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Lomachenko vorzeitig
[ 2 Stimmen (33.33%)]

Lomachenko nach Punkten
[ 3 Stimmen (50.00%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux vorzeitig
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Rigondeaux nach Punkten
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Huck verteidigt WM Titel

Unentschieden gegen Ola Afolabi

Marco Huck (Foto: Wende)Marco Huck (Foto: Wende)

Marco Huck (34-2-1 (25)) hat seine WBO Weltmeisterschaft im Cruisergewicht gegen Pflichtherausforderer Ola Afolabi (19-2-4 (9)) erfolgreich verteidigt. In der mit 7000 Zuschauern ausverkauften Messehalle in Erfurt kam es am vergangenen Samstag am Ende zu einer dramatischen Ringschlacht. Die Vorzeichen in diesem Duell waren brisant. Im Dezember 2009 standen sich die beiden Cruisergewichtler bereits gegenüber, damals konnte Huck einen knappen Punktsieg einfahren. Dieses Mal war der Herausforderer und sein Team siegessicher. Zu kurz sei die Pause von Huck nach dem Povetkin Kampf gewesen, so die Meinung. Dazu würde sich die Arbeit von Fritz Sdunek weiter bemerkbar machen.

Die Zuversicht schien berechtigt, denn zunächst diktierte Afolabi in den ersten drei Runden das Geschenen, Huck war zu passiv. Auch wenn der Sdunek Schützling keine spektakulären Treffer verbuchen konnte, erarbeitete er sich einen Punktevorsprung. In den mittleren Runden bäumte sich Huck gegen die drohende Niederlage. Mit einem unglaublichen Kämpferherz nahm er den Fight gegen den besseren Boxer auf. Mit überfallartigen Angriffen konnte Huck harte Treffer platzieren, Afolabi verlor daraufhin die Übersicht. Das Geschehen wogte nun hin und her. Ende der neunten Runde hatte Huck seine stärkste Phase, als er den Herausforderer an den Rand einer vorzeitigen Niederlage brachte. Doch der Gong rettete Afolabi. Unter dem Jubel der Fans gab es dann im letzten Durchgang einen offenen Schlagabtausch, bei dem Huck wieder mehr Treffer landete – und seinen Gürtel schließlich verteidigte. Nach zwölf Runden lautete das Urteil Unentschieden, mit Wertungen von 114:114, 114:114 und 115:113 Huck.

"Das war ein guter Fight", sagte Marco Huck hinterher. "Ich bin ein echter Kämpfer und Krieger, deshalb habe ich den Titel am Ende behalten." Ulli Wegner: "Ich bin richtig froh, dass sich Marco in der letzten Runde noch einmal aufgebäumt hat. Beide Seiten sind heute gut weggekommen. Für das Publikum war es ein sehr spannender und unterhaltsamer Kampf." Afolabi-Trainer Fritz Sdunek sah das ähnlich. "Ola hat zeitweise das Boxen vergessen. Er war überlegen, hat sich dann aber von Marco überraschen lassen. Das Ergebnis war okay, aber ich war nicht mit der Leistung von Ola zufrieden", so der Coach auf der Pressekonferenz nach dem Kampf.

Im zweiten WM Kampf des Abends verteidigte Robert Steiglitz (42-2 (23)) seine WBO Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht erfolgreich gegen Nader Hamdan (43-10-1 (18)). Der Steinforth Schützling arbeitete in gewohnter Manier, hielt den Druck aufrecht und landete Treffer am Kopf des australischen Herausforderers. Nach zwölf Runden gab es ein klares Urteil: 120:108, 117:111 und 117:111 lauteten die Wertungen für den alten und neuen Weltmeister.

Neuer Europameister im Schwergewicht wurde Kubrat Pulev (16-0 (8)), der sich den vakanten Titel gegen seinen Co-Herausforderer Alexander Dimitrenko (32-2 (21)) durch K.o. Sieg in der elften Runde holte. Der Ramin Schützling begann abwartend, Dimitrenko punktete mit seinem Jab. Im Verlaufe des Gefechts kam dann Pulev deutlich besser in Kampf, lockte seinen Gegner und konterte geschickt. In der elften Runde ging Dimitrenko nach einem Kopftreffer zu Boden und wurde vom Ringrichter ausgezählt.

Schwergewichtler Edmund Gerber punktete über acht Runden den erfahrenen Maurice Harris (25-16-2 (11)) aus und baute seine Bilanz auf 20-0 (13) aus.

Auf acht Runden war das Duell zwischen den Halbschergewichtlern Dustin Dirks (24-0 (17)) und Thomas Ulrich (32-7 (22)) angesetzt. Ulrich, der beim Wiegen noch viel Optimismus verbreitete, musste schon in der ersten Runde harte Treffer hinnehmen. Dirks boxte zwar druckvoll, aber mit einem kalkulierten Risiko. In vierten Runde beendete der Ramin Schützling mit einem Leberhaken das Gefecht. 

Nachdem Cruisergewichtler David Graf (7-0 (6)) in seinem letzten Kampf zum ersten Mal über die Distanz boxen musste, gewann er dieses Mal wieder vorzeitig. Sein Kontrahent Attila Palko (13-3 (11)) ging ebenfalls in der vierten Runde K.o..

Halbschwergewichtler Robert Woge bekam es in einem auf acht Runden angesetzten Duell mit Ferenc Hafner (12-1 (9)) zu tun. Der hielt am Anfang ordentlich mit, doch Woge nutze die Lücken in der Deckung gut aus. In der dritten Runde gewann der Wegner Schützling und baute er seine Bilanz auf 9-0 (7) aus.

Im Super-Mittelgewicht gewann Tyron Zeuge auch seinen zweiten Profikampf vorzeitig. Der Sauerland Boxer siegte gegen Santo Drago (4-3 (3)) durch K.O. in der dritten Runde.

zurückIngo Barrabas, 06.05.2012

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