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[ 2 Stimmen (33.33%)]

Lomachenko nach Punkten
[ 3 Stimmen (50.00%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 0 Stimmen (0.00%)]

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[ 0 Stimmen (0.00%)]

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Boswell und Chisora siegessicher

Vor dem Sauerland Kampftag in Helsinki

Cedric Boswell (Foto: SE)Cedric Boswell (Foto: SE)

Statt eisiger Kälte, stürmische Windböen in Helsinki. Am Samstag finden in der finnischen Hauptstadt (ab 22.35 Uhr live in der ARD) zwei echte Schwergewichts-Kracher statt. WBA- und WBO-Intercontinental Champion Robert Helenius kämpft gegen den starken Briten Dereck Chisora auch um den vakanten EM-Titel, Alexander Povetkin muss seinen WBA-Weltmeister-Gürtel gegen Cedric Boswell aus den USA verteidigen.

„Sport statt Show“ sollte eigentlich das Motto bei der „Nacht der Schwergewichte“ lauten. Doch die Gegner der Sauerland-Schwergewichte scheinen vor dem eigentlichen Showdown in der ausverkauften Hartwall Areena eher die Show zu bevorzugen. Helenius-Gegner Dereck Chisora feuerte im Vorfeld der Boxgala nicht nur einige markante Sprüche weit unterhalb der Gürtellinie in Richtung Helenius ab, sondern ließ auch gleich noch das obligatorische und gemeinsame Pressetraining am Montag mit dem Wegner-Schützling sausen.

Cedric Boswell benahm sich nicht besser: Zunächst beleidigte er Povetkin mit den Worten: „Der amerikanische Traum wird den russischen Heuchler schlagen. Der kalte Krieg beginnt am 3. Dezember in Helsinki.“ Dann „zickte“ er gestern im 4-Sterne-Hotel in Helsinki, mäkelte bei einer Größe von 1,91 Meter stundenlang über die Betten. Zu klein, zu weich, zu hart - das klang doch eher nach dem „Prinzesschen auf der Erbse“ statt nach dem kommenden Schwergewichts-Weltmeister. Beim Pressetraining am Dienstag im P3 Gym im finnischen Espoo legte der US-Kämpfer gleich noch mal nach, ließ seinen Gegner Povetkin regelrecht schmoren. Nachdem er fast eine Stunde lang (Bandagieren der Hände, Gymnastik, Schattenboxen und Pratzenarbeit) vor sich hinbummelte, ließ er sich zum Abschluss vor dem lebensgroßen Plakat von Alexander Povetkin fotografieren, deutete an, wo er ihn überall treffen werde und machte weitere Faxen. „Ich habe das Übergepäck für den Rückflug in die USA schon bezahlt“, so Boswell. „Da nehme ich nämlich den WM-Gürtel mit. Ich bin der Favorit!“ Und warum? „Weil ich das bin!“ Oha!

Die Retourkutsche folgte prompt. WBA-Weltmeister Povetkin wartete so lange mit seinem öffentlichen Trainingsauftritt, bis der Herausforderer mit seinem gesamten Stab verschwunden war. Auf die Aktionen von Boswell ging er nicht weiter ein. „Solche Dinge lassen mich kalt“, so Povetkin. Dafür glänzte er beim „Geheimtraining“ - die Journalisten waren natürlich noch anwesend - und schlug mit harten Händen in die Pratzen seines Trainers Teddy Atlas.
Der amerikanische Box-Experte und Povetkin-Coach warnte davor, Cedric Boswell zu unterschätzen: „Natürlich ist viel Show von Boswell dabei. Doch trotz seiner 42 Jahre ist er enorm beweglich, hat lange Arme und viel Erfahrung.“ Das stimmt: Boswell gewann 35 seiner 36 Profikämpfe, davon 26 durch K.o. Seine einzige Niederlage ist acht Jahre her. Atlas: „Er wird versuchen, die große Chance zu nutzen, aber wir sind auf ihn vorbereitet. Alexander wird den Kampf gewinnen.“

 

zurückIngo Barrabas, 29.11.2011

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