich hätte gerne einen spektakuläreren Kampf gesehen. Das war noch nicht das Statement in Richtung der Klitschko-Brüder, das ich mir erhofft hatte. Jetzt muss ich wieder an die Arbeit und gute Kämpfe gegen starke Gegner für Solis organisieren, damit wir ihn für einen WM-Kampf in Position bringen. Das wird nicht einfach, aber ich habe da schon meine Ideen.“ Klar ist, dass Solis nach dem Sieg, der ihn in der boxrec.com- Weltrangliste von Null auf Rang 11 katapultierte (wegen seiner langen Verletzungspause war der Kubaner aus dem Ranking gefallen), keine lange Pause einlegen wird. „Eine Woche darf sich Odlanier von den Strapazen erholen, dann beginnt Anfang Juni sofort das nächste Trainingscamp“, sagt Öner. „Ich denke, dass wir Solis schon sehr bald wieder im Ring sehen werden.“

zurückIngo Barrabas, 20.05.2012

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