zx_Strompreisdrücken_468x60

ANZEIGE

Umfrage

Ein Kampf zwischen Robert Stieglitz und Felix Sturm ist im Gespräch. Wer würde das Duell gewinnen?








Aktuelles

Jonny und Mike Keta (Foto: Digital Sports)

Am 18. Oktober kehrt Mike Gjetan Keta zu seinen Wurzeln zurück. In der… lesen

Dan Goossen (Foto: IB)

Dan Goossen ist tot. Der Promoter aus Kalifornien verstarb nach schwerer… lesen

Tavoris Cloud (Foto: David Martin Warr DKP)

Die Karriere von Tavoris Cloud (24-3 (19)) hat einen herben Dämpfer… lesen

Vincent Feigenbutz (Foto: IB)

Vincent Feigenbutz (16-1 (15)) bleibt weiter Interim WBO Inter-Continental… lesen

Der WBC WM Gürtel (Foto: Frank Bleydorn)

Grigory Drozd ist der neue Weltmeister im Cruisergewicht nach Version WBC. Der… lesen

Der WBU Gürtel (Foto: WBU)

Roy Jones Jr. hat seinem Kampfrekord Sieg Nummer 59 hinzugefügt. Der zuk… lesen

Abraham und Wegner (Foto: IB)

Klare Worte von Arthur Abraham auf der Pressekonferenz am Mittwoch in Kiel. Im… lesen

Mateusz Masternak (Foto: SE)

Mateusz Masternak (32-2, 23 K.o.´s) will sich wieder an die Spitze des… lesen

Ali Funeka (Foto: IB)

Junior-Weltergewichtler Ali Funeka (35-4-3 (29)) aus Südafrika hat am… lesen

Vincent Feigenbutz (Foto. IB)

Am 27. September verteidigt Vincent Feigenbutz (15-1, 14 K.o.´s) die WBO… lesen

 

Interview mit Ola Afolabi

Vor dem Duell gegen Huck am 05. Mai

Ola Afolabi (Foto: Adrian Saur)Ola Afolabi (Foto: Adrian Saur)

Am 5. Mai (ab 22.55 Uhr live in der ARD) fordert Ola Afolabi (19-2-3, 9 K.o.´s) den amtierenden WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck (34-2, 25 K.o.´s) heraus. In der Messehalle Erfurt bekommt der inzwischen 32-Jährige damit den Mann vor die Fäuste, der ihn im Dezember 2009 schon einmal besiegen konnte. Doch noch einmal will sich der Brite nicht von Huck bezwingen lassen. Wie er im Interview verrät, glaubt er fest daran, dass er den Ring gegen den Schützling von Erfolgscoach Ulli Wegner als Sieger verlässt.

Herr Afolabi, im Dezember 2009 standen Sie schon einmal gegen Marco Huck im Ring. Damals mussten Sie sich nach Punkten geschlagen geben. Was lief damals schief?
Ola Afolabi: Bei unserem ersten Aufeinandertreffen war ich nicht richtig vorbereitet, um Huck auf diesem Level richtig gefährlich werden zu können. Ich war mit meiner Fitness nicht zufrieden. Als ich ihn in der fünften Runde gut getroffen und in Bedrängnis gebracht hatte, konnte ich nicht erfolgreich nachsetzen und den Kampf somit nicht vorzeitig entscheiden. Das will ich aber nicht als Ausrede benutzen. Huck war an dem Abend einfach der bessere Mann.

