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Interview mit Artur Grigorian

Vor dem Duell Sturm gegen Zbik

Sebastian Zbik (Foto: Marianne Müller)Sebastian Zbik (Foto: Marianne Müller)

Der 13. April ist ein ganz besonderes Datum für Artur Grigorian. An diesem Tag vor 16 Jahren knockte der damals 28-jährige Profi vom Universum-Boxstall den Puertoricaner Antonio Rivera in der Schlussrunde aus und wurde WBO-Weltmeister im Leichtgewicht – ein Titel, den der in Usbekistan aufgewachsene Armenier bis 2004 innehielt. Nun kommt er zum gleichen Termin als Trainer nach Köln, wo sein Schützling Sebastian Zbik Mittelgewichts-Champion Felix Sturm um den WBA-Titel fordert. Im neuen Gym von Universum erklärt er, warum „Zbiker“ den Termin für sich nutzen wird - und welche besondere Reiseprämie er für den Erfolg ausgelobt hat.

Was sagt der Boxlehrer über die Vorbereitung seines Schülers Zbik: Zeigt der den Einsatz, der für einen großen WM-Kampf notwendig ist?
Artur Grigorian: „Bisher war alles supergut. Ich sage das nicht, um mich zu beruhigen oder Sebastian stärker zu reden. Aber wie er das jetzt alles macht und sich präsentiert... Ich habe ihn noch nie so stark gesehen wie jetzt im Sparring. Wir wissen genau, wann und wie wir unsere stärksten Waffen nutzen können. Das werden wir im Kampf zeigen.“

Wie stark erwarten Sie seinen Gegner?
Artur Grigorian: „Ich habe großen Respekt vor Felix Sturm! Er ist nicht nur Champion, sondern Superchampion. Immer gut vorbereitet, beweglich, ein sehr guter Boxer. Deswegen müssen wir im Training alles geben.“

Muss man einen Boxer für einen Titelkampf überhaupt motivieren?
Artur Grigorian: „Im Boxen hast du manchmal nur ein, zwei Chancen. Sebastian hat schon einmal Pech gehabt (bei der umstrittenen WM Niederlage gegen Julio Cesar Chavez Jr. in Los Angeles, d.Red.). Aber jetzt kommt das ganze Universum-Gym wieder hoch, da müssen wir besonders stark sein. Wenn man sieht, wie sich unser neuer Boss Waldemar Kluch für alle engagiert...“

Gibt es ein festes Konzept für das Duell, oder gleich mehrere Variabeln?
Artur Grigorian: „Es gibt mehrere Varianten. Ich weiß als ehemaliger Boxer, dass man sich im Ring ganz schnell umstellen muss, wenn etwas nicht klappt. Du musst immer so boxen, dass es für den anderen schwerer wird, nicht für dich. Dann ist alles gut. Wir respektieren, was Felix kann. Aber auch auf gute Schläge und Serien gibt es immer gute Antworten. Die wird Sebastian im Ring zeigen.“

Was kann Zbik besser als Sturm?
Artur Grigorian: (lacht) „Ah, das sage ich nicht! Kurz vor dem Kampf, vielleicht, aber nicht jetzt, nein, nein! Bitte!“

Früher wurde Zbik von Fritz Sdunek trainiert, der jetzt in Sturms Ecke ist. Kennt der nicht alle Stärken und Schwächen von ihm?
Artur Grigorian: „Wir haben Sebastian schon zusammen trainiert, Papa Fritz und ich. Aber das war früher, und Sebastian ist seitdem gewachsen. Er ist jetzt 30, aber als Boxer wächst er immer noch. Ich sehe seine Steigerung, wie er immer sicherer wird in allem. Abwehr, Offensive, zur Seite gehen – das hat er früher manchmal so und manchmal so gemacht. Jetzt ist ein System da. Ich habe mich gefreut, das im Sparring zu sehen.“

Gehen Sie von einem Kampf über 12 Runden aus?
Artur Grigorian: „Normalerweise sollte man das. Aber ich habe im Sparring auch gesehen, wie Zbiker sich von Runde zu Runde steigern kann und die Schläge immer akzentuierter wurden. Und einmal  habe ich nach dem Pratzentraining zu ihm gesagt: Sebastian, wenn du Felix so triffst wie meine Pratzen, bleibt kein Mensch mehr stehen! Er darf aber nicht einfach nur seine Hand an den Kopf schmeißen, er muss genau auf den Punkt treffen. Dann gehen alle runter.“

Erstmal muss Zbik aber an Sturms beachtlicher Führhand vorbei. Keine leichte Aufgabe, oder?
Artur Grigorian: „Felix´ Jab ist gut, fast so gut wie der von Dariusz Michalczewski. Aber es gibt immer Möglichkeiten – nur sehen sie viele Leute nicht. Du musst hier (tippt an die Stirn) stark sein, dann funktioniert auch dein Körper! Wenn Sebastian umsetzt, was wir im Sparring vorbereitet haben, brauchen wir uns keine Gedanken zu machen.“

Gibt es eine besondere Belohnung, wenn der Coup am 13. April in Köln gelingt?
Artur Grigorian: „Wir feiern gleich da etwas, und dann kommt Sebastian nach Usbekistan. Ich habe ihn eingeladen, und er hat versprochen zu kommen. Ich will ihm Taschkent und meine Heimat zeigen, wir werden eine Woche lang essen, trinken, Spaß haben und die vorderasiatische Kultur genießen. Ich habe ihm gesagt: Mach dir keine Gedanken, das wird dein bester Urlaub, ich bin König dort!“

zurückIngo Barrabas, 03.04.2012

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