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Umfrage

Ergebnisstand der aktuellen Umfrage:


Lomachenko vorzeitig
[ 2 Stimmen (33.33%)]

Lomachenko nach Punkten
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Das Duell endet Unentschieden
[ 0 Stimmen (0.00%)]

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Rigondeaux nach Punkten
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Interview mit Steve Cunningham

Vor dem Duell gegen Hernandez

Steve Cunningham (Foto: SE)Steve Cunningham (Foto: SE)

Am 1. Oktober tritt Steve „USS“ Cunningham (24-2, 12 K .o.´s) zur nächsten Titelverteidigung an. Der IBF-Weltmeister im Cruisergewicht bekommt im Jahnsportforum Neubrandenburg den von Ulli Wegner trainierten Yoan Pablo Hernandez (24-1, 13 K .o.´s) vor die Fäuste, der im Februar in Mülheim an der Ruhr den Interims-Titel der WBA gewonnen hatte. Aus sportlicher Sicht treffen damit zwei absolute Top-Fighter aufeinander. Entsprechend akribisch hat sich der Amerikaner Cunningham, der am 22. September in Deutschland eintreffen wird, auf seine Titelverteidigung vorbereitet. Wie er im Interview verrät, bereitet ihm die Tatsache, dass er gegen einen Rechtsausleger antritt, wenig Sorgen…

Herr Cunningham, wie haben Sie sich auf die Titelverteidigung am 1. Oktober vorbereitet?
Ich bin eigentlich immer in Philadelphia im Box-Gym, auch wenn noch kein Kampf angesetzt ist. Und ich rechne immer damit, dass ich gegen einen Top-Cruisergewichtler antreten muss. Die ganz spezielle Vorbereitung habe ich dann sechs Wochen vor dem Kampf begonnen. Alles läuft sehr gut. Ich gehe mit sehr viel Zuversicht in den Fight.

Yoan Pablo Hernandez ist ein verdammt starker Gegner. Außerdem ist er Rechtsausleger. Haben Sie schon mit anderen Rechtsauslegern im Ring gestanden? Haben Sie sich ganz speziell auf diese Tatsache eingestellt?
Ja, ich habe schon gegen einige Rechtsausleger während meiner Laufbahn geboxt. Außerdem habe ich im Laufe meiner Karriere zahlreiche Sparringseinheiten mit dem früheren Schwergewichts-Weltmeister Chris Byrd absolviert - früher als Amateur und dann natürlich auch bei den Profis. Und um ehrlich zu sein, ich mag es sogar, gegen Rechtsausleger zu kämpfen.

Erwarten Sie einen besonders guten Kampf in Neubrandenburg? Schließlich haben Sie bereits in den letzten Jahren gegen alle anderen amtierenden Cruisergewichts-Champions - Guillermo Jones (WBA), Krzysztof Wlodarczyk (WBC) und Marco Huck (WBO) - Siege eingefahren. Der Kampf gegen Hernandez gehört damit aus sportlicher Sicht zu den interessantesten Duellen dieses Jahres…
Ich glaube, dass Hernandez die zurzeit wohl größte Herausforderung für mich ist. Ich denke, er ist ein sehr guter Kämpfer und wird in großartiger Form sein. Deshalb will ich den deutschen Fans einen guten Fight zeigen. Es wäre toll, wenn es der Kampf des Jahres wird.

Im Februar bezwangen Sie Enad Licina, der zu der Zeit Ihr IBF-Pflichtherausforderer war. Sie siegten zwar, aber dennoch glaubten Sie, nicht Ihre Top-Leistung abgeliefert zu haben. Warum war das so?
Ursprünglich sollte ich schon im Januar boxen. Doch durch eine Veranstaltungsabsage änderte sich der Termin auf den 12. Februar. Deshalb reisten wir noch einmal mit dem Team für kurze Zeit in die Staaten zurück. Als ich dann wieder nach Deutschland kam, eine Woche vor dem Kampf, hatte ich mir eine leichte Grippe eingefangen. Deshalb habe ich drei Tage im Bett gelegen und habe mich nicht so gut gefühlt. Aber ich war fest entschlossen, gegen Licina anzutreten - obwohl ich wusste, dass ich zwar wieder gesund, aber vielleicht nicht hundertprozentig fit bin. Ich war mir sicher, trotzdem gut genug zu sein. Und Gott sei Dank, so war es. Ich fühlte mich während des Kampfes ein wenig leer, konnte nicht so viel Druck ausüben, wie ich eigentlich wollte. Doch mein Glaube und die harte Arbeit zuvor haben dafür gesorgt, dass ich durchgehalten habe.

Und wie war es diesmal? Lief alles gut?
Ja, es war alles perfekt. Ich fühle mich gut, bin gesund und freue mich auf den Kampf.

Der Kampf Cunningham gegen Hernandez ist auch das Duell zweier herausragender Trainer: Naazim Richardson und Ulli Wegner . Hat Sie das beschäftigt?
Ja, natürlich habe ich mir Gedanken darüber gemacht. Beide sind großartige Trainer. Aber ich weiß hundertprozentig, dass Naazim Richardson für mich der beste Coach ist. Er arbeitet ebenso hart wie ich es in der Vorbereitung auf einen Kampf mache und ich vertraue darauf, dass er mir genau das sagt, was im Ring zu tun ist. Herr Wegner ist gleichermaßen ein herausragender Coach. Seine Arbeit in Deutschland und das, was er aus den Möglichkeiten seiner Kämpfer herausholt, das spricht wirklich für sich. Zwei fantastische Trainer, zwei tolle Kämpfer - das verspricht wirklich einen großartigen WM- Kampf!

zurückIngo Barrabas, 20.09.2011

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