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Interview mit Alexander Povetkin

Vor dem Duell gegen Marco Huck

Alexander Povetkin (Foto: IB)Alexander Povetkin (Foto: IB)

Am 25. Februar wird Stuttgart zum Austragungsort für die WBA-WM im Schwergewicht zwischen Alexander Povetkin (23-0, 16 K.o.´s) und Marco Huck (34-1, 25 K.o.´s). Die Spannung vor dem Fight ist riesengroß. Denn mit dem technisch starken Titelverteidiger und seinem kämpferischen Herausforderer, der zurzeit WBO-Weltmeister im Cruisergewicht ist, stehen sich zwei absolute Top-Fighter im Ring der Porsche-Arena gegenüber. Während sich Huck im brandenburgischen Kienbaum vorbereitet, trainiert Povetkin im russischen Chekhov (bei Moskau) für den Kampf. Am Montag nächster Woche trifft der WBA-Schwergewichts-Weltmeister aus Russland in Stuttgart ein. Vorab stellte sich der 32-jährige Champion zum Interview.

Herr Povetkin, in Ihrem letzten Kampf im Dezember gegen Cedric Boswell konnten Sie voll und ganz überzeugen - die Fachpresse schwärmte regelrecht. Können wir einen ähnlichen Kampf gegen Marco Huck erwarten?
Alexander Povetkin: Dinge vorauszusagen, das mag ich nicht. Auf jeden Fall nehme ich meinen Gegner ernst und bereite mich sehr gut vor. Ich werde in Stuttgart in einer noch besseren Form als zuletzt in Helsinki sein.

Wie schätzen Sie Ihren Gegner Marco Huck ein?
Alexander Povetkin: Er hat eine Menge Erfahrung als Profi. Er wirkt physisch stark und hat einen großen Willen. Ich unterschätze ihn nicht.

Wie schätzen Sie ihn menschlich ein? Er ist ja schon jemand, der zu flotten Sprüchen neigt…
Alexander Povetkin: Jeder muss machen, was er für richtig hält. Aber Freunde werden wir sicherlich nicht werden...

Steigen Sie deshalb gegen Marco Huck besonders motiviert in den Ring?
Alexander Povetkin: Ja, klar. Erstens bin ich Schwergewichts-Weltmeister und möchte meinen Titel auf jeden Fall behalten. Zweitens will ich das beenden, was Denis Lebedev angefangen hat. Ich kämpfe auch um die Ehre meines russischen Heimatlandes.

Es ist Alexander Zimin, der Sie für den Kampf in Stuttgart trainiert. Ist Teddy Atlas nicht mehr Ihr Coach oder passte es nur terminlich nicht, weil Atlas für den TV-Sender ESPN in den USA arbeiten muss?
Alexander Povetkin: Teddy Atlas hat seine Verpflichtungen bei ESPN. Deshalb sagte er, dass er nicht nach Russland kommen kann, um mich zu trainieren. Er wollte, dass ich zur Vorbereitung in die USA komme. Allerdings war das nicht besonders sinnvoll, denn mein Kampf findet in Europa statt. Für ein paar Wochen in die USA zu gehen, sich an den Zeitunterschied zu gewöhnen und dann wieder zurück nach Europa zu fliegen, das wäre sicher nicht optimal gewesen. Die Umstellung hätte mich alleine mindestens zwei Wochen gekostet - mal abgesehen von den langen Flügen. Mein Management hat deshalb entschieden, dass wir in Chekhov trainieren und diese Zeit sinnvoll nutzen können. Mit Alexander Zimin hatten wir schon früher trainiert und wir verstehen uns einfach super. Deshalb hatte er sich auch bereit erklärt, aus Tokio rüberzukommen und mich für diesen Kampf vorzubereiten. Das Training läuft wie geschmiert.

Kommt Atlas als Trainer zurück oder bleiben Sie bei Zimin?
Alexander Povetkin: Für mich ist erst mal die Vorbereitung auf diesen Kampf wichtig. Mit Zimin läuft es optimal. Nach dem Kampf werden wir uns sicherlich noch mal alle an einen Tisch setzen und überlegen, wie es in der Zukunft laufen soll.

Was macht Alexander Zimin anders als Teddy Atlas?
Alexander Povetkin: Beide Trainer haben sicherlich gute Qualitäten. Bei Alexander Zimin arbeite ich zum Beispiel sehr viel mehr am Sandsack und an meiner Ausdauer. Aber man sollte das nicht vergleichen. Wie gesagt, beide Trainer haben ihre Stärken.

Wie sieht Ihre Taktik für den Kampf gegen Huck aus?
Alexander Povetkin: Das wird nicht verraten. Man wird es im Ring sehen.

Sie gelten bei vielen Box-Experten als Favorit für den Kampf? Wie sehen Sie das selbst?
Alexander Povetkin: Ich denke darüber nicht nach. Meine Aufgabe ist es, mich optimal auf den 25. Februar vorzubereiten, einen attraktiven Kampf abzuliefern und zu gewinnen.

Marco Huck hat in Stuttgart als Deutscher Heimvorteil. Ist das ein Nachteil für Sie?
Alexander Povetkin: Nein, das denke ich nicht. Ich habe während meiner Amateurzeit häufig im Ausland geboxt. Und als Profi habe ich fast alle Kämpfe in Deutschland bestritten, das ist ja die Heimat meines Promoters. Ich weiß, dass es in Stuttgart sehr viele Russen gibt, die zu dem Kampf kommen und mich unterstützen werden. Darüber hinaus habe ich auch deutsche Fans. Außerdem kommen sehr viele meiner Freunde aus Russland, um mich anzufeuern. Ein Fanclub wird sogar extra mit einem Bus anreisen.

Wie wird der Kampf ausgehen?
Alexander Povetkin: Das wird man am 25. Februar sehen.

Und wie ist Ihre Form? 
Alexander Povetkin: Ich fühle mich großartig. Gegen Huck werde ich in Bestform sein!

zurückIngo Barrabas, 14.02.2012

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