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Umfrage

Ergebnisstand der aktuellen Umfrage:


Joshua vorzeitig
[ 7 Stimmen (26.92%)]

Joshua nach Punkten
[ 2 Stimmen (7.69%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 0 Stimmen (0.00%)]

Wilder vorzeitig
[ 17 Stimmen (65.38%)]

Wilder nach Punkten
[ 0 Stimmen (0.00%)]


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Interview mit Sebastian Sylvester

Vor dem Duell gegen Proksa

Sebastian Sylvester (Foto: Sylvester.de)Sebastian Sylvester (Foto: Sylvester.de)

Am 1. Oktober verwandelt sich das Jahnsportforum Neubrandenburg wieder in eine „Box-Festung“. Sebastian Sylvester (34-4-1, 16 K.o.´s) greift vor heimischer Kulisse gegen den Polen Grzegorz Proksa (25-0, 18 K.o.´s) nach dem EM-Gürtel im Mittelgewicht. Zuletzt bröckelte die „Festung“ Jahnsportforum, Sylvester verlor im Mai - wenn auch äußerst umstritten - gegen den Australier Daniel Geale im Kampf um die IBF-WM im Mittelgewicht nach Punkten. Doch der 31-jährige Schützling von Trainer Karsten Röwer will sich zurückmelden. Wie der „Hurrikan“ aus Greifswald mit der Niederlage umging und wie er den Kampf gegen Proksa sieht, verrät er im Interview.

Herr Sylvester, am 1. Oktober kehren Sie in den Ring zurück. Diesmal holen Sie sich im Trainingslager in Zinnowitz den letzten Feinschliff für den Kampf. Wie gefällt Ihnen die Vorbereitung auf der Insel Usedom?
Super, die Stimmung ist gut. Mir hat es sonst auch in der Sportschule Güstrow gut gefallen. Aber es war an der Zeit, ein paar kleine Dinge anders zu machen als sonst. In Zinnowitz bin ich irgendwie locker drauf. Ich finde, das merkt man mir an. Die Sparringspartner passen auch. Ich bin guter Dinge.

Im letzten Kampf gegen Daniel Geale mussten Sie sich geschlagen geben. Wie haben Sie die umstrittene Niederlage verkraftet?
Ach, das musste ich eigentlich noch in der gleichen Nacht verarbeiten. Ich habe eine Tochter, Lea-Chantal (10). Und da ist man ja in so einer Situation auch als Vater gefragt. Auch im normalen Leben gehören Niederlagen dazu. Das musste ich auch meiner Tochter vermitteln. Und das hat mir auch selbst geholfen, damit umzugehen. Natürlich fiel das schwer, aber so war ich gezwungen, das Geschehene sachlich und vernünftig rüberzubringen. Lustig war auch, dass viele Menschen, die mir danach begegnet sind, nicht wussten, wie sie reagieren sollten. Ich sah die gesenkten Köpfe, da habe ich dann oft selber die Initiative ergriffen und die Leute angesprochen. Einige waren schon traurig. Aber wie gesagt, Niederlagen gehören im Sport einfach dazu.

Hat Ihnen das vielleicht sogar geholfen, noch mehr auf Menschen zuzugehen?
Das ist gut möglich. Denn so eine Situation ist schon anders. Aber ich denke, ich war noch nie wirklich abgehoben. Das merkt man dann. Deshalb gibt es mir gegenüber auch keine große Schadenfreude. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich auch schon zuvor den einen oder anderen Rückschlag gut weggesteckt habe.

Ihr Gegner in Neubrandenburg, Grzegorz Proksa, geht mit riesigem Selbstbewusstsein in den Kampf…
Er hatte sich ja bei einer ersten Pressekonferenz so selbstbewusst gezeigt, da durfte ich die Favoritenrolle gleich an ihn abgeben. Was hat er alles gesagt? Er ist ungeschlagen, er ist der Stärkste, er ist Rechtsausleger - da kann ich mich eigentlich zurücklehnen und entspannt in den Ring steigen. Und wenn er nicht gewinnt, dann siege ich. So wird es auch sein. Er muss dann erstmals in seiner Laufbahn mit einer Niederlage klarkommen.

Offenbar hat er Sie mit seinen Äußerungen schon ein wenig provoziert?
Wenn ich mir da eine halbe Stunde lang anhören muss, wie toll er ist, dann ist das doch kein Wunder. Und dann erzählt sein Manager noch, dass sie sich sogar schon überall umsonst als Gegner angeboten hätten und niemand gegen Proksa boxen wollte, weil er so stark ist. Wenn das so ist, frage ich mich, warum hat er nicht vorher gegen mich geboxt? Das gesparte Geld hätte man gerne auf meine Börse raufpacken können. Nach einer halben Stunde ging mir das einfach auf den Senkel. Und ich glaube, ich habe dann korrekt und selbstbewusst reagiert. Jetzt bekommt er einen Gegner, der auch die Kraft und Kondition für zwölf Runden hat und dagegenhält.

Was für eine Stimmung erwarten Sie im Jahnsportforum?
Ich denke, dass Publikum hat beim letzten Mal gemerkt, dass solche Titelkämpfe keine Selbstläufer sind. Ich bin eben ein Boxer, der genau mitbekommt, wie groß die Unterstützung ist und ich lasse mich auch wirklich davon beflügeln. Deshalb hoffe ich, dass die Zuschauer wieder wie eine Wand hinter mir stehen. Ich verspreche, richtig Gas zu geben. Und ich glaube, die Fans werden auch aufs Gaspedal treten, damit ich Europameister werde.

zurückIngo Barrabas, 22.09.2011

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