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Mahir Oral: "Ich bin total relaxt und cool"

Öner sieht Abraham in der Favoritenrolle

Arthur Abraham und Mahir Oral (Foto: Frank Bleydorn)Arthur Abraham und Mahir Oral (Foto: Frank Bleydorn)

Am 27. Juni steigt der IBF-Weltmeister Arthur Abraham (29-0, 23 K.o.’s) zur Titelverteidigung gegen Mahir Oral (25-1-2, 10 K.o.’s) in den Ring. Am Dienstag stellten sich beide Mittelgewichtler in Berlin vorab der Presse, um Fragen zum WM-Kampf in der Max-Schmeling-Halle zu beantworten. Der 29-jährige Oral, der zum ersten Mal in seiner Profilaufbahn nach einem WM-Gürtel greift, fühlt sich offenbar in der Rolle des vermeintlichen "Underdogs" wohl.

"Ich habe mich nie unter großen Druck gesetzt. Oft bin ich eher zu locker. Natürlich geht es in dem Kampf gegen Arthur Abraham um sehr viel. Doch es ist nicht neu für mich, als Außenseiter in den Ring zu steigen. Bevor ich im März 2006 in der Hamburger Color Line Arena gegen den Armenier Arsen Khachatrian kämpfte, hat auch kaum jemand auf mich gesetzt. Doch ich siegte", so der Herausforderer aus Hamburg.

"Beim Kampf gegen Dirk Dzemski dachten später auch manche, dass ich nicht gewinnen würde. Doch es kam anders. Danach haben alle gesagt, das war doch klar. Ich sehe das also gelassen. Ich bin total relaxt und cool. Ich freue mich riesig auf diesen Kampf. Ich habe persönlich nichts gegen Arthur. Aber hier geht es um den Erfolg und da will ich natürlich siegen", fuhr der Schützling von Trainer Hans-Jürgen Witte fort.

Ahmet Öner glaubt dennoch, dass es ganz schwer für seinen Boxer wird. "Zunächst einmal muss ich sagen, Mahir ist der Sache nicht aus dem Wege gegangen. Viele andere im Mittelgewicht drücken sich vor Arthur, weil sie sich keine Chancen ausrechnen. Aber ich habe zu Mahir gesagt, dass er nichts zu verlieren hat. Er willigte daraufhin ein und wollte den Kampf", erklärte der Manager des Titelaspiranten.

"Sollte er wirklich untergehen, dann gegen den stärksten Weltmeister der Gewichtsklasse. Und das ist Arthur Abraham. Also haben wir nichts zu verlieren", so Öner weiter. "Mahir ist ein Wettkampftyp. Zwar ist Arthur Abraham in diesem Kampf der Favorit. Doch wir rechnen uns eine Chance aus. Man sollte nicht glauben, dass Mahir nur kommt, um sich die Gage abzuholen. Am 27. Juni werden wir alle schlauer sein."

Für Abraham ist der Fight in der Hauptstadt quasi ein Heimspiel. Schließlich trainiert und lebt der 29-jährige IBF-Champion in Berlin. "Ich habe sehr gute Erinnerungen an die Max-Schmeling-Halle, vor allem an den Kampf gegen Khoren Gevor. Das war damals eine schwere Sache", blickte der IBF-Champion auf seine Titelverteidigung im August 2007 an gleicher Stelle zurück.

Mahir Oral kennt er aus gemeinsamen Trainingseinheiten. "2003 und 2004 haben wir in Köln öfter miteinander Sparring gemacht. Wir haben uns menschlich sehr gut verstanden. Wir sind Sportler und trainieren hart. Jeder von uns macht seine Arbeit, er seine und ich meine. Deshalb ist doch klar, dass ich auf jeden Fall gewinnen will. Danach geht es dann weiter wie vorher", so der IBF-Weltmeister.

Trainer Ulli Wegner glaubt, dass es ein toller Kampf wird. "Einer, der die Zuschauer hoffentlich mitreißt. Die Boxfans haben in letzter Zeit auch ein paar schlechtere Kämpfe erleiden müssen. Deshalb wollen wir schon eine besondere Leistung zeigen", so der 67-Jährige. Ähnliches war vom Coach des Herausforderers zu hören. "Wer Mahir kennt, der weiß, dass man sich darauf freuen kann", so Hans-Jürgen Witte.

zurückFrank Bleydorn, 02.06.2009

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