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Dimitrenko verteidigt EM Titel gegen Sprott

Am 24. September in Hamburg

Alexander Dimitrenko (Foto: Marianne Müller)Alexander Dimitrenko (Foto: Marianne Müller)

Nach sechs Monaten Abstinenz meldet sich der Hamburger Boxstall Universum Box-Promotion am 24. September mit einer eigenen Veranstaltung in der Boxwelt zurück. Nach Ende des TV-Vertrages mit dem ZDF am 31. Juli letzten Jahres war es ruhig um die Weltmeisterschmiede aus Hamburg geworden. Nun präsentiert das neu aufgestellte Traditionsunternehmen seine erste Veranstaltung im neuen Trainings und Veranstaltungskomplex des DIMA Sport-Centers.

Hauptkampf des Abends ist der Schwergewichts- Fight zwischen dem amtierenden Europameister Alexander Dimitrenko (31-1-0 (21)) und dem britischen Ex-EU-Europameister Michael Sprott (36-16-0 (17)). Nach dem spektakulären K.o.-Sieg gegen den damaligen Pflichtherausforderer Albert Sosnowski im März ist es für den Hamburger die erste freiwillige Titelverteidigung. Mit Sprott trifft Dimitrenko auf einen erfahrenen Ex-Champion, der bereits mit Box-Größen wie Lamon Brewster und Ruslan Chagaev im Ring stand. Zuletzt war Sprott Sparringspartner von Weltmeister Wladimir Klitschko. Für Alexander Dimitrenko ist der anstehende Kampf ein weiterer Schritt in Richtung WM-Kampf: „Mein großes Ziel ist es Weltmeister im Schwergewicht zu werden. Ich bin in hervorragender Verfassung und gehe meinen Weg. Ich trainiere sehr hart und werde den erfahrenen Sprott sicherlich nicht unterschätzen. Deswegen bereite ich mich mit meinem Team bei Universum optimal vor", so das Universum-Schwergewicht.

Dass die intensive Vorbereitung nötig ist, zeigt der Blick in den Kampfrekord von Sprott. Der 36-jährige hat insgesamt schon 52 Profikämpfe absolviert und für einige Überraschungen gesorgt. 2006 besiegte er die damalige ungeschlagene Schwergewichts-Hoffnung des Berliner Sauerland-Stalls Rene Dettweiler nach Punkten. Ein Jahr später knockte er den Olympiasieger von 2000, Audley Harrison, in Runde 3 aus. Auch Meistertrainer Michael Timm hat großen Respekt vor dem Dimitrenko-Herausforderer: „Sprott ist ein erfahrener Mann, der schon mit großen Namen im Ring gestanden hat. Wir haben uns nicht umsonst so intensiv auf ihn vorbereitet. Wir haben Sprott genau analysiert.“

Das „neue“ Universum rüstet sich für die Zukunft. Nachdem Ende Juni der Einstieg von Waldemar Kluch in die Universum-Geschäftsführung bekanntgegeben wurde, übernimmt dieser ab sofort den Posten des Geschäftsführers von Klaus-Peter Kohl. Kluch freut sich ganz besonders auf das Comeback von Universum und die anstehenden Aufgaben: „Es ist toll, dass Universum endlich wieder veranstaltet und die Zuschauer können sich auf packende Kämpfe freuen. Die enge Zusammenarbeit mit Klaus-Peter Kohl und Dietmar Poszwa funktioniert sehr gut und wir wollen gemeinsam, Schritt für Schritt, wieder an die glorreichen Zeiten anknüpfen. Der 24. September ist der Anfang.“ Der verzögerte Veranstaltungstermin hängt vor allem mit den Brandschutzbestimmungen der neuen Halle zusammen.

Waldemar Kluch: „Die Veranstaltung musste leider etwas nach hinten verschoben werden, da die Halle noch gemäß den aktuellen Brandschutzauflagen umgebaut wird.“ Zur Zeit wird mit Hochdruck noch am nötigen Feinschliff gearbeitet. Die erforderlichen Maßnahmen im aktuellen Brandschutzkonzept wurden mit den zuständigen Behörden, dem Bauamt, der Feuerwehr und der Polizei abgestimmt. „Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden war und ist zu jederzeit vertrauensvoll und das gesamte Team freut sich jetzt auf den Kampfabend“, so der neue Geschäftsführer Kluch. Auch für Klaus-Peter Kohl hat der bevorstehende Kampfabend eine enorme Bedeutung und Signalwirkung: „Wir haben rund sechs Monate nicht mehr veranstaltet und uns völlig neu aufgestellt. Wir haben alte Strukturen aufgebrochen und wollen nun in neuer Formation wieder angreifen. Es geht vor allem darum, dass unsere Sportler wieder Wettbewerbspraxis bekommen, um sich auf die zukünftigen Aufgaben vorzubereiten. Der 24. ist der Anfang, um bald wieder große Fights machen zu können.“

Schwergewichts-Hoffnung Denis Boytsov (28-0-0 (23)) kehrt nach einer erneuten Hand-Operation und intensivem Aufbautraining zurück in den Ring. Gegner  ist der Amerikaner Matthew Greer (14-6-0 (13)). „Nach meinem letzten Kampf gegen Mike Sheppard im März musste ich erneut an der Hand operiert werden, weil ich wieder starke Schmerzen hatte. Das waren sehr harte Monate für mich. Jetzt fühle ich mich großartig und freue mich auf den Kampf“, so Boytsov.

Auch Ina Menzer (26-1-0 (10)) feiert nach über einem Jahr ohne Kampf ihr Ring-Comeback. Die ehemalige Dreifach-Weltmeisterin im Federgewicht hat ihre Niederlage gegen Jeannine Garside (10-3-1 (4)) im Juli des letzten Jahres verarbeitet und möchte sich mit einem Aufbaukampf für das Rematch gegen die Kanadierin vorbereiten. „Ich bin froh wieder zu kämpfen. Und ich will mir meine Titel zurückholen“, so die Wahl-Hamburgerin.

In weiteren Kämpfen: Rakhim Chakhkiev, Vitaly Tajbert, Juan Carlos Gomez und Marcel Meyerdiercks. Der Olympiasieger von 2008, Rakhim Chakhkiev (10-0-0 (8)) feiert mit seinem Kampf gegen Michael Simms (20-9-1 (13)) seine Premiere über zehn Runden. Sein Gegner ist ein echter Prüfstein für den Cruisergewichtler aus dem Universum-Stall. Simms ist ehemaliger Amateur-Weltmeister und hatte bereits den amtierenden Weltmeister Marco Huck und Yoan Pablo Hernandez vor den Fäusten. Letzterer wurde vom Amerikaner Simms sogar zu Boden geschickt und konnte sich am Ende nur knapp nach Punkten durchsetzen.

Der „Black Panther“ Juan Carlos Gomez (49-2-0 (37)) trifft in seinem 52. Profikampf mit Darnell Wilson (23-12-3 (20)) ebenfalls auf einen Amerikaner. Die Gegner von Ex-Champion Vitaly Tajbert und Marcel Meyerdiercks werden in Kürze bekannt gegeben.

zurückIngo Barrabas, 16.09.2011

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