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Umfrage

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Joshua vorzeitig
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Joshua nach Punkten
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 1 Stimme (5.56%)]

Fury vorzeitig
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Fury nach Punkten
[ 1 Stimme (5.56%)]


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Interview mit Alexander Povetkin

Vor dem Duell gegen Boswell

Alexander Povetkin (Foto: SE)Alexander Povetkin (Foto: SE)

Am 27. August wurde für Alexander Povetkin (22-0, 15 K.o.´s) ein Traum zur Wirklichkeit: In Erfurt eroberte der „Russian Warrior“ gegen den Usbeken Ruslan Chagaev den WBA-Gürtel im Schwergewicht. Am 3. Dezember steht in der Hartwall Areena in Helsinki, Finnland, die erste Titelverteidigung für den WBA-Champion auf dem Programm. Gegner ist der Amerikaner Cedric Boswell (35-1, 26 K.o.´s). Wie Alexander Povetkin den Kampf sieht, verrät er im Gespräch.

Herr Povetkin, am 27. August wurden Sie gegen Ruslan Chagaev Weltmeister. Hat sich dadurch etwas in Ihrem Leben verändert?
Alexander Povetkin: Eigentlich ist mein Leben genau so geblieben, wie es vorher war. Natürlich werde ich jetzt öfter auf der Straße erkannt, die Leute gratulieren mir und ich bekomme viele Einladungen zu verschiedenen Veranstaltungen. Aber das ist alles für mich nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass ich meinem Vater den letzten Wunsch erfüllen konnte. Er wollte immer, dass ich Weltmeister werde. Außerdem war der Titelgewinn ein weiterer Schritt in Richtung Wladimir Klitschko.

Ruslan Chagaev hatte Sie beim Kampf in Erfurt zwischenzeitlich in Bedrängnis gebracht. Aber Sie haben sich durchgebissen und Kampfgeist gezeigt. Wie haben Sie das gesehen?
Alexander Povetkin: Ja klar, es war kein einfacher Kampf. Zwischendurch hat Ruslan mich auch ganz schön überrascht, aber ich fühlte mich eigentlich im ganzen Kampf überlegen und habe dominiert.

Wie ist der Erfolg in Russland aufgenommen worden?
Alexander Povetkin: Die Leute freuen sich für mich, sie gratulieren mir. Sie sind stolz, dass ich den Weltmeistertitel nach Russland gebracht habe. Jetzt steht die erste Titelverteidigung an.

Wie schätzen Sie Cedric Boswell ein?
Alexander Povetkin: Er ist ein erfahrener, guter Boxer und wird es mir sicherlich nicht so leicht machen. Aber ich bin bereit und sicher, dass ich ihn schlagen werde.

Wann haben Sie mit dem Training für diesen Kampf begonnen und wo haben Sie sich vorbereitet?
Alexander Povetkin: Ich habe recht früh begonnen, mich auf diesen Kampf vorzubereiten. Zuerst habe ich zusammen mit meinem Gym-Kollegen Denis Lebedev und seinem Trainer Kostya Tszyu trainiert. Denis war im Training für einen Kampf am 4. November gegen James Toney. Ich bin viel gelaufen und habe Krafttraining gemacht, um meine allgemeine Fitness zu stärken. Am 23. Oktober kam mein Trainer Teddy Atlas aus den USA zu mir nach Chekhov und wir fingen mit der unmittelbaren Vorbereitung an. Anfang November begann ich mit dem Sparring, am 28. November geht es dann auch schon mit meinem ganzen Team nach Helsinki.

Glauben Sie, dass es am 3. Dezember schwer wird?
Alexander Povetkin: Es wird sicherlich nicht leicht. Ich nehme alle meine Gegner ernst. Außerdem bin ich der Weltmeister und ich will gegen die Stärksten in meiner Gewichtsklasse antreten.

Was hat Ihnen Ihr Trainer Teddy Atlas über Boswell sagen können? Atlas kennt den amerikanischen Markt ja sehr genau…
Alexander Povetkin: Das bleibt unser Geheimnis. Wir haben genug Videomaterial von seinen letzten Kämpfen gesehen. Sie können sicher sein, dass wir uns gut vorbereitet haben.

Jeder will natürlich wissen, wann ein Kampf gegen die Klitschkos kommt. Beschäftigen Sie sich damit?
Alexander Povetkin: Jetzt vor dem Kampf natürlich nicht. Aber grundsätzlich sehe ich meinen Weltmeistertitel als einen wichtigen Schritt in Richtung Klitschko. Ich will diesen Kampf unbedingt und bin mir sicher, dass er bald stattfinden wird.

zurückIngo Barrabas, 24.11.2011

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