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Umfrage

Ergebnisstand der aktuellen Umfrage:


Lomachenko vorzeitig
[ 2 Stimmen (33.33%)]

Lomachenko nach Punkten
[ 3 Stimmen (50.00%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux vorzeitig
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux nach Punkten
[ 1 Stimme (16.67%)]


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Ondrej Pala boxt Konstantin Airich

Heute in der Türkei

Konstantin Airirch (Foto: Claudius Schell)Konstantin Airirch (Foto: Claudius Schell)

Fast zeitgleich landeten Konstantin Airich und Ondrej Pala am Donnerstagnachmittag in der Türkei, wo sie am Freitag (9.3., ab 21:00 Uhr live auf Eurosport) im Kampf um den IBF Intercontinental und WBO European Champion Titel aufeinandertreffen. Beim offiziellen Wiegen brachte „Sandmann“ Airich 104,0 kg auf die Waage, der Tscheche steigt mit 111,5 kg in den Ring. Beide Kontrahenten sind in Topform und geben sich vor ihrem zweiten Duell selbstbewusst.

„Ich habe Airich schon einmal geschlagen, und ich werde es wieder tun“, sagte Ondrej Pala den türkischen Medienvertretern. „Diesmal wird es aber keine knappe Punktentscheidung geben. Ich verspreche nie einen KO, aber ich verspreche einen eindeutigen Sieg.“ Airich sieht das naturgemäß etwas anders: „Ich bin besser als Pala. Das weiß ich, und ich glaube, er weiß es auch. Ich habe heute in seinen Augen gesehen, dass er Respekt vor mir hat. Er weiß, wie hart ich schlagen kann. Ich werde allen zeigen, warum ich „Sandmann“ genannt werde – ich werde Pala schlafen legen!“ Der Sieger aus dem Kampf zwischen der Nr. 6 der WBO-Weltrangliste (Pala) und der Nr. 15 der IBF Ratings (Airich) darf sich berechtigte Hoffnungen machen, in beiden Verbänden einen ordentlichen Sprung nach oben zu machen und sich damit für einen WM-Kampf gegen Wladimir Klitschko zu empfehlen. „Ich erwarte einen spannenden und engen Kampf“, sagt Promoter Ahmet Öner. „Und eins ist klar: Stärker als Wladimirs letzter Herausforderer Jean Marc Mormeck sind diese beiden Jungs in jedem Fall. Wer lieber echtes Schwergewichts-Boxen sieht als Lasershows, sollte sich diesen Kampf nicht entgehen lassen.“

Den Kampf zwischen Pala und Airich wird sich auch das deutsche Schwergewichts-Talent Erkan Teper sehr genau angucken. Denn der Sieger kann auch für den sympathischen Ahlener ein interessanter kommender Gegner werden – aber zuerst muss Teper selber zeigen, was er drauf hat. Der amtierende WBC Mediterranean Champion im Schwergewicht bekommt es in Tekirdag mit dem erfahrenen Kroaten Ivica Perkovic zu tun. Im Oktober 2007 lieferte Perkovic der türkischen Legende Sinan Samil Sam einen beherzten Kampf über 12 Runden. „Solange werde ich mich hoffentlich nicht mit meinem Gegner aufhalten“, sagt der sympathische Ahlener. „Ich will nicht nur gewinnen, ich möchte das Publikum unterhalten und begeistern. Und was sehen die Leute lieber als einen krachenden KO? Natürlich will ich nicht zu viel versprechen, aber ich fühle mich gut. Wie mein Gegner heißt und wie er gegen wen geboxt hat, interessiert mich nicht. Ich mache mein Ding und hau den Jungen aus den Latschen. Wenn ich einmal ins Rollen komme, kann mich niemand aufhalten.“

Die TV-Übertragung auf Eurosport (ab 21:00 Uhr live) wird von einem Mann eröffnet, der im letzten Oktober gegen Konstantin Airich eine bittere Niederlage hinnehmen musste. Der Berliner Varol Vekiloglu war in seinem ersten echten Schwergewichts-Kampf um den IBF Intercontinental Champion Titel gleich in der ersten Runde KO gegangen. „Ich muss ehrlich zu mir selber sein und mir eingestehen, dass das Schwergewicht wohl nicht die richtige Gewichtsklasse für mich ist“, sagt Vekiloglu selbstkritisch. „Aber das heißt ja nicht, dass ich deswegen den Kopf hängen lasse oder aufstecke.“ Der „unzähmbare Löwe“ war schon Deutscher Meister und IBF Europameister im Halbschwergewicht und will es jetzt im Cruisergewichts-Limit noch mal so richtig wissen. Den Auftakt zur Jagd auf internationale Titel soll ein Kampf gegen den Erfurter Christian Schwäblein machen. Dabei geht es für Vekiloglu natürlich auch darum, sich vor den Fernseh-Zuschauern zu rehabilitieren. „Von Airich wurde ich unter Wert geschlagen“, sagt der Berliner. „Ich war noch gar nicht richtig im Kampf, da war schon alles aus. Deswegen bin ich sehr froh, dass ich jetzt noch einmal die Chance bekomme, zu zeigen, was wirklich in mir steckt. Ich habe nach dem Airich-Kampf verständlicherweise viel Kritik einstecken müssen. Das spornt mich an, es meinen Kritikern zu zeigen.“

Insgesamt präsentiert Ahmet Öner im Atatürk Spor Salonu in seiner Heimatstadt Tekirdag sechs Kämpfe. Im Rahmenprogramm steigen die ungeschlagenen Brüder Alptug und Murat Öner – mit dem Promoter weder verwandt noch verschwägert – in den Ring. Auch der Regensburger Ünsal Arik will sich mit einem Sieg in der Türkei für größere Aufgaben empfehlen.

zurückIngo Barrabas, 09.03.2012

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