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Interview mit Marco Huck

Vor dem Duell gegen Ola Afolabi

Afolabi und Huck (Foto: Karina Hessland)Afolabi und Huck (Foto: Karina Hessland)

Nach seinem Ausflug in die Königsklasse kehrt Marco „Käpt´n“ Huck (34-2, 25 K.o.´s) ins Cruisergewicht zurück. Am 5. Mai steht der Weltmeister dieses Limits in der Messehalle Erfurt (ab 22.55 Uhr live in der ARD) noch einmal dem Briten Ola Afolabi (19-2-3, 9 K.o.´s) gegenüber. Das erste Aufeinandertreffen im Jahr 2009 konnte Huck knapp für sich entscheiden. Nun will er den WBO-Gürtel zum zweiten Mal gegen den Interims-Titelträger verteidigen. Während des Trainingslagers in Kienbaum stellte sich der Champion zum Gespräch.

Herr Huck, Ihr Kampf im Schwergewicht gegen Povetkin ist erst zwei Monate her. Wie denken Sie heute darüber, nachdem Sie etwas Zeit zum Reflektieren hatten?
Marco Huck: Die Enttäuschung ist natürlich immer noch sehr groß. Wenn man so viel Mühe und Arbeit in die Vorbereitung für einen Kampf steckt und dann solch ein Ergebnis dabei rauskommt, ist das natürlich kein schönes Gefühl. Aber um ehrlich zu sein: Ich habe keine Zeit, jetzt noch über Alexander Povetkin nachzudenken. Der nächste Kampf steht ja schon vor der Tür.

Vor dem letzten Fight mussten Sie Gewicht zulegen, jetzt müssen Sie es wieder loswerden. Wo liegt der Unterschied in der Vorbereitung?
Marco Huck: Der Unterschied ist nicht groß, außer dass ich natürlich viel mehr auf meine Ernährung achten musste. Das ist aber auch schon der einzige wesentliche Unterschied. Verständlicherweise macht mir das nicht ganz so viel Spaß. Darüber hinaus hatte ich andere Sparringspartner.

Nach dem ersten Aufeinandertreffen im Jahr 2009 ist Ola Afolabi für Sie kein Unbekannter. Was für Erfahrungen nehmen Sie aus dem ersten Kampf mit?
Marco Huck: Generell werde ich von Kampf zu Kampf weiser. Ich entwickele mich nach jedem Fight. Man wird einfach routinierter. Ola Afolabi wird also am 5. Mai einem anderen Marco Huck gegenüberstehen als damals.

Und wie ist es mit Afolabi? Ist er vielleicht auch stärker geworden?
Marco Huck: Um ehrlich zu sein, beschäftige ich mich nicht wirklich mit meinen Gegnern. Aber offensichtlich muss er besser geworden sein. Sonst hätte er nicht alle Kämpfe danach gewonnen und dürfte nicht wieder gegen mich antreten. Er ist Interims-Champion und hat diesen Titel mit einem souveränen Sieg gegen Valery Brudov erobert.

Am 5. Mai steht nicht nur das Cruisergewichts-Duell Huck gegen Afolabi an, sondern auch das der Trainer, Wegner gegen Sdunek. Was macht Ulli Wegner zum besseren Coach?
Marco Huck: In meiner Jugend hatte ich Herrn Wegner gar nicht so sehr auf meinem Radar. Durch die Klitschkos kannte ich hauptsächlich Fritz Sdunek. Jetzt im Nachhinein bin ich überglücklich, dass ich bei Ulli Wegner gelandet bin. Er hat mich zum Weltmeister gemacht und schon einige erfolgreiche Schlachten mit mir geschlagen. Ich weiß, was ich an ihm habe. Und er weiß, wie er mich ‚anpacken’ muss.

Falls Sie erneut gegen Afolabi als Sieger aus dem Ring steigen, bleiben Sie dann im Cruisergewicht?
Marco Huck: Ursprünglich wollte ich im Schwergewicht bleiben. Auf der anderen Seite geht es natürlich darum, guten Sport zu zeigen. Und da geht es auch darum, dass es um etwas gehen muss. Im Cruisergewicht war klar, dass ich meinen WM-Titel verteidigen kann - und zwar gegen den Pflichtherausforderer und Interims-Champion. Da geht es um etwas, da herrscht Spannung. Deshalb bin ich also wieder im Cruisergewicht gelandet. Aber da muss ich mich jetzt erst einmal wieder beweisen. Was danach kommt, werden wir sehen. Ich lasse einfach alles auf mich zukommen.

Was ist Ihr ultimatives Ziel?
Marco Huck: Manche wird es wundern, aber mein Ziel ist es, gesund zu bleiben und dafür zu sorgen, dass es meiner Familie gut geht. Alles andere ist zweitrangig. Ich bin in der tollen Situation, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machen konnte. Es gibt wenig, was schöner sein könnte.

zurückIngo Barrabas, 27.04.2012

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