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Lomachenko vorzeitig
[ 2 Stimmen (33.33%)]

Lomachenko nach Punkten
[ 3 Stimmen (50.00%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux vorzeitig
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux nach Punkten
[ 1 Stimme (16.67%)]


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Airich stoppt Pala

TKO Erfolg in der neunten Runde

Links: Konstantin Airich (Foto: Claudius Schell)Links: Konstantin Airich (Foto: Claudius Schell)

Vor 3.000 Fans im Atatürk Spor Salone in Tekirdag (Türkei) feierte Konstantin Airich nach neun  Runden einen TKO-Sieg über Ondrej Pala und verteidigte damit seine IBF Intercontinental Meisterschaft erfolgreich. Dazu gewann er den WBO EM Titel von Pala.

In den ersten Runden zeigte Pala, dass er technisch versierter ist als sein schlagstarker Gegner. Mit gutem Auge und präzisen Kontern setzte der Tscheche Airich spürbar zu. Doch der in Quickborn bei Hamburg lebende „Sandmann“ steckte auch harte Treffer scheinbar mühelos weg und beeindruckte Pala seinerseits zum ersten Mal in der dritten Runde mit schweren Händen. In der sechsten Runde wackelte der Tscheche schon bedenklich, bekam aber Zeit, sich von Airichs Offensiv-Druck zu erholen, als beide Kämpfer ihren Mundschutz verloren. Nachdem Pala das Geschehen in der siebten und achten Runde wieder im Griff zu haben schien, kam im neunten Durchgang schließlich Airichs große Zeit. Er stellte seinen Gegner in der Ringecke und hatte Pech, dass Ringrichter Yuri Koptsev Pala wiederum eine Verschnaufpause gönnte, nachdem dieser zum wiederholten Mal seinen Mundschutz ausgespuckt hatte. Pala wurde mit einem Punktabzug bestraft, der aber nicht mehr zum Tragen kam, da Airich konsequent nachsetzte und den Abbruchsieg erzwang.

„Ich bin so froh und so stolz, dass ich meinem Sohn einen neuen Gürtel mit nach Hause bringe“, freute sich Airich, der seinem IBF Intercontinental Champion-Titel mit dem Sieg auch den WBO Europameisterschafts-Titel hinzufügte. „Ich danke allen, die an mich geglaubt und mich auf dem Weg bis hierhin unterstützt haben – vor allem natürlich meiner Familie und meinem Trainer Hans-Jürgen Witte.“ „Ich freue mich für Konstantin“, sagt Promoter Ahmet Öner. „Er ist ein harter und ehrlicher Arbeiter, der sich diesen Sieg verdient hat. Nach so einem spektakulären Kampf warten jetzt größere Zahltage auf ihn, für die er hart kämpfen musste. Man kann ihm diesen Erfolg nur gönnen. Für Ondrej Pala ist es natürlich dramatisch, so zu verlieren – vor allem, wenn man bedenkt, dass er auf den Scorekarten klar vorne lag. Aber der Junge ist er 27. Er wird aus der Niederlage lernen, daran wachsen und bestimmt noch stärker zurückkommen.“

Im zweiten Hauptkampf des Abends konnte Erkan Teper einen weiteren vorzeitigen Sieg feiern, weil sein kroatischer Gegner Ivica Perkovic nach der vierten Runde verletzt aufgeben musste. Teper bestimmte das Geschehen im Ring von der ersten Glocke an und drückte Perkovic in die Ringecke, fand aber nie die richtige Distanz, um sichtbare Wirkung zu erzielen. Der Kroate verteidigte sich geschickt, zog sich dabei aber eine Verletzung am linken Ellbogen zu. Perkovic wollte eigentlich schon nach drei Runden die Segel streichen, versuchte es im vierten Durchgang noch mal, musste dann aber einsehen, dass er nicht mehr weitermachen konnte. Für den sichtlich grippegeschwächten und nicht austrainierten Teper war es zwar bei weitem nicht die beste Leistung seiner noch jungen Profi-Karriere, aber unterm Strich eben doch der achte Sieg im achten Kampf.

Der Berliner Varol Vekiloglu konnte seinen Gegner Christian Schwäblein in der vierten Runde ausknocken. Schon in der zweiten Runde musste Schwäblein nach einem harten Körpertreffer zu Boden, im vierten Durchgang beendete Vekiloglu das einseitige Duell dann auch mit einem linken Haken zum Körper. Die Mittelgewichts-Brüder Murat und Alptug Öner konnte gegen ihre lettischen Gegner Aleksandr Radjuks und Ilja Slahota Punktsiege einfahren.

zurückIngo Barrabas, 10.03.2012

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