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Umfrage

Ergebnisstand der aktuellen Umfrage:


Lomachenko vorzeitig
[ 2 Stimmen (33.33%)]

Lomachenko nach Punkten
[ 3 Stimmen (50.00%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux vorzeitig
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux nach Punkten
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Abraham boxt gegen Pablo Farias

Am 14. Januar in Offenburg

Arthur Abraham (Foto: Ingo Barrabas)Arthur Abraham (Foto: Ingo Barrabas)

Am 14. Januar kehrt Arthur Abraham (32-3, 26 K.o.´s) in den Ring zurück. Jetzt steht auch der Gegner fest. Der frühere Mittelgewichts-Weltmeister wird einen Zwölf-Runden-Kampf gegen den 23-jährigen Argentinier Pablo Oscar Natalio Farias (19-1, 11 K.o.´s), Kampfname Pokemón, bestreiten. Das wurde heute auf einer Pressekonferenz in Offenburg bekannt. „Wir freuen uns auf das Comeback von Arthur“, sagt Chris Meyer, Geschäftsführer von Sauerland Event. „Mit Farias haben wir einen ganz kampfstarken Gegner gefunden. Das wird kein Spaziergang.“

Abrahams Kontrahent in der Baden-Arena in Offenburg wurde als Profi noch nie durch K.o. oder nach Punkten bezwungen. Doch ausgerechnet im letzten Kampf kassierte er eine Disqualifikationsniederlage, weil er nach dem „Break-Kommando“ des Ringrichters nachgeschlagen hatte und sein Gegner den Kampf nicht fortführte. Diese Unsportlichkeit kostete ihn am 25. November in Buenos Aires gegen seinen Landsmann Jose Alberto Clavero nicht nur den sicher geglaubten Sieg, sondern sorgte auch für den einzigen Makel in der Profibilanz des Gauchos. Insgesamt weist sein Kampfrekord damit 19 Siege aus 20 Fights aus – elfmal siegte er durch K.o. In den Weltranglisten liegt der Fighter aus Buenos Aires dennoch weit vorn. Bei der IBF wird er derzeit auf Position drei, beim Weltverband WBC auf vier und bei der WBO auf Platz acht der Weltrangliste geführt. Gegen Abraham will der Argentinier zeigen, dass er es nicht umsonst so weit nach oben geschafft hat. Doch nach dem „Ungeschick“ im November hilft ihm dabei nur ein Sieg.

„Es gibt keinen Grund, Farias zu unterschätzen. Argentinier gelten als echte Kämpfer. Das wird bestimmt ein spannender Fight“, sagt Arthur Abraham. „Doch auch für mich zählt nur ein Sieg.“ Der von Ulli Wegner trainierte Kämpfer hatte im Dezember 2005 mit einem K.o.-Erfolg in der fünften Runde gegen Kingsley Ikeke in der Arena Leipzig den IBF-Gürtel im Mittelgewicht erobert. Nach zehn Titelverteidigungen – darunter die legendäre „Schlacht von Wetzlar“ im September 2006 (Abraham gewann damals mit doppelt gebrochenem Kiefer) - wechselte er im Jahr 2009 ins Super-Mittelgewicht. Nach einem erfolgreichen Einstand ins Super-Six-Turnier gegen den Amerikaner Jermain Taylor kassierte er dann allerdings die bisher einzigen Niederlagen seiner Profilaufbahn. Jetzt will sich der 31-Jährige erfolgreich im Ring zurückmelden. „Wichtig ist, dass ich sportlich glänze“, sagt der in Berlin lebende Abraham. „Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht und Lehren aus den letzten Kämpfen gezogen. Doch ich schaue lieber nach vorn. Ich will mich in Offenburg wieder in die Herzen der Fans boxen. Dazu muss ich an meine Leistungsgrenze gehen. Der 14. Januar ist für mich ein Neuanfang. Mein Ziel ist es, in der Baden-Arena zu gewinnen und im Anschluss wieder Kurs auf einen WM-Titel zu nehmen.“

zurückIngo Barrabas, 06.12.2011

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