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Sartison arbeitet an Comeback

Super-Mittelgewichtler strebt WM Kampf an

Dimitri Sartison (Foto: IB)Dimitri Sartison (Foto: IB)

Universum-Supermittelgewicht Dimitri Sartison (27-1-0 (17)) hat nach seinerschweren Knieverletzung einen steinigen Weg vor sich. Der Ex-Weltmeister zog sich während der Vorbereitung auf den Vereinigungskampf gegen Robert Stieglitz, einen vorderen Kreuzbandriss, eine Innenseitenband Ruptur sowie einen Meniskus-Anriss zu – wurde operiert. Besonders bitter: Eine Pflichtverteidigung seines Titels innerhalb der von der WBA vorgegebenen Frist, war aufgrund der schweren Verletzung nicht möglich und er musste den Titel niederlegen. Der vakante Titel wurde gemäß dem Regelwerk der WBA zwischen der damaligen #1 Kashtanov (28-1 (15)) und der #2 Karoly Balzsay (24-2 (17)) ausgetragen, der sich den Titel mit einer starken Leistung am 26.08.2011 in Donetsk (Ukraine) sichern konnte. Im November des letzten Jahres, absolvierte der Universum-Profi dann den ersten und langersehnten Aufbaukampf über acht Runden. In Belgien besiegte er den Letten Arturs Kulikauskis (7-13-3 (4)) nach Punkten. Dann der Schock: Neue Probleme mit dem operierten Knie und eine zweite Operation. Der äußere Meniskus musste gekürzt werden, um die Stabilität im Knie zu verbessern. Es folgten neue Reha-Maßnahmen und ein intensives Aufbautraining. Am kommenden Samstag wird Sartison nun sein Knie erneut einem Praxistest unterziehen. Er trifft bei der „Evil Fight Night“ (Veranstalter EC Boxing) in Hamburg, auf den Spanier Carlos Caceido Vernaza (4-3-1 (4)) aus Spanien.

Der sympathische Gifhorner ist froh, vor dem WM Kampf gegen den Stallkollegen Karoly Balzsay, noch einmal in den Ring zu steigen. „Der Kampf ist für mich sehr wichtig, um meinen Körper zu testen und wieder Ringpraxis zu sammeln. Es geht nicht darum, dass ich ihn K.o. schlage, sondern es ist wichtig, dass ich wieder boxen kann und mein Körper funktioniert“, weiß Sartison. Den Kampfgeist hat der Gifhorner nie verloren. Gleichzeitig ist der Kampf natürlich Teil der Vorbereitung auf den WM-Knaller gegen seinen Stallgefährten und amtierenden WBA-Champion Karoly Balzsay (24-2 (17)). Am 21. April soll es in Schwerin zu dem hochklassigen Duell im Supermittelgewicht kommen. „Ich hatte mit Universum die Vereinbarung, dass ich nach meiner Genesung wieder eine Chance auf den Titel bekomme. Ich bin Universum sehr dankbar, dass dieses Versprechen eingehalten wurde“, so Sartison. „Ich respektiere und schätze Karoly als Freund und Boxer sehr. Aber wir sind Boxer und es ist unser Job. Da kann man sich seine Gegner nicht aussuchen“, konstatiert Sartison.

Der besonderen Brisanz eines solchen Duells, ist sich auch Universum-Geschäftsführer Waldemar Kluch bewusst. „Weltmeisterschaftskämpfe sind für Boxer immer das Größte, wenn es dann noch ein Stallduell ist, liegt eine besondere Spannung in der Luft. Wir wollen, dass sich die besten messen. Und mit Dimitri Sartison, der ja auch schon Weltmeister war und dem Champion Karoly Balzsay treffen zwei Weltklasse-Boxer aufeinander. Das wird ein ganz enger Kampf auf Augenhöhe“, so Kluch. Für Diemtar Poszwa ist der WM-Kampf im April nicht nur ein sportlich tolles Duell von zwei Weltklasse-Boxern, sondern auch das Aufeinandertreffen von zwei großartigen Menschen. „Sportlich ist es ein wirklich hochklassiges Duell von zwei Boxern auf dem höchsten Niveau. Ich schätze aber beide menschlich und sportlich so sehr, dass ich sie eigentlich nicht gegeneinander boxen sehen möchte. Aber dieser Kampf war von Anfang so abgemacht und fest vereinbart, daran müssen wir uns halten. Dimitri hat Karoly die Möglichkeit gegeben um „seinen“ Gürtel zu kämpfen. Karoly hat sich den Gürtel hart erkämpft und ist verdient Weltmeister geworden. Nun ist es nur fair, wenn Dimitri - nach seiner schweren Verletzung - die Chance bekommt ihn sich zurück zu holen. Das war so vereinbart und an Abmachungen halten wir uns“, so Poszwa.

Zunächst geht es aber für den ehrgeizigen Sartison darum, dass sein Knie wieder voll belastbar ist. Mit Blick auf die zurückliegenden Monate voller Schmerzen und Leid, hofft Sarison nun endlich wieder ohne Probleme, seinen geliebten Sport ausüben zu können. „Ich liebe den Boxsport. Und die letzten Monate wünsche ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind. Aber es ist nicht meine Art, einfach aufzugeben. Was mich nicht umbringt, macht mich stärker. Und ich will zurück an die Spitze“, verspricht Sartison.

zurückIngo Barrabas, 08.02.2012

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