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Interview mit Kubrat Pulev

Vor dem Duell gegen Dimitrenko

Kubrat Pulev (Foto: Wende)Kubrat Pulev (Foto: Wende)

Am 5. Mai kann Kubrat Pulev (15-0, 7 K.o.´s) den bislang größten Erfolg seiner Profikarriere einfahren. In der Messehalle Erfurt greift er gegen Alexander Dimitrenko (32-1, 21 K.o.´s) nach dem derzeit vakanten EM-Titel im Schwergewicht. Derzeit bereitet sich der 30-Jährige zusammen mit seinem Trainer Otto Ramin in Berlin auf den Kampf um die Europameisterschaft vor. Wie er seine Chancen sieht, Dimitrenko zu schlagen, verrät er im Interview.

Herr Pulev, Ihr letzter Kampf im Januar in Offenburg endete mit einer erfolgreichen Titelverteidigung des IBF-International Titels gegen Michael Sprott. Wie zufrieden waren Sie mit Ihrer Leistung?
Kubrat Pulev: Ich war sehr zufrieden. Der Sieg hat mir gut getan. Sprott war vielleicht kein herausragender Herausforderer, aber man muss selbstverständlich auch bei so einem Kontrahenten die richtige Taktik wählen. Das haben wir getan. Ich bin kein großes Risiko eingegangen. Vor allem die Härte und Geschwindigkeit meiner Schläge hat mir selbst ganz gut gefallen.

Ihr Gegner am 5. Mai in Erfurt heißt Alexander Dimitrenko. Der war bereits Europameister. Wo sehen Sie seine Stärken und Schwächen?
Kubrat Pulev: Dimitrenko schätze ich sehr stark ein. Er hat sich nicht umsonst in Europa und der Welt so weit nach oben geboxt. Vor allem seine Größe sticht natürlich heraus. Daher bereite ich mich mit größeren Sparringspartnern vor. Ich hatte bisher einen 2,01 Meter und einem 2,05 Meter großen Schwergewichtler zum Training vor Ort und beide waren in guter Form. Beide haben mich gefordert. Das hat sich extrem positiv auf meine Form ausgewirkt.

Also denken Sie, dass sich der Größenunterschied nicht sonderlich bemerkbar machen wird?
Kubrat Pulev: Nein, wenn man die richtige Taktik einschlägt, ist die Größe nicht wichtig!

Dimitrenko hat mit 33 Profikämpfen mehr als doppelt so viele Fights bei den Berufsboxern absolviert wie Sie. Inwieweit kann seine Erfahrung den Kampf beeinflussen?
Kubrat Pulev: Um ehrlich zu sein, ist mir das egal. Ich habe während meiner Amateurkarriere über 300 Kämpfe bestritten und gegen sehr namhafte Boxer gekämpft. Ich war im Jahr 2008 Europameister bei den Amateuren. Daher sind wir insgesamt ähnlich erfahren, wenn man unsere Karrieren vergleicht.

Haben Sie sich auf den EM-Kampf anders als sonst vorbereitet?
Kubrat Pulev: Wir haben auf jeden Fall etwas verändert. Aber was das genau ist, verrate ich jetzt noch nicht. Das wissen nur mein Trainer Otto Ramin und ich. Alle anderen müssen bis zum 5. Mai warten.

Einen Tag vor dem großen Kampf haben Sie Geburtstag – Sie werden 31. Wie groß wird die Feier bei einem Sieg gegen Dimitrenko ausfallen?
Kubrat Pulev: Über Partys mache ich mir ehrlich gesagt überhaupt keine Gedanken. Ich werde auch am 4. Mai meinen Geburtstag nicht feiern. Meine volle Aufmerksamkeit gilt der Vorbereitung und Alexander Dimitrenko. Sobald ich gewonnen habe, kann ich dann über so etwas nachdenken.

Ihre hübsche Freundin Andrea wird wahrscheinlich in Erfurt nicht vor Ort sein. Wo verfolgt sie den Kampf?
Kubrat Pulev: Bis jetzt hat sie sich nur zwei Kämpfe vor Ort angesehen. Für sie ist es schwer, zu sehen, wie ich im Ring stehe. Sie ist viel zu aufgeregt und fiebert natürlich extrem mit. Daher sitzt sie in Bulgarien mit der Familie vor dem Fernseher. So kann sie ihren Emotionen freien Lauf lassen.

Sie trainieren zwar in Berlin, doch Ihr Heimatland ist Bulgarien. Wie groß ist das Interesse dort an Ihrer Person und an dem EM-Kampf?
Kubrat Pulev: Das Interesse riesig. Die Leute mögen den Boxsport - und speziell das Schwergewicht. Es gibt nicht viele bekannte bulgarische Boxer. Daher kennen mich die Menschen natürlich und drücken mir die Daumen.

Wie ist Ihre Prognose für den 5. Mai? Endet der EM-Kampf mit einem K.o. oder geht er über die volle Distanz?
Kubrat Pulev: Im Boxen kann man das einfach nicht sagen. Jeder Kampf und jeder Gegner sind unterschiedlich. Und Vorhersagen sind daher fast nicht möglich. Das Einzige, was ich sagen kann ist, dass ich gewinne.

zurückIngo Barrabas, 24.04.2012

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