Warum sollte der zweite Kampf jetzt anders verlaufen?
Ola Afolabi: Ich habe durch meinen neuen Trainer Fritz Sdunek sehr viel dazu gelernt. Er hat mir nicht nur eine bessere Technik vermittelt, sondern auch beigebracht, immer und überall die Disziplin zu wahren - ob nun innerhalb oder außerhalb des Rings. Jetzt weiß ich, warum er als einer der besten Trainer weltweit gilt. Fritz Sdunek hat mich zu einem kompletten Fighter geformt. Darüber hinaus habe ich zusammen mit Harold Parker im Gold Gym in Venice Beach an meiner Kondition gearbeitet. Auch die Tatsache, dass ich bei den Trainingslagern von Vitali und Wladimir Klitschko dabei bin, ist ein Vorteil. Dadurch, dass die beiden auf einem so hohen Niveau trainieren, musste ich mein eigenes Training komplett umstellen.

Welche Schwächen haben Sie bei Huck während Ihres letzten Kampfes ausgemacht und wie planen Sie diese auszunutzen?
Ola Afolabi: Er hat nicht viele Schwächen. Er ist ein sehr solider Kämpfer, der immer den Weg nach vorn sucht. Dieses Mal geht es hier auch nicht um seine Schwächen, sondern um meine Stärken.

Ist Marco Huck im Vergleich zu damals ein besserer Boxer?
Ola Afolabi: Ich glaube, dass er einfach viel erfahrener ist als damals. Wir beide sind inzwischen bessere Boxer, nur habe ich in den vergangenen zwei Jahren mehr dazu gelernt als er.

Was haben Sie von Marco Hucks Ausflug ins Schwergewicht im Februar gehalten?
Ola Afolabi: Meiner Meinung nach kämpfte er sehr gut und zeigte, dass er jedem Schlag von Povetkin standhalten kann. Viele der Leute, die den Fight sahen, dachten Huck hätte gewonnen - also hat er das gut gemacht. Nachdem ich ihm den Cruisergewichts-Titel abgenommen habe, kann er zurück ins Schwergewicht gehen.

Wo befindet sich Ihr derzeitiges Trainingslager?
Ola Afolabi: Zurzeit trainieren wir in Hamburg, der Heimat von Fritz. Wir absolvieren gerade eine großartige Sparringsphase.

Ihre letzten Kämpfe bestritten Sie durchweg im Vorprogramm der Klitschkos. Freuen Sie sich darauf, jetzt als Hauptkämpfer in Erscheinung zu treten?
Ola Afolabi: Die Veranstaltungen der Klitschkos gehören zu den größten Boxevents der Welt. Man kann ihre Fights auf der ganzen Welt verfolgen. Insofern sind auch meine Kämpfe in über hundert Staaten übertragen worden. Jetzt mit einem WM-Kampf in der ARD das Hauptereignis zu sein, ist natürlich großartig. Ich freue mich schon sehr darauf, eine starke Leistung zu zeigen – für alle Boxfans, die den Kampf sehen werden.

Der 5. Mai ist nicht nur das Aufeinandertreffen von Huck und Afolabi, sondern auch das der lebenden Trainer-Legenden Ulli Wegner und Fritz Sdunek. Welchen der beiden Trainer halten Sie persönlich für den besseren?
Ola Afolabi: Beide sind sehr gute Trainer. Ich habe großen Respekt vor Ulli Wegner, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich Fritz vorn sehe. Der Grund ist, dass er mir so viel beigebracht hat.

Wer steigt am 5. Mai als Weltmeister aus dem Ring?
Ola Afolabi: Ich werde der neue Champion sein und den Gürtel mit nach Hause nehmen. Beim letzten Mal war es ein sehr enger Kampf. Dieses Mal habe ich keine Zweifel daran, dass ich der Sieger sein werde.

Wird der Kampf über die volle Distanz gehen?
Ola Afolabi: Ich habe Huck beim letzten Mal in der fünften Runde weh getan. Jetzt bin ich viel stärker und meine Schläge sind härter. Es wird nicht über die Runden gehen.

zurückIngo Barrabas, 26.04.2012

Box-News & Schlagzeilen


Trotz sorgfältiger Erstellung wird für die Richtigkeit keine Haftung übernommen.
top ↑ | RSS | © 2014 i••design | | 0.0197