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Umfrage

Ergebnisstand der aktuellen Umfrage:


Lomachenko vorzeitig
[ 2 Stimmen (33.33%)]

Lomachenko nach Punkten
[ 3 Stimmen (50.00%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux vorzeitig
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Rigondeaux nach Punkten
[ 1 Stimme (16.67%)]


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Dustin Dirks auf dem Weg zur Junioren WM

Auftritt im Rahmenprogramm in Neubrandenburg

Dustin Dirks (Foto: SE)Dustin Dirks (Foto: SE)

Wenn es am 1. Oktober im Ring des Jahnsportforums Neubrandenburg wieder ernst wird, dann stehen einige Entscheidungen auf dem Programm. Allein die Titelkämpfe mit Sebastian Sylvester (EM im Mittelgewicht gegen Grzegorz Proksa), die IBF-Cruisergewichts-WM mit Steve Cunningham und Yoan Pablo Hernandez sowie die IBF-Intercontinental Meisterschaft im Halbschwergewicht von Karo Murat (gegen Gabriel Campillo) versprechen ein Höchstmaß an Spannung. Doch auch für den Berliner Dustin Dirks (21-0, 15 K.o.´s) steht in Neubrandenburg viel auf dem Spiel. Gewinnt der 22-Jährige gegen seinen französischen Kontrahenten Parfait Tindani (7-6-3, K.o.), stellt ihm Sauerland-Sportdirektor Hagen Doering einen Kampf um die WBO-Junioren-Weltmeisterschaft in Aussicht.

„Das sind tolle Nachrichten“, freut sich Dirks. Der Schützling von Trainer Otto Ramin, der inzwischen von vielen Fachleuten als einer der aussichtsreichsten Halbschwergewichtler Deutschlands eingeschätzt wird, bleibt aber Realist. „Ich denke sowieso nur von Kampf zu Kampf. Das heißt für mich, erst einmal muss ich gegen Tindani gewinnen. Wenn alles glatt läuft, kann ich mir Gedanken über das machen, was danach kommt. Das Training ist inzwischen darauf ausgerichtet, über noch mehr Runden im Ring zu stehen. Doch der nächste Gegner ist immer der schwerste.“ Der Berliner Halbschwergewichtler, der im Januar 2008 im Alter von 18 Jahren in der Hauptstadt gegen Michal Hlavka sein erfolgreiches Debüt als Berufsboxer gab, hat sich zwar zu einem ambitionierten Kämpfer entwickelt, dennoch sieht er selbst Potenzial zur Steigerung. „Ich bin ganz froh darüber, dass ich mich behutsam und Schritt für Schritt entwickeln kann. Es gibt Gegner - und das könnte auch in Neubrandenburg der Fall sein - da sagt die Bilanz nicht sonderlich viel über die Leistungsstärke aus. Man kämpft gegen vermeintlich nicht so gute Leute und merkt dann im Ring, dass sie viel besser sind, als man zuvor vermutet hat. Das sind Erfahrungen, die man einfach sammeln muss. Ich bin erst 22. Für mich lief es in diesem Jahr bisher sehr gut, ich konnte alle drei Kämpfe vorzeitig gewinnen. Ich boxte inzwischen auch schon einige Male im Ausland, auch das war wichtig. Und wenn ich dann wirklich bald um die Junioren-WM boxen kann, dann ist das wahrscheinlich genau der richtige Zeitpunkt für so eine Prüfung. Aber ich muss dranbleiben und mich weiter ständig verbessern.“

Dirks kam im Alter von 15 Jahren zum Boxen. Er stieg zunächst beim Boxring Eintracht Berlin in den Ring. Doch da er von der Schlagkraft lebte, wagte er schon früh den Wechsel zu den Profis. In bislang 21 Einsätzen blieb er als Berufsboxer ungeschlagen. Das spiegelt sich inzwischen auch in den Ranglisten wider. Dirks könnte in absehbarer Zeit den Sprung in die Top-15 der großen Box-Weltverbände schaffen. In der Europa-Rangliste (European Boxing Union) belegt er zurzeit Position elf. „Das ist eine gute Ausgangssituation“, so Dirks. Sein Coach Otto Ramin weiß zudem um die Stärken seines Kämpfers: „Dustin ist und bleibt ein Knockouter. Er ist inzwischen recht variabel und hat die boxerischen Mittel, seine Kämpfe nach Punkten zu gewinnen. Aber gerade aus dieser Sicherheit heraus kommen dann häufig vorzeitige Siege zustande.“

Siehe auch das Portrait über Dustin Dirks

zurückIngo Barrabas, 24.09.2011

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