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Interview mit Arthur Abraham

Vor dem Duell gegen Wilczewski

Arthur Abraham (Foto: IB)Arthur Abraham (Foto: IB)

Alles oder nichts! Wenn Arthur Abraham (33-3, 27 K.o.´s) seinen nächsten Fight am 31. März (ab 22.15 Uhr live in der ARD) gewinnt, dann will er wieder nach dem WM-Titel greifen. Doch wie heißt es so schön: „Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.“ Denn erst einmal muss der Schützling von Erfolgstrainer Ulli Wegner in der Sparkassen-Arena-Kiel den früheren Europameister Piotr Wilczewski (30-2, 10 K.o.´s) besiegen. Zwar ist Abraham für viele Box-Experten in der Favoritenrolle, doch er selbst unterschätzt seinen Gegner nicht. Vor dem Kampf in Kiel stellte sich der 32-jährige Ex-Weltmeister zum Gespräch.

Herr Abraham, Sie sind am 14. Januar mit einem K.o.-Sieg in der fünften Runde gegen Pablo Oscar Natalio Farias ins Jahr 2012 gestartet. Ist damit eine Last von Ihren Schultern gefallen?
Arthur Abraham: Ja, auf jeden Fall. Es war in der Tat eine Last, die mir von den Schultern gefallen ist! Und ich war danach entspannter. Wenn man gewinnt, ist das immer schön. Das letzte Jahr war nicht so gut. Aber 2012 hat gut angefangen. Und wenn ich am 31. März gewinne und danach erneut um den WM-Titel boxen kann, dann ist die Welt wieder in Ordnung.

Wie wichtig war der Erfolg gegen Farias für Ihre eigene Motivation?
Arthur Abraham: Natürlich war der Erfolg ein Schritt in eine gute Richtung. Aber jeder Sieg ist für die Motivation und das Selbstwertgefühl wichtig. Das gilt auch für ‚kleine’ Kämpfe. Egal wie viele Zuschauer in einer Arena sind - ob 100, 1.000 oder 10.000 - letztendlich zählen die sportlichen Erfolge. Sie sind wichtig für den eigenen Kopf, für das Ego, für die Psyche - einfach für alles.

Am 31. März treten Sie gegen Piotr Wilczewski an. Es wird erwartet, dass der Kampf viel schwerer als zuletzt gegen Farias wird. Wie schätzen Sie das ein?
Arthur Abraham: Wilczewski ist ein harter Junge. Er ist sehr erfahren und war schon Europameister im Super-Mittelgewicht. Man darf ihn nicht unterschätzen! Aber man sollte ihn auch nicht überschätzen!

Ihr Gegner Piotr Wilczewski bringt sicher einige boxerische Fertigkeiten mit. Aber er ist mit 1,80 Meter auch sehr groß. Das stellte Sie zuletzt manchmal vor Probleme - zum Beispiel gegen Andre Dirrell, Carl Froch und Andre Ward. Wie gehen Sie damit um?
Arthur Abraham: Ich habe einen speziellen Plan, wie ich gegen Piotr Wilczewski boxen werde. Und ich bin mir sicher, dass ich damit erfolgreich sein werde. Mehr möchte ich darüber aber nicht verraten.

Sie sind ja durchaus für Ihre Knockouter-Qualitäten bekannt. Denken Sie, Ihnen wird ein K.o. gelingen?
Arthur Abraham: Ich denke zunächst immer, dass der Kampf über die Distanz von zwölf Runden geht. Wenn ein K.o. kommt, dann kommt er halt. Wenn man den Gegner richtig trifft, dann geht er zu Boden. Aber viel wichtiger ist, dass ich überhaupt gewinne. Und wenn es durch K.o. ist, dann freue ich mich noch mehr.

Als Sie noch IBF-Weltmeister im Mittelgewicht waren, sprachen Sie manchmal darüber, dass Sie den K.o. förmlich im Vorfeld spüren würden. Ist das noch immer so?
Arthur Abraham: Auf jeden Fall! Ich spüre das. Man bekommt mit, wie der Gegner atmet, wie der Gegner schlägt - ob die Schlaghärte nachlässt oder nicht. Wenn der richtige Moment gekommen ist, dann versuche ich einzusteigen und den Kampf zu entscheiden.

Und wenn das gegen Wilczewski klappt, dann könnte die erneute WM-Chance kommen?
Arthur Abraham: Das ist auf jeden Fall mein größter Wunsch. Und ich bin bereit dafür!

zurückIngo Barrabas, 25.03.2012

